abbummeln

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abbummeln (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

  Person Wortform
Präsens ich bumm(e)le ab
du bummelst ab
er, sie, es bummelt ab
Präteritum ich bummelte ab
Partizip II   abgebummelt
Konjunktiv II ich bummelte ab
Imperativ Singular bummele ab!
bummle ab!
Plural bummelt ab!
Hilfsverb   haben
Alle weiteren Formen: abbummeln (Konjugation)

Worttrennung:

ab·bum·meln, Präteritum: bum·mel·te ab, Partizip II: ab·ge·bum·melt

Aussprache:

IPA: [ˈapˌbʊml̩n], Präteritum: [ˌbʊml̩tə ˈap], Partizip II: [ˈapɡəˌbʊml̩t]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] transitiv, umgangssprachlich: eine zuvor außerhalb der regulären/vereinbarten Arbeitszeiten geleistete Arbeit (Mehrarbeit) durch Freizeit anstatt Bezahlung ausgleichen

Synonyme:

[1] besonders österreichisch: Zeitausgleich nehmen

Beispiele:

[1] „Was die Fahrer zu[ ]viel unterwegs gewesen sind, wird teils abgebummelt, teils bezahlt.“[1]
[1] „Die ersten Leiharbeiter werden nach Hause geschickt, Resturlaub wird abgebummelt, manche Techniker schieben einen Lehrgang dazwischen.“[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Überstunden abbummeln

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 80
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „abbummeln
[1] canoo.net „abbummeln
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonabbummeln

Quellen:

  1. Maja Schriever: Aufrücken, die Herrschaften! Von Stau zu Stau. In: Zeit Online. Nummer 52/1990, 21. Dezember 1990, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 1. Februar 2013).
  2. Burkhard Strassmann: So weit die Niete tragen. Maschine. In: Zeit Online. Nummer 11/2008, 6. März 2008, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 1. Februar 2013).

Ähnliche Wörter:

abwimmeln