Wiktionary:Auskunft

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Gibt es eigentlich dem Christkindel wirklich?[Bearbeiten]

Ich meine die alternative Genitivform (des Christkindels) und Dativform (dem Christkindel) von Christkindl. Es ja im Eintrag als Toponym beschrieben. Gehörten die alternativen Formen nicht eher zu einem Nominativ Christkindel einer alternativen Schreibweise von Christkindl im Sinne von Christkind? -- Formatierer (Diskussion) 14:40, 3. Dez. 2011 (MEZ)

Unbedingt eine Nebenform des Christkindls (Figur, nicht Toponym), und zwar gar nicht mal schlecht belegt, siehe z.B. Abfrage bei zeno.org. Das ist im Grunde wie das Problem Wiktionary:Löschkandidaten#ratschn mit umgekehrtem Vorzeichen. --Edfyr (Diskussion) 12:12, 20. Jan 2014 (MEZ)

Satrap = Satrape?[Bearbeiten]

Hallo,

Ich habe gerade ein kniffliges Problem. In meinem Buch steht folgender Satz: „Während Dänemark bis zum Sommer 1943 immer noch realtive Freiheit genoß, wurden Norwegen und die Niederlande […] von «Reichskommissaren», von Vertretern der NSDAP, regiert, die sowohl Satrapen als auch ideologische Bevollmächtigte waren.“ Ich ging zuerst davon aus, dass die Einzahl von Satrapen "der Satrape" ist. Ivadon gab mir dann den Link zu Satrap, was grammatisch auch passend wäre. Allerdings kann ich mit der Bedeutung nicht ganz mitgehen. Bei Satrap soll es sich um Statthalter im antiken Persien handeln. Allerdings kann ich kein Nachschlagewerk mit einer anderen Bedeutung finden. Allerdings zeigt die Google-Buchsuche, dass "der Satrape" immerhin eine Nebenform von Satrap sein müsste (vgl. hier). Hat jemand einen passenden Tipp/Hinweis? Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 15:53, 24. Feb 2012 (MEZ)

[õː] und [ɔ̃ː][Bearbeiten]

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen [õː] und [ɔ̃ː]? --84.61.160.72 14:14, 25. Mai 2013 (MESZ)

Leider kann ich überhaupt kein Französisch. Aber sowohl bei Duden Aussprache als auch bei Krech/Stock finde ich auf Anhieb nur [õː] (auch für zum Beispiel Waggon, was bei uns mit [ɔ̃ː] transkribiert ist). Benutzer Caligari hat in seinen Lautschrift-Seiten allerdings nur [ɔ̃ː] und [õː] gar nicht angeführt. Daher nehme ich an, er plädiert für die Schreibung [ɔ̃ː], was meiner unmaßgeblichen Meinung nach dem Laut auch besser entspricht. Also zusammengefasst: Man sollte sich wohl für eine Variante entscheiden. Liebe Grüße --Seidenkäfer (Diskussion) 14:41, 25. Mai 2013 (MESZ)
Auch interessant: Der Buchstabe „õ“ kommt im Zeichensatz Latin-1 vor, während der Buchstabe „ɔ̃“ nicht mal als vorgefertigtes Zeichen im Unicode vorkommt. --84.61.160.72 15:03, 25. Mai 2013 (MESZ)
nach Bearbeitungskonflikt: Die unterschiedlichen Schreibweisen bei Perron und Pl. Perrons irritieren mich auch. --Seidenkäfer (Diskussion) 15:06, 25. Mai 2013 (MESZ)
Vorgefertigte Buchstaben mit Tilde oben:
  1. Im Zeichensatz Latin-1: ÃÑÕãñõ
  2. Im Zeichensatz Latin-Ext-A: ĨĩŨũ
  3. Im Zeichensatz Latin-Ext-B: Ȭȭ
  4. Im Zeichensatz Latin-Ext-Add: ṌṍṎṏṸṹṼṽẪẫẴẵẼẽỄễỖỗỠỡỮữỸỹ
Beispiele von nicht vorgefertigten Buchstaben mit Tilde oben:
  1. In der französischen Lautschrift: œ̃ɑ̃ɔ̃ɛ̃
  2. In der Guarani-Sprache: G̃g̃
  3. In der portugiesischen Lautschrift: ɐ̃
--84.61.160.72 15:30, 25. Mai 2013 (MESZ)
Das Französische hat ja nur einen nasalen O-Laut. Warum sollte es in den Gallizismen zwei verschiedene nasale O-Laute geben? --84.61.160.72 17:28, 25. Mai 2013 (MESZ)
Der Unterschied erklärt sich vermutlich wie folgt: [ɔ̃ː] wird angegeben, wenn man eine exakte Wiedergabe der frz. Aussprache annimmt, [õː] dann, wenn man - wie Duden - eine Anpassung an das dt. Lautsystem annimmt. Wer die frz. Nasalvokale beherrscht, wird vermutlich die erste Version verwenden, andere Personen die zweite. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 19:12, 25. Mai 2013 (MESZ)

Wie sieht es mit [ãː] und [ɑ̃ː], [ẽː] und [ɛ̃ː], sowie [ø̃ː] und [œ̃ː] aus? --84.61.160.72 19:55, 25. Mai 2013 (MESZ)

Bei den a's bin ich mir nicht ganz sicher; die übrigen erklären sich vermutlich auf die gleiche Weise. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 20:13, 25. Mai 2013 (MESZ)
Noch ein Hinweis: Wahrig tendiert dazu, die korrekten frz. Aussprachen anzugeben, statt der ans Dt. angepassten. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 20:15, 25. Mai 2013 (MESZ)

Wir sollten eine Abstimmung durchführen. --84.61.160.72 09:36, 26. Mai 2013 (MESZ)

Für [õː]:
Für [ɔ̃ː]:
Da es für das Dt. - anders als für die Rechtschreibung - keine verbindliche Aussprachenorm gibt, halte ich eine solche Abstimmung nicht für zweckmäßig. Jeder hat das Recht, die Aussprache der Herkunftssprache zu benutzen; ebenso hat jeder das Recht, eine ans Dt. angepasste Aussprache zu verwenden. Wer möchte, kann bei Fremdwörtern auch beide notieren. Das Problem betrifft auch nicht den Nasal "o" alleine, sondern alle Nasale und darüber hinaus alle Laute, die in einer Herkunftssprache anders artikuliert werden als im Dt. So sind z.B. die aspirierten stimmlosen Verschlusslaute des Dt. in anderen Sprachen keineswegs auch immer aspiriert. In solchen Fällen ergibt sich bei Entlehnung eines Wortes im Prinzip das gleiche Problem. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 11:01, 26. Mai 2013 (MESZ)

Welches Lautschriftzeichen sollte in den Reimen stehen: a) [õː] oder b) [ɔ̃ː]? Wir sollten dies für alle deutschen Reime, die sich auf Gallizismen mit nasalem O beziehen, einheitlich handhaben. --84.61.160.72 11:07, 26. Mai 2013 (MESZ)

Da bin ich im Zweifel. Ich für mich persönlich würde die frz. Laute (also [ɔ̃ː]) bevorzugen; ich weiß aber nicht, ob das auf Zustimmung stößt. In der Praxis hier im Wiktionary habe ich mich beim Transkribieren aus verschiedenen Gründen in der Regel nach dem Aussprache-Duden gerichtet, der die leicht eingedeutschte Form bietet (also [õː]). Vielleicht sollte man sich daran halten, zumal Krech/Stock u.a. dasselbe tun. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 20:30, 26. Mai 2013 (MESZ)
Ich sehe das genauso wie Dr. Karl-Heinz Best: selbst eher für [ɔ̃ː] (siehe oben), für die Reime eher [õː]. Falls wir uns einmal entscheiden, bei den Einträgen grundsätzlich beide Varianten anzugeben, ist die Reimseite für [ɔ̃ː] ja schnell ergänzt. --Seidenkäfer (Diskussion) 14:56, 27. Mai 2013 (MESZ)
PS: Bei Einträgen wie Waggon, wo sich der automatische Eintrag von der Reimseite mit der IPA beißt, würde ich vorschlagen, die Duden/Krech/Stock-Aussprache [õː] einfach zu ergänzen und die [ɔ̃ː]-Aussprache zu belassen. --Seidenkäfer (Diskussion) 16:12, 27. Mai 2013 (MESZ)

<offtopic>Sind -aːɡə und -aːʒə bzw. -oːɡə und -oːʒə ähnlich genug für Verweise zu ähnlichen Reimen? Immerhin werden sie gleich geschrieben.</offtopic> --84.61.162.133 19:08, 3. Jun 2013 (MESZ)

Darf -o̯aːɐ̯ bleiben, oder sollten die dortigen Reimwörter nach -aːɐ̯ verschoben werden? --84.61.154.191 18:07, 2. Jul 2013 (MESZ)

Verbalsubstantiv und Verbalabstraktum[Bearbeiten]

Guten Tag!

Ich würde gerne wissen ob es zwischen Verbalsubstantiv und Verbalabstraktum einen größeren Unterschied gibt, als dass das aus einem Verb gebildete Substantiv bei dem Verbalabstraktum abstrakt ist und beim Verbalsubstantiv nicht. Die beiden Definitionen in Wiktionary sind ziemlich ähnlich.--BigbossFrin 20:53, 1. Jul 2013 (MESZ)

durchabfertigen - Konjugation[Bearbeiten]

Hallo!
Bei Erstellen dieses Eintrages bin ich auf folgendes Problem gestoßen: Wie wird dieses Verb richtig konjugiert? Ist es trennbar oder nicht? ich abfertige durch oder ich durchabfertige? Wer kann helfen? Gruß, --Trevas (Diskussion) 12:29, 17. Jul 2013 (MESZ)

Ich würde dieses Verb auf der ersten Silbe durch- betont aussprechen, das heißt, dass es ein getrenntes Verb wäre. LG --Betterknower (Diskussion) 21:48, 17. Jul 2013 (MESZ)
Ich würde das ansehen wie z. B. weitspringen, kaltschweißen, seilhüpfen, mittagessen, stab­hoch­sprin­gen; nur im Infinitiv und Partizip gebräuchlich. --Seidenkäfer (Diskussion) 22:37, 17. Jul 2013 (MESZ)
@Betterknower: Hm, auf der ersten Silbe betont, ok, aber das ist kaltschweißen auch, aber "ich schweiße kalt" ist ja wohl offensichtlich Quatsch.--Seidenkäfer (Diskussion) 22:45, 17. Jul 2013 (MESZ)
Abfertigen wird bereits getrennt (ich fertige ab), dann sollte es doch auch, sofern die Form überhaupt gebildet wird, ich fertige durch ab und durchabgefertigt heißen. Analog: schwarzabfertigen (das kann ohne Genehmigung abfertigen bedeuten): ich fertige schwarz ab; schwarz ist hier wie durch ein Adverb, kein Adjektiv. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:30, 25. Jul 2013 (MESZ)
Meines Wissens gibt es keine doppelte Abtrennung bei getrennten Verben. 'schwarz abfertigen' würde ich eher getrennt schreiben, so wie 'schnell abfertigen'. durch ist übrigens kein Adverb.
--Betterknower (Diskussion) 20:15, 26. Jul 2013 (MESZ)
durch#Adjektiv, indeklinabel. Eine Präposition kann es nicht sein, weil die Frage Wodurch abfertigen? nicht sinnvoll ist. Nachdem es die Art des Abfertigens beschreibt (Auf welche Weise wird abgefertigt?) ist es hier ein vom Adjektiv abgeleitetes Adverb. Es ist die verkürzte Form des Adverbs hindurch. Im Übrigen lässt es die deutsche Sprache nicht nur zu, Sätze aus Wörtern zu bilden (wie Ich kann schwarz abfertigen.), sondern auch Wörter wie schwarzabfertigen zu bilden. Dass doppelt präfigierte Verben nicht getrennt werden, mag vielleicht auch daran liegen, dass sich das niemand traut. Ich würde zum Beispiel das häufigere rückabwickeln auch als ich wickle rück ab trennen. Ich wickle zurück ab. geht ja auch. Es ist ja auch überhaupt nicht erforderlich, auf den Infinitiv zurückzugreifen; in Ich wickle ab. kann ich direkt das Adverb rück einsetzen. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:39, 27. Jul 2013 (MESZ)
In der ersten Version meiner Antwort gab ich mich noch sehr verwirrt, doch nun habe ich es: Vergleicht man das Wort mit Verben wie „miteinbeziehen“ und „wiederherstellen“, so kann problemlos getrennt werden: Ich beziehe etwas mit ein, stelle es wieder her. Das liegt aber daran, dass sich die Zusätze „mit“ und „wieder“ wie nicht zum Verb gehörige Adverbien verhalten. Man ersetze das „wieder“ zum Vergleich mit „nie“, dann heißt es: Ich stelle es nie her. Der Grund für die Zusammenschreibung ist schlicht die besondere Bedeutung: „wiederherstellen“ bedeutet nicht etwa „ein zweites Mal herstellen“, sondern „in den Ursprungszustand versetzen“.
Andere Präfigierungen von trennbaren Verben wie „voranmelden“ oder eben „durchabfertigen“ gibt es hingegen (solange das erste Präfix betont ist) nur im Infinitiv, Partizip und (!) in der Nebensatzkonjugation. In der Nebensatzkonjugation erwarten wir nämlich ohnehin keine Trennung, sodass Sätze wie „Das geht nur, wenn man sich dort voranmeldet.“ problemlos akzeptiert werden. So auch: Ich hoffe, dass die Lufthansa mein Gepäck durchabfertigt. Für andere Formen lassen sich keine ausreichenden Belege finden und zwar auch für andere, besser bekannte Beispiele von solcher Art.
Das Wort wurde auch vielleicht von der Lufthansa geprägt. In einem Flugblatt hieß es (und ich gebe die Übersetzungen mit):
Zollbehandlung des durchabgefertigten Gepäcks
Customs clearance of through-checked baggage
Despacho aduanero de equipaje facturado hasta el punto de destino
Dédouanement des bagages enregistrés
Sdoganamento del bagaglio che viaggia direttamente
(Dem Sprachdienst entnommen.)
-- IvanP (Diskussion) 17:25, 12. Aug. 2013 (MESZ)

Sehr schön! Aber wir bräuchten auch noch das Verb, das man an den bombenscharfen Flughäfen so oft hört: Lassen Sie doch bitte auch mein Gepäck mitdurchabfertigen! 1PS: "Ich fertige mit durch ab." (Oder gibt es Sinnnuancen zwischen gemitdurchabfertigt, mitgedurchabfertigt, mitdurchgeabfertigt, mitdurchabgefertigt?) In diesem Problemumfeld gibt es hier so einige Dogmatismen (Nichtnennen der Varianten) und auch Fehler. --80.187.102.109 06:39, 26. Aug. 2013 (MESZ)

Siehe oben. Das „mit“ verhält sich wie ein nicht zum Verb gehöriges Adverb. Da es „durchabgefertigt“ heißt, ist „mit-durchabgefertigt“ am plausibelsten. Aber ich fürchte, das Wort lässt sich nicht belegen. Das Präfix „rück-“ wird übrigens auch nicht getrennt. Ich melde rück? Wenn das schon geschwollen klingt, wird kaum jemand „ich wickle rück ab“ sagen. -- IvanP (Diskussion) 10:45, 6. Sep 2013 (MESZ)

Appenzell Ausserrhoden[Bearbeiten]

Ist Appenzell Außerrhoden jemals eine korrekte Schreibweise gewesen? --84.61.150.155 14:16, 11. Sep 2013 (MESZ)

Da diese Schreibweise sich im Duden (Duden online „Appenzell Außerrhoden“) und etwa auch bei wissen.de – Lexikon „Appenzell-Außerrhoden“ (keine Ahnung, wo die den Bindestrich hernehmen) findet, ist sie sogar gegenwärtig korrekt, theoretisch auch in der Schweiz, denn dort wurde das ß nach Angaben der Schweizer Orthographischen Konferenz niemals offiziell abgeschafft ([1]). Es ist nur außer Gebrauch geraten und heute vollkommen unüblich. Elleff Groom ➜ Коллоквиум 14:58, 11. Sep 2013 (MESZ).
Ist dafür eine Vorlage:Deutsche und Österreichische Schreibweise nötig? Betrifft sowohl Appenzell Außerrhoden als auch Außerrhoden. --84.61.150.155 15:30, 11. Sep 2013 (MESZ)
Betrifft mindestens vier Lemmata, nämlich Appenzell Außerrhoden, Appenzell Außerrhodens, Außerrhoden und Außerrhodens. --84.61.150.155 15:40, 11. Sep 2013 (MESZ)
Kann jemand bitte die genannten vier Lemmata anlegen? --84.61.150.155 15:43, 11. Sep 2013 (MESZ)
Wenn man schon dabei ist: Kurt Meyer: Wie sagt man in der Schweiz? Wörterbuch der schweizerischen Besonderheiten. Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich 1989, ISBN 3-411-04131-5, DNB 891057218 führt noch Außerrhoder, Außerrhödler und außerrhodisch. Wofür sollte denn eine solche Vorlage dienen? Wo soll sie eingesetzt werden? Elleff Groom ➜ Коллоквиум 15:48, 11. Sep 2013 (MESZ).
Das Problem ist, dass Appenzell Ausserrhoden ein Schweizer Eigenname ist, und somit das „ß“, welches eigentlich stehen müsste, durch „ss“ ersetzt wird. --84.61.150.155 14:49, 12. Sep 2013 (MESZ)

Welche Vorlage soll beim Lemma Fussballänderspiel zum Einsatz kommen: a) Vorlage:Alte Schreibweise; b) Vorlage:Schweizer und Liechtensteiner Schreibweise; oder c) eine noch zu erstellende Vorlage:Alte Schweizer und Liechtensteiner Schreibweise? --84.61.150.155 15:49, 11. Sep 2013 (MESZ)

Erledigt, denn die Vorlage:Alte Schreibweise wurde entsprechend angepasst. --84.61.150.155 22:06, 12. Sep 2013 (MESZ)

Ich möchte, dass im Lemma Appenzell Außerrhoden ein Lemmaverweis auf Appenzell Ausserrhoden steht. --84.61.150.155 18:35, 11. Sep 2013 (MESZ)

Wie sieht es eigentlich mit Wörtern wie Bassaite oder Flussäure aus? --84.61.150.155 14:44, 12. Sep 2013 (MESZ)

AppelrathCüpper und Fujitec[Bearbeiten]

Wie werden AppelrathCüpper und Fujitec eigentlich ausgesprochen? --84.61.150.155 11:37, 22. Sep 2013 (MESZ)

[ŋʏ][Bearbeiten]

Es gibt einige Vorschläge, das Deutsche mit einer Silbenschrift zu verschriften. Einer dieser Vorschläge hat zum Gegenstand, neben sämtlichen deutschen Lauten/Phonemen auch jede im Deutschen vorkommende Konsonant-Vokal-Folge mit je einem eigenen Schriftzeichen zu belegen. Dabei fällt mir auf, dass für die Lautfolge [ŋʏ] kein Schriftzeichen nötig ist, weil sie im Deutschen anscheinend nicht vorkommt. --84.61.176.82 21:08, 6. Jan 2014 (MEZ)

Das hier ist die Auskunft, was ist deine Frage? PοωερZDiskussion 21:17, 6. Jan 2014 (MEZ)
Kommt die Lautfolge [ŋʏ] im Deutschen vor? --84.61.176.82 21:36, 6. Jan 2014 (MEZ)
Ich habe mich gewundert, dass im Deutschen der Laut [ŋ] nur nach kurzen, betonbaren Vokalen stehen kann. Falls das Schriftbild suggeriert, dass diesem Laut ein betonbarer Vokal folgen sollte, wird in der Regel ein [ŋɡ] gesprochen. Bei zusammengesetzten Wörtern kommen auch die Lautfolgen [] und [ŋʔ] vor. Falls [ŋ] doch unmittelbar von einem betonbaren Vokal gefolgt werden sollte, so muss dieser am Anfang eines Suffixes stehen, was für [ʏ] anscheinend nicht möglich ist. --84.61.176.82 11:02, 7. Jan 2014 (MEZ)

schließen[Bearbeiten]

Im englischen Wiktionary gibt es seit geraumer Zeit eine Diskussion, ob die Formen "du schlosst" und "ihr schlosst" korrekt sind. Eine Theorie ist, dass alle starken Verben, die auf s, ß, x or z enden Formen mit -est haben. Da die selben Formen auch im deutschen Wiktionary auftauchen, sollten wir dafür eine Lösung finden.--BigbossFrin 18:03, 13. Mär. 2014 (MEZ)

Ich zitiere, bezogen auf starke Verben auf -s, -ss, -ß, -z: „Im Indikativ Präteritum wird der Zusammenfall zwischen der 2.Pers.Sg. und der 2.Pers.Pl. durch den regelmäßigen e-Einschub in der 2.Pers.Sg. verhindert. In der 2.Pers.Pl. hingegen wirkt der e-Einschub meist feierlich-veraltet.“ (Duden-Grammatik, 8. Auflage 2009, Seite 457) Also regelkonform wäre: "du schlossest, ihr schlosst". Die Form "ihr schlosset" wäre "feierlich-veraltet". Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 18:34, 13. Mär. 2014 (MEZ)
Aber ist das nun eine Amtliche Regelung oder nur eine Empfehlung vom Duden? Denn in der amtlichen Regelung des Rechtschreibrats finde ich nur folgenden Absatz: (A 2.3) § 26 "Folgt auf das s, ss, ß, x oder z eines Verb- oder Adjektivstammes die Endung -st der 2. Person Singular bzw. die Endung -st(e) des Superlativs, so lässt man das s der Endung weg.".
Es gibt m.W. keine amtliche Regelung der Grammatik, sondern nur eine der Rechtschreibung; es gibt Empfehlungen des Duden nur im Zusammenhang mit den Worttrennungsregeln. Im Vorwort der neuesten Auflage heißt es: "Die Dudengrammatik beschreibt die geschriebene und die gesprochene Standardsprache der Gegenwart." D.h. er empfiehlt nicht, er versucht, zu beschreiben, und verhält sich damit so, wie die Linguistik generell. Ob sich in der Praxis irgendwelche präskriptiven Maßnahmen eingeschlichen haben, kann ich leider nicht beurteilen. Man kann natürlich keine Grammatik schreiben, ohne auszuwählen. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 11:04, 14. Mär. 2014 (MEZ)

Deutschland[Bearbeiten]

Hallo, in irgend einem Zusammenhang habe ich kürzlich gelesen, Deutschland bzw. deutsch wurde in Verbindung gebracht mit dem häufig in osteuropäischen oder östlichen Sprachen verwendeten Laut (Buchstaben) tsch, also Deu-tsch-land. Dem widerspräche aber die in Wiktionary angegebene Trennung, nämlich dem deut-schen Volk. Wie ist es denn nun tatsächlich?

P.S.: Die in Wiktionary (richtig) angegebene Schreib- und Trennweise von Pala-tschinke wird im Duden Palat-schinke getrennt. Auf ein Ersuchen meinerseits um Richtigstellung passierte lange nichts, dann kam die Email, Palat-schinke sei richtig. Wahrscheinlich wollten die wegen einem Eierkuchen nicht hunderttausende Lexika einstampfen. --Abrape (Diskussion) 13:28, 10. Apr. 2014 (MESZ)

Wieso sollte die Trennung dem widersprechen? Das Deutsche hat einfach sehr strikte Trennregeln, da wird auch gerne mal ein einzelner Konsonant auf zwei Zeilen geschrieben. PοωερZDiskussion 13:36, 10. Apr. 2014 (MESZ)
zu Palatschinke: Die Trennung Palat-sch... ist nur die vom Duden empfohlene Trennung; Pala-tsch... ist auch angeführt. Gruß --Seidenkäfer (Diskussion) 13:41, 10. Apr. 2014 (MESZ)

Nun, ich nehme mal an, der Knackpunkt ist, daß es im Deutschen kein tsch gibt. --Abrape (Diskussion) 13:46, 10. Apr. 2014 (MESZ)

Doch klar, bloß halt nur in Fremdwörtern und eingigen Dialekten? PοωερZDiskussion 14:23, 10. Apr. 2014 (MESZ)

Ja, aber warum gibt's denn dann kein tsch, wenn denn Deu-tsch-land wirklich stimmen sollte? Wie ist es denn nun tatsächlich? --Abrape (Diskussion) 17:13, 10. Apr. 2014 (MESZ)

Weil das tsch hier eine alte Kontraktion von tisch ist. PοωερZDiskussion 17:15, 10. Apr. 2014 (MESZ)
Vergleiche hierzu auch die im Artikel deutsch unter Herkunft angegebenen altsächsischen/althochdeutschen Formen thiudisk und diutisc. (Leider fehlen dem Artikel noch die Quellen, aber man kann das in dieser Art auch bei Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017472-4, Seite 193 nachlesen. --PaulaMeh (Diskussion) 18:26, 10. Apr. 2014 (MESZ)

Einmal ein..., immer ein...[Bearbeiten]

Redewendung oder Sprichwort? Am Anfang groß und Punkt am Ende, oder nicht? Grüße Impériale (Diskussion) 17:40, 27. Mai 2014 (MESZ)

Reim:Deutsch:-andʀa[Bearbeiten]

Es gibt mehrere weibliche Vornamen auf -andra, aber anscheinend sind alle von altgriechisch andrós abgeleitet: Die Vornamen Diandra, Sandra und Xandra sind alle von Alexandra abgeleitet, welches wie Kassandra schon bereits im Altgriechischen als Zusammensetzung mit andrós im Gebrauch war. Von daher frage ich mich, ob die Seite Reim:Deutsch:-andʀa angelegt werden soll. Beispielsweise wurde Reim:Deutsch:-ɛʁmlɪç beibehalten, weil es zwischen arm und Erbarmen in der heutigen Sprache keine Verbindung mehr gibt. Dagegen wurde Reim:Deutsch:-ɔɪ̯ʀo gelöscht, weil es bei Euro und Teuro deutlich anders aussieht. --84.61.138.168 21:38, 17. Jun. 2014 (MESZ)

Außerdem gibt es zwei Wörter auf -yniker, nämlich Kyniker und Zyniker, die jedoch beide von altgriechisch kýōn abgeleitet sind. Von daher frage ich mich auch, ob die Seite Reim:Deutsch:-yːnikɐ angelegt werden soll. --84.61.138.168 10:26, 20. Jul. 2014 (MESZ)
Also ich denke, die Fragen sollten eher mit darf enden, also ob die/deine Seiten/Einträge angelegt werden dürfen. Solange niemand etwas dagegen sagt, scheint es aber in Ordnung (oder gebilligt) zu sein (werden). Letztendlich wird das aber dann wohl (leider) über Löschbesprechungen oder -anträge (mehr oder weniger willkürlich, je nach bearbeitenden Admin) entschieden. Genaueres kann ich dir leider auch nicht sagen, da ich hier und u.a. auch in der Wikipedia schon seit Jahren mitarbeite und dabei leider auch nicht wirklich eine echte Regel erkannt habe, wann Einträge/Seiten erwünscht oder wenigstens gedultet werden. Am Ende bleibt also nur die altbewährte Vorgehensweise durch Versuch und Irrtum. Achja, eins hab ich aber mittlerweile schon herausgefunden (oder glaube es gefunden zu haben :-)) wenn Einträge hier im Wikiwörterbuch den heiligen Formalien entsprechen (sozusagen als Grundlage oder -voraussetzung), dann werden Einträge wenigstens nicht schnellgelöscht. -- 92.226.189.221 10:57, 20. Jul. 2014 (MESZ)
Ich würde die Reimseiten gleich mit Löschantrag anlegen. --84.61.138.168 11:00, 20. Jul. 2014 (MESZ)
Naja, soweit würde ich nicht gehn. Das macht ja nun wirklich keinen Sinn, die eigene Arbeit dann so durch die Mangel drehen zu lassen. Zudem macht ein Löschantrag auch Arbeit, ..also warum solltest du solch eine Art und Weise der Zusammenarbeit damit auch noch fördern wollen? -- 92.226.189.221 11:03, 20. Jul. 2014 (MESZ)
Die Regel, dass Reimseiten nur dann angelegt werden sollen, wenn sich mindestens zwei nicht verwandte Reimwörter finden lassen, sollte geändert werden, weil in vielen Fällen nicht klar ist, wann Wörter verwandt sind. Ich schlage vor, dass Reimseiten auch dann angelegt werden sollen, wenn die Aussprache oder die Schreibung ab dem Anlaut der betonten Silbe nicht identisch ist. Dies bedeutet, dass Reim:Deutsch:-ɔɪ̯ʀo und Reim:Deutsch:-ɔɪ̯ʀos wieder hergestellt werden müssten. --84.61.138.168 11:13, 20. Jul. 2014 (MESZ)
Inhaltlich können wir ja auf Hilfe_Diskussion:Reime#Wann_soll_eine_Reimseite_erstellt_werden.3F weiterdiskutieren.
Ich möchte hier nur anmerken, dass du die Reimseite Reim:Deutsch:-ɔɪ̯ʀo selbst erstellt und befüllt hast, dann selbst einen Löschantrag gestellt hast und jetzt willst du Seite wieder hergestellt haben. Mir erscheint das widersinnig. --Seidenkäfer (Diskussion) 13:26, 20. Jul. 2014 (MESZ)
Es gibt einen Ortsnamen Meuro, der wahrscheinlich [ˈmɔɪ̯ʀo] ausgesprochen wird. Von daher meine ich, dass die Reimseite Reim:Deutsch:-ɔɪ̯ʀo wieder hergestellt werden kann, wenn zum Ortsnamen Meuro ein Eintrag erstellt wurde. Einwände? --84.61.162.159 17:56, 20. Sep. 2014 (MESZ)

Sprache Twi[Bearbeiten]

Hallo,

wie können wir Wörter aus der Sprache Twi (z.B. ɔhene) belegen? Habe keine Wörterbücher gefunden. Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 12:55, 18. Jun. 2014 (MESZ)

Was ich gefunden habe: Es gibt einmal dieses ältere Werk hier für Aschanti-Twi und dann gibt es noch dieses neuere Werk, das anscheinend doch erst im Juli erscheint; für Akuapem-Twi gibt es dieses hier. In dem älteren Werk für Aschanti/Asante steht die Übersetzung ohene für king. Das trifft die Schreibung unseres Lemmas nicht ganz, was daran liegen dürfte, dass erst 1978 Akan Orthography Committee die einheitliche Orthografie festgelegt hat (siehe Englischer Wikipedia-Artikel „Akan language“). Elleff Groom ⁓ ☞ Коллоквиум 14:54, 18. Jun. 2014 (MESZ)
Glosbe Deutsch-Twi oder andersrum Glosbe Twi-Deutsch. Ist aber nur sehr wenig eingetragen. Eventuell hilft auch Glosbe Englisch-Twi oder Glosbe Twi-Englisch. Pauker hat auch ein Deutsch-Twi Wörterbuch, aber erst 139 Einträge. - Master of Contributions (Diskussion) 17:02, 18. Jun. 2014 (MESZ)
Das hier gäbe es auch noch. Elleff Groom ⁓ ☞ Коллоквиум 17:13, 18. Jun. 2014 (MESZ)

wenn[Bearbeiten]

Kann Bedeutung [1] eigentlich nur im Präsens stehen? PοωερZDiskussion 21:53, 22. Jun. 2014 (MESZ)

Sieht so aus. Im Präteritum kommt nur [2] vor, für [1] steht als. --Kronf (Diskussion) 21:58, 22. Jun. 2014 (MESZ)
Dann sollte das mal in den Eintrag. PοωερZDiskussion 11:50, 23. Jun. 2014 (MESZ)
Wenn wir die Amerikaner geschlagen haben werden, wird der Zirkus sofort wieder losgehen. = Gleich nach Abpfiff werden sie auf Klinsi draufhauen. (Ich exzelliere nicht beim Beispiele finden, meine Absicht war eigentlich, Bedeutung [3] auszuschließen). --Seidenkäfer (Diskussion) 12:24, 23. Jun. 2014 (MESZ)

Die Bedeutung [1] ist mit „sobald“ angegeben ist. Aber wie bereits angemerkt wurde, verweist wenn anders als sobald immer auf die Zukunft. (Sobald es Abend geworden war, gingen wir nach Hause. und nicht: *Wenn es Abend geworden war, gingen wir nach Hause.) Dennoch sind hier meines Wissens bzw. Sprachempfindens mehrere Tempora möglich – unter der Voraussetzung, dass im Hauptsatz die Zukunft ausgedrückt wird.

  1. wenn + Futur II, Futur I: Wenn es Abend geworden sein wird, werden wir nach Hause gehen. (Klingt eher gestelzt.)
  2. wenn + Futur II, (futurisches) Präsens: Wenn es Abend geworden sein wird, gehen wir nach Hause. (Klingt eher gestelzt.)
  3. wenn + Perfekt, Futur I: Wenn es Abend geworden ist, werden wir nach Hause gehen.
  4. wenn + Perfekt, (futurisches) Präsens: Wenn es Abend geworden ist, gehen wir nach Hause.
  5. wenn + Präsens, Futur I: Wenn es Abend wird, werden wir nach Hause gehen.
  6. wenn + Präsens, (futurisches) Präsens: Wenn es Abend wird, gehen wir nach Hause.

Daraus ergäbe sich, dass im wenn-Satz Präsens oder Perfekt (selten Futur II) und im Hauptsatz Futur I oder (futurisches) Präsens stehen kann. Aber vielleicht täuscht mich auch mein Sprachempfinden? --Trevas (Diskussion) 19:15, 25. Jun. 2014 (MESZ)

Genetiv[Bearbeiten]

Warum ist Genetiv eigentlich gelöscht worden und wird in Genitiv und übrigens auch in Wikipedia überhaupt nicht einmal mehr erwähnt? Es handelt sich doch um eine tatsächlich vorkommende (und zumindest in älterer Literatur m. W. sogar sehr häufige) Variante, oder etwa nicht? Daß sie zumindest in Deutschland als veraltet gilt (in Österreich scheint sie noch gängig zu sein), kann doch kein ernsthafter Grund sein, sie völlig aus Wiktionary und Wikipedia zu tilgen.

Im Lateinischen ist genetīvus ebenso belegt wie genitīvus und nach Georges sogar durchgehend in den besten Handschriften. Die moderne Präferenz (zumindest in Deutschland) für die Variante mit i scheint sprachhistorische Gründe zu haben, denn lautgesetzlich erwarten sollte man im Lateinischen ausschließlich genitīvus. Möglicherweise hat das Nebeneinander von genitor und genetrīx (so die lautgeschichtlich zu erwartenden und insofern „korrekten“ Formen) die antiken Schriftsteller – oder spätere Kopisten – verunsichert und schließlich aus irgendeinem Grund zu (eigentlich „falschem“) genetīvus neigen lassen. --Florian Blaschke (Diskussion) 20:23, 29. Jun. 2014 (MESZ)

Es war lediglich eine Weiterleitung auf Genitiv. Jede alternative Schreibweise benötigt bei uns aber einen eigenen Eintrag (mit Lemmaverweis, siehe bspw. phantastisch). Siehe auch Hilfe:WL. Du darfst den Eintrag gerne anlegen. Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 20:26, 29. Jun. 2014 (MESZ)

Kifer[Bearbeiten]

Meines Wissens nach ist Kifer eine Schreibweise, die für den Knochen Kiefer vorgeschlagen wurde. --84.61.138.168 21:34, 29. Jun. 2014 (MESZ)

Protz = Kröte[Bearbeiten]

Hallo,

laut der Herkunft von Protz (bspw. im DWDS) geht das Wort auf die Bedeutung Kröte zurück. Im Synonymwörterbuch bei wissen.de findet sich die Angabe Protz für Kröte mit der Kennzeichnung als „regional“ wieder. Hat vielleicht jemand eine Referenz dafür, dass das Wort heute noch regional verwendet wird und wie die Deklination ausschaut? Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 08:27, 22. Jul. 2014 (MESZ) PS: Bei Pierer 1857 übrigens auch vorhanden. --Yoursmile (Diskussion) 08:31, 22. Jul. 2014 (MESZ)

Grammatik[Bearbeiten]

Man sieht oft Schildern mit dem Text "Vorsicht vor dem Hunde" Ist das grammatisch korrekt?

Ich würde sagen veraltet, aber korrekt. Grüße Impériale (Diskussion) 16:17, 7. Aug. 2014 (MESZ)

Judens[Bearbeiten]

Anscheinend gibt es einige Wörter, die ihren Genitiv früher auf -ns gebildet haben, obwohl heute weder Canoo noch Duden diese Form aufführen, wie zum Beispiel Bauer oder Jude. --84.61.136.79 20:39, 2. Sep. 2014 (MESZ)

Welche Konsonanten stehen nie nach Diphthongen?[Bearbeiten]

Mir ist klar, dass in keinem einfachen deutschen Wort ein Diphthong von [pf] oder [ŋ] gefolgt wird. Wie sieht es aber mit der Lautfolge Diphthong + [ʒ] / [j] aus? Die Lautfolge Diphthong + [v] kommt ja zumindest im Wort Deiwel vor, und laut Reim:Deutsch/VCə können alle anderen Konsonanten des Deutschen nach Diphthongen stehen. --84.61.136.79 23:09, 3. Sep. 2014 (MESZ)

Weitere interessante Fragen:

  1. Stehen im Deutschen kurze betonte Vokale auch in Fremdwörtern niemals vor [ʒ] oder vor „[j] + Vokal“?
  2. Stehen im Deutschen Nasalvokale auch in Fremdwörtern niemals vor [j]?

--84.61.136.79 13:13, 4. Sep. 2014 (MESZ)

Aussprache von geschwojt etc.[Bearbeiten]

Aus der Schifffahrt haben wir die Begriffe ausbojen, rojen, schwojen und taljen. Wie lautet das Partizip Perfekt? Der Online-Duden gibt an (wobei roien einen separaten Eintrag hat):

er bojet aus, hat ausgebojet
er rojet; er hat gerojet
das Schiff schwoit, schwojet, hat geschwoit, geschwojet
er taljet, hat getaljet

Die Konjugationstabelle von „rojen“ und „taljen“ müsste dort entsprechend ausgebessert werden, denn da heißt es „du taljst“, „er/sie/es taljt“ usw. (trotz „getaljet“) und „du rojst“, „er/sie/es rojt“, „gerojt“ usw. CanooNet gibt auch Formen auf „-jet“ usw. an, nur bei „ausbojen“ wurde die Automatik nicht angepasst. Im Störig heißt es einerseits:

ro|jen <V. 2, hat oder ist gerojet; o. Obj.; Seew.> rudern [mnddt.]

Andererseits:

schwoi|en <V. 1, hat geschwoit, geschwojt; o. Obj.; Seew.> sich vor Anker drehen; das Schiff schwoit, schwojt
tạl|jen <V. 1, hat getaljt; mit Akk.; Seew.> (mittels einer Talje) aufziehen, hochziehen

Die Collins German Verb Tables sagen:

ich roje
du rojst
er/sie/es rojt
wir rojen
ihr rojt
sie/Sie rojen

Mit der Google-Buchsuche finde ich immerhin 35 Belege für „ausgebojt“, hingegen nur sechs genuine für „ausgebojet“ (der übrige ist ein Duden). Ich wäre dafür, beide Formen aufzunehmen. Meine Frage: Sind Formen wie „ausgebojt“ tatsächlich Beispiele für ein [j] in der Silbenkoda oder schleift das zu einem Diphthong wie [oːɪ̯] ab? -- IvanP (Diskussion) 10:59, 9. Sep. 2014 (MESZ)

Wie sieht es mit Wörtern wie Fauteuil oder Portefeuille aus? --84.61.136.79 11:04, 9. Sep. 2014 (MESZ)

Stimmt, es gibt noch mehr Beispiele, obwohl Krech/Stock [ɔœ̯] (also das, was wir [ɔɪ̯] schreiben) angeben. Fauteuil und Portefeuille sind für mich unstrittig, anders vielleicht Tokaj. Hier sagt der Duden [a͜i] und Krech/Stock gleichermaßen [aɜ̯]. -- IvanP (Diskussion) 12:07, 9. Sep. 2014 (MESZ)
Auch bei Sejm besteht Einigkeit ([ɛɪ̯] bzw. [ɛɪ]). Aus slawischen Sprachen werden solche Buchstabenkombinationen klar als Diphthonge gesprochen, nach der Duden-Transkription werden sie auch mit i statt j transkribiert, obwohl Suchowej gegenüber Suchowei die empfohlene Schreibung ist. Ich kann solche Fälle aber nicht auf ausgebojt übertragen. Weiß also jemand mehr? -- IvanP (Diskussion) 12:18, 9. Sep. 2014 (MESZ)

Ein bisschen vorbei am Thema: Mir fällt, von Komposita wie Baujahr oder Neujahr abgesehen, kein einziges deutsches Wort ein, wo ein Diphthong noch von einem [j] gefolgt wird. Bei Diphthongen auf [ɪ̯] (ei, ej, eu, ui) ist dies klar, aber wie sieht es mit den Diphthongen auf [ʊ̯] (au, engl. o) aus? --84.61.136.79 12:32, 9. Sep. 2014 (MESZ)

Freitag, der 13. & Co.[Bearbeiten]

Braucht Wiktionary einen Eintrag zum Freitag, der 13.? Falls ja, wie sieht es mit den 216 anderen möglichen Kombinationen aus? --84.61.136.79 10:24, 11. Sep. 2014 (MESZ)

Nein. --Kronf (Diskussion) 10:28, 11. Sep. 2014 (MESZ)
Eher ein Fall für die Wikipedia. --Impériale (Diskussion) 13:02, 11. Sep. 2014 (MESZ)
11. September ist vorhanden – da sollte zumindest Freitag der 13. auch zulässig sein. Etwas wie "Donnerstag der 20." usw. sollte jedoch unbedeutend sein. IP, 22:12, 15. Sep. 2014 (MESZ)
Wir haben ja einen Eintrag zum 11. September, aber wie sieht es mit dem 29. Februar, den 364 anderen Tagen, und den 6 unmöglichen Kombinationen aus? --84.61.136.79 22:21, 15. Sep. 2014 (MESZ)
Es gibt übrigens noch 60 österreichische Varianten, und 2 unmögliche. --84.61.136.79 11:13, 16. Sep. 2014 (MESZ)

Braucht Wiktionary einen Eintrag zu Sonntagsarbeit? Falls ja, wie sieht es mit Samstagsarbeit / Sonnabendarbeit und den 5 übrigen Wochentagen aus? --84.61.136.79 09:19, 17. Sep. 2014 (MESZ)

Wenn die Wörter nachweisbar sind, können sie einen Eintrag bekommen. --Kronf (Diskussion) 10:00, 17. Sep. 2014 (MESZ)
Warum ist Sonntagsarbeit relevant, aber Dienstagsarbeit eher nicht? --84.61.136.79 13:43, 17. Sep. 2014 (MESZ)

Kraftausdrücke[Bearbeiten]

Kann es sein, dass Kraftausdrücke wie verschissen, scheiß, verkackt keine wirkliche Bedeutung haben, sondern z.B. nur die Wut der Person deutlich machen sollen ("Ich hasse dein verschissenes Auto.")? Falls ja: Was steht dann bei der Bedeutung? Grüße Impériale (Diskussion) 03:25, 15. Sep. 2014 (MESZ)

Ja, in der Linguistik werden diese Wörter als Expletiva oder Expressiva bezeichnet und ihnen wird attestiert, auch oder ausschließlich auf einer anderen Ebene zu wirken als der eigentlichen Bedeutung von Sätzen (Proposition).
Ich würde in der Bedeutungangabe in diesem Fall nur eine kursive Verwendungsbeschreibung einfügen, z. B. „[1] Kraftausdruck, drückt negative Emotionen des Sprechers aus“. Ähnliche Fälle haben wir bei Partikeln, die vorwiegend oder ausschließlich pragmatische Funktion haben, z. B. ja, wo auch (fast) nur „Meta-Beschreibungen“ stehen, die ich eigentlich komplett kursiv setzen würde. Gruß, Kronf (Diskussion) 10:28, 15. Sep. 2014 (MESZ)
Könntest du das bitte beispielhaft bei verschissen machen? Danke :) Grüße Impériale (Diskussion) 22:07, 15. Sep. 2014 (MESZ)

Besitzer & Eigentümer[Bearbeiten]

Aus den Einträgen:
Besitzer:

  • [1] Recht: die Person / Personen, die die tatsächliche Herrschaft über eine Sache ausüben
  • [2] umgangssprachlich: Eigentümer (eig. falsch; siehe Definition Eigentümer)

Eigentümer:

  • [1] diejenige Person, die die rechtliche Herrschaft über eine Sache hat
  • Synonym zu [1] umgangssprachlich: Besitzer (eigentlich falsch; siehe Definition Besitzer)

Frage: Was war zuerst vorhanden, die juristische Unterscheidung "Besitz =/= Eigentum" oder die volkstümliche/umgangssprachliche Gleichsetzung "Besitz = Eigentum"? Als Ergänzung zur Frage:

  • "wieder" und "wider" sollen früher (viel früher) mal gleichbedeutend gewesen und erst später sollen Gelehrte die Auslegung "wider = gegen, wieder = erneut/nochmal" geschaffen haben.
  • Kind bezeichnet volkstümlich a) einen jungen Menschen, meist vor oder während der Pubertät, also etwa bis 14 Jahre, bzw. b) einen Sohn oder eine Tochter von jemanden. In der UN-Kinderrechtskonvention (z.B. www.kid-verlag.de/kiko.htm ) wird jedoch juristisch definiert "Kind = Mensch im Alter von 0 bis 17 Jahren". [Die Definition von "Kind" umfasst damit faktisch die Begriffe "Kind" (Person im Alter von 0-13 J.) und "Jugendlicher" (Person, 14-17 J.) wie sie im deutschen JuSchG definiert werden. Nur "faktisch", denn philosophisch wird "Person" teils auch umdefiniert und in Science-Fiction-/Fantasy-Universen mit Außerirdischen bzw. Elben u.dgl. könnten Person und Mensch auch eine unterschiedliche Bedeutung haben.]

"Besitzer" und "Eigentümer" könnten schon von Anfang an unterschiedlich gewesen sein und durchs "dumme Volk" umgangssprachlich zu Synonymen geworden sein – Möglichkeit A. Es könnte aber sicher auch sein, daß sie früher mal gleichbedeutend (synonym) waren (so wie es wieder und wider gewesen sein sollen) und daß Juristen die Begriffe in der Rechtssprache umdefinierten (wie bei Kind in der VN-Konvention) – Möglichkeit B. Wenn A zutrifft, sind die Einträge in Ordnung; aber wenn B zutrifft, dann sollte erwähnt werden, daß die Begriffe juristisch umdefiniert wurden. -91.63.253.210 03:07, 16. Sep. 2014 (MESZ)

Ich würde mal die These aufstellen, dass anfangs die Begriffe eine eigene Bedeutung hatten, aber irgendwann hat wahrscheinlich das „Bauernvolk“ mit einem niedrigeren Intelligenzquotienten den Unterschied nicht (mehr) verstanden und es Synonym gebraucht. Zu Kind: Kind ist ja allgemein eigentlich nur ein Abkömmling also Sohn/Töchter, aber wenn man sich auf die Altersbezeichnung bezieht, wurde ich sagen Baby-Kind-Teenager/Jugendlicher-Erwachsener. Also so ab 3-4 Jahren ist man ein Kind, bis 12-14, dann Jugendlicher/Teenager, wäre meine Einschätzung. - Master of Contributions (Diskussion) 05:28, 16. Sep. 2014 (MESZ)

Däneeuro[Bearbeiten]

Brauchen wir einen Eintrag zu Däneeuro? --84.61.162.159 14:25, 19. Sep. 2014 (MESZ)