Wiktionary:Auskunft

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Gibt es eigentlich dem Christkindel wirklich?[Bearbeiten]

Ich meine die alternative Genitivform (des Christkindels) und Dativform (dem Christkindel) von Christkindl. Es ja im Eintrag als Toponym beschrieben. Gehörten die alternativen Formen nicht eher zu einem Nominativ Christkindel einer alternativen Schreibweise von Christkindl im Sinne von Christkind? -- Formatierer (Diskussion) 14:40, 3. Dez. 2011 (MEZ)

Unbedingt eine Nebenform des Christkindls (Figur, nicht Toponym), und zwar gar nicht mal schlecht belegt, siehe z.B. Abfrage bei zeno.org. Das ist im Grunde wie das Problem Wiktionary:Löschkandidaten#ratschn mit umgekehrtem Vorzeichen. --Edfyr (Diskussion) 12:12, 20. Jan 2014 (MEZ)

Satrap = Satrape?[Bearbeiten]

Hallo,

Ich habe gerade ein kniffliges Problem. In meinem Buch steht folgender Satz: „Während Dänemark bis zum Sommer 1943 immer noch realtive Freiheit genoß, wurden Norwegen und die Niederlande […] von «Reichskommissaren», von Vertretern der NSDAP, regiert, die sowohl Satrapen als auch ideologische Bevollmächtigte waren.“ Ich ging zuerst davon aus, dass die Einzahl von Satrapen "der Satrape" ist. Ivadon gab mir dann den Link zu Satrap, was grammatisch auch passend wäre. Allerdings kann ich mit der Bedeutung nicht ganz mitgehen. Bei Satrap soll es sich um Statthalter im antiken Persien handeln. Allerdings kann ich kein Nachschlagewerk mit einer anderen Bedeutung finden. Allerdings zeigt die Google-Buchsuche, dass "der Satrape" immerhin eine Nebenform von Satrap sein müsste (vgl. hier). Hat jemand einen passenden Tipp/Hinweis? Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 15:53, 24. Feb 2012 (MEZ)

übrigens « Wildkatze »[Bearbeiten]

chat sauvage, verschiedene Arten von cat

Hallo, ich bin ein Kamerad der Französisch wiktionary. Überprüfe ich eine deutsche Übersetzung von einem Französisch Wort. Ich vermute, dies zu ungenauen Übersetzung sein. In Französisch "haret" oder "chat haret" sind die Worte, die alten Hauskatzen wieder in der freien Wildbahn zu beschreiben. Sie beschreiben auch ihre Nachkommen, auch wieder in der freien Wildbahn.
Doch in Französisch, der Begriff "chat sauvage" bezieht sich nur Arten von Katzen, die nie domestiziert durch den Menschen. (Allerdings, "chat sauvage" wird verwendet unsachgemäß um die "chat haret" zu beschreiben). Daraus ergibt sich die folgende Frage: Dieser Unterschied in der Bedeutung ist auch in deutscher Sprache? Wenn ja, was sind die Wort für die jeweils zwei Fällen verwendet? Vielen Dank. (Entschuldigung für die automatische Übersetzung kann unvollkommen.) V!v£ l@ Rosière /Murmeln…/ 02:14, 23. Mai 2013 (MESZ)

Hallo,
die Art Felis silvestris, französisch chat sauvage, heißt auf deutsch Wildkatze. Die chat haret würde man auf deutsch wohl als „verwilderte Katze“ beschreiben, ich weiß allerdings nicht, ob es dafür noch einen genaueren Begriff gibt. Viele Grüße, Kronf (Diskussion) 14:34, 25. Mai 2013 (MESZ)
Merci beaucoup. (Danke viel.)
Aber in diesem Fall, im Gegensatz zu uns, können Sie vielleicht Wildkatze für Hauskatzen ohne Master verwenden? V!v£ l@ Rosière /Murmeln…/ 16:43, 27. Mai 2013 (MESZ)
So, contrary to us (and also English), in Deutsch you don't really make difference between feral cat (a former domestic cat returned to savage), and wildcat (species of cat never domesticised by human) ? Both can be called "Wildkatze" ? V!v£ l@ Rosière /Murmeln…/ 20:42, 30. Mai 2013 (MESZ)
Please repeat the question in english or french, the automated translation is not understandable (ohne Master?) --Seidenkäfer (Diskussion) 17:23, 27. Mai 2013 (MESZ)
Sorry, now I know [fr] => [de] on google translate isn't a good idea, I'll put everything in english next time. V!v£ l@ Rosière /Murmeln…/ 20:42, 30. Mai 2013 (MESZ)
Mit Hauskatze ohne Master ist wohl eine Hauskatze ohne Besitzer also eine „verwilderte Katze“ gemeint. Und laut w:Hauskatze gehören im biologischen Sinne Hauskatzen (Felis silvestris catus) innerhalb der Gattung der Katzen (Felis) zur Art der Wildkatzen (Felis silvestris). Insofern wäre die Bezeichnung Wildkatze für eine Hauskatze im Allgemeinen und damit auch für die verwilderte Hauskatze im Speziellen nicht ganz verkehrt, zumindest gilt dies im Kontext der biologischen Taxonomie. In einem anderen Kontext würde man wohl eher Kronfs Bezeichnung wählen. -- Formatierer (Diskussion) 20:23, 27. Mai 2013 (MESZ)
Thank you for this precision. V!v£ l@ Rosière /Murmeln…/ 20:45, 30. Mai 2013 (MESZ)

[õː] und [ɔ̃ː][Bearbeiten]

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen [õː] und [ɔ̃ː]? --84.61.160.72 14:14, 25. Mai 2013 (MESZ)

Leider kann ich überhaupt kein Französisch. Aber sowohl bei Duden Aussprache als auch bei Krech/Stock finde ich auf Anhieb nur [õː] (auch für zum Beispiel Waggon, was bei uns mit [ɔ̃ː] transkribiert ist). Benutzer Caligari hat in seinen Lautschrift-Seiten allerdings nur [ɔ̃ː] und [õː] gar nicht angeführt. Daher nehme ich an, er plädiert für die Schreibung [ɔ̃ː], was meiner unmaßgeblichen Meinung nach dem Laut auch besser entspricht. Also zusammengefasst: Man sollte sich wohl für eine Variante entscheiden. Liebe Grüße --Seidenkäfer (Diskussion) 14:41, 25. Mai 2013 (MESZ)
Auch interessant: Der Buchstabe „õ“ kommt im Zeichensatz Latin-1 vor, während der Buchstabe „ɔ̃“ nicht mal als vorgefertigtes Zeichen im Unicode vorkommt. --84.61.160.72 15:03, 25. Mai 2013 (MESZ)
nach Bearbeitungskonflikt: Die unterschiedlichen Schreibweisen bei Perron und Pl. Perrons irritieren mich auch. --Seidenkäfer (Diskussion) 15:06, 25. Mai 2013 (MESZ)
Vorgefertigte Buchstaben mit Tilde oben:
  1. Im Zeichensatz Latin-1: ÃÑÕãñõ
  2. Im Zeichensatz Latin-Ext-A: ĨĩŨũ
  3. Im Zeichensatz Latin-Ext-B: Ȭȭ
  4. Im Zeichensatz Latin-Ext-Add: ṌṍṎṏṸṹṼṽẪẫẴẵẼẽỄễỖỗỠỡỮữỸỹ
Beispiele von nicht vorgefertigten Buchstaben mit Tilde oben:
  1. In der französischen Lautschrift: œ̃ɑ̃ɔ̃ɛ̃
  2. In der Guarani-Sprache: G̃g̃
  3. In der portugiesischen Lautschrift: ɐ̃
--84.61.160.72 15:30, 25. Mai 2013 (MESZ)
Das Französische hat ja nur einen nasalen O-Laut. Warum sollte es in den Gallizismen zwei verschiedene nasale O-Laute geben? --84.61.160.72 17:28, 25. Mai 2013 (MESZ)
Der Unterschied erklärt sich vermutlich wie folgt: [ɔ̃ː] wird angegeben, wenn man eine exakte Wiedergabe der frz. Aussprache annimmt, [õː] dann, wenn man - wie Duden - eine Anpassung an das dt. Lautsystem annimmt. Wer die frz. Nasalvokale beherrscht, wird vermutlich die erste Version verwenden, andere Personen die zweite. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 19:12, 25. Mai 2013 (MESZ)

Wie sieht es mit [ãː] und [ɑ̃ː], [ẽː] und [ɛ̃ː], sowie [ø̃ː] und [œ̃ː] aus? --84.61.160.72 19:55, 25. Mai 2013 (MESZ)

Bei den a's bin ich mir nicht ganz sicher; die übrigen erklären sich vermutlich auf die gleiche Weise. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 20:13, 25. Mai 2013 (MESZ)
Noch ein Hinweis: Wahrig tendiert dazu, die korrekten frz. Aussprachen anzugeben, statt der ans Dt. angepassten. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 20:15, 25. Mai 2013 (MESZ)

Wir sollten eine Abstimmung durchführen. --84.61.160.72 09:36, 26. Mai 2013 (MESZ)

Für [õː]:
Für [ɔ̃ː]:
Da es für das Dt. - anders als für die Rechtschreibung - keine verbindliche Aussprachenorm gibt, halte ich eine solche Abstimmung nicht für zweckmäßig. Jeder hat das Recht, die Aussprache der Herkunftssprache zu benutzen; ebenso hat jeder das Recht, eine ans Dt. angepasste Aussprache zu verwenden. Wer möchte, kann bei Fremdwörtern auch beide notieren. Das Problem betrifft auch nicht den Nasal "o" alleine, sondern alle Nasale und darüber hinaus alle Laute, die in einer Herkunftssprache anders artikuliert werden als im Dt. So sind z.B. die aspirierten stimmlosen Verschlusslaute des Dt. in anderen Sprachen keineswegs auch immer aspiriert. In solchen Fällen ergibt sich bei Entlehnung eines Wortes im Prinzip das gleiche Problem. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 11:01, 26. Mai 2013 (MESZ)

Welches Lautschriftzeichen sollte in den Reimen stehen: a) [õː] oder b) [ɔ̃ː]? Wir sollten dies für alle deutschen Reime, die sich auf Gallizismen mit nasalem O beziehen, einheitlich handhaben. --84.61.160.72 11:07, 26. Mai 2013 (MESZ)

Da bin ich im Zweifel. Ich für mich persönlich würde die frz. Laute (also [ɔ̃ː]) bevorzugen; ich weiß aber nicht, ob das auf Zustimmung stößt. In der Praxis hier im Wiktionary habe ich mich beim Transkribieren aus verschiedenen Gründen in der Regel nach dem Aussprache-Duden gerichtet, der die leicht eingedeutschte Form bietet (also [õː]). Vielleicht sollte man sich daran halten, zumal Krech/Stock u.a. dasselbe tun. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 20:30, 26. Mai 2013 (MESZ)
Ich sehe das genauso wie Dr. Karl-Heinz Best: selbst eher für [ɔ̃ː] (siehe oben), für die Reime eher [õː]. Falls wir uns einmal entscheiden, bei den Einträgen grundsätzlich beide Varianten anzugeben, ist die Reimseite für [ɔ̃ː] ja schnell ergänzt. --Seidenkäfer (Diskussion) 14:56, 27. Mai 2013 (MESZ)
PS: Bei Einträgen wie Waggon, wo sich der automatische Eintrag von der Reimseite mit der IPA beißt, würde ich vorschlagen, die Duden/Krech/Stock-Aussprache [õː] einfach zu ergänzen und die [ɔ̃ː]-Aussprache zu belassen. --Seidenkäfer (Diskussion) 16:12, 27. Mai 2013 (MESZ)

<offtopic>Sind -aːɡə und -aːʒə bzw. -oːɡə und -oːʒə ähnlich genug für Verweise zu ähnlichen Reimen? Immerhin werden sie gleich geschrieben.</offtopic> --84.61.162.133 19:08, 3. Jun 2013 (MESZ)

Darf -o̯aːɐ̯ bleiben, oder sollten die dortigen Reimwörter nach -aːɐ̯ verschoben werden? --84.61.154.191 18:07, 2. Jul 2013 (MESZ)

Gallien und Taillen[Bearbeiten]

Reimt sich „Gallien“ auf „Taillen“? --84.61.144.180 19:39, 20. Jun 2013 (MESZ)

Tatsächlich laut Krech/Stock und Duden jeweils nicht ganz. Für Gallien geben beide ein nichtsilbisches, gespanntes [i] an. Bie Taillen transkribieren Krech/Stock eindeutig [ʝ], also die stimmhafte Variante zum Ich-Laut [ç]. Duden gibt durchgängig [j] an, ohne genau zu spezifizieren, welcher Laut gemeint ist. Im IPA steht [j] für einen Approximanten, also etwas drittes irgendwo dazwischen. Was genau jeweils die phonetischen Unterschiede sein sollen, da bin ich überfragt. --Kronf (Diskussion) 19:59, 20. Jun 2013 (MESZ)
Wie sieht es mit „Säuchen“ und „Seuchen“ aus? --84.61.144.180 20:14, 20. Jun 2013 (MESZ)
Die reimen sich, allerdings liegt die Betonung, wenn ich mich nicht irre, bei "Säuchen" in der zweiten Silbe und bei "Seuchen" in der ersten. --Impériale (Diskussion) 11:52, 24. Jan 2014 (MEZ)

Verbalsubstantiv und Verbalabstraktum[Bearbeiten]

Guten Tag!

Ich würde gerne wissen ob es zwischen Verbalsubstantiv und Verbalabstraktum einen größeren Unterschied gibt, als dass das aus einem Verb gebildete Substantiv bei dem Verbalabstraktum abstrakt ist und beim Verbalsubstantiv nicht. Die beiden Definitionen in Wiktionary sind ziemlich ähnlich.--BigbossFrin 20:53, 1. Jul 2013 (MESZ)

durchabfertigen - Konjugation[Bearbeiten]

Hallo!
Bei Erstellen dieses Eintrages bin ich auf folgendes Problem gestoßen: Wie wird dieses Verb richtig konjugiert? Ist es trennbar oder nicht? ich abfertige durch oder ich durchabfertige? Wer kann helfen? Gruß, --Trevas (Diskussion) 12:29, 17. Jul 2013 (MESZ)

Ich würde dieses Verb auf der ersten Silbe durch- betont aussprechen, das heißt, dass es ein getrenntes Verb wäre. LG --Betterknower (Diskussion) 21:48, 17. Jul 2013 (MESZ)
Ich würde das ansehen wie z. B. weitspringen, kaltschweißen, seilhüpfen, mittagessen, stab­hoch­sprin­gen; nur im Infinitiv und Partizip gebräuchlich. --Seidenkäfer (Diskussion) 22:37, 17. Jul 2013 (MESZ)
@Betterknower: Hm, auf der ersten Silbe betont, ok, aber das ist kaltschweißen auch, aber "ich schweiße kalt" ist ja wohl offensichtlich Quatsch.--Seidenkäfer (Diskussion) 22:45, 17. Jul 2013 (MESZ)
Abfertigen wird bereits getrennt (ich fertige ab), dann sollte es doch auch, sofern die Form überhaupt gebildet wird, ich fertige durch ab und durchabgefertigt heißen. Analog: schwarzabfertigen (das kann ohne Genehmigung abfertigen bedeuten): ich fertige schwarz ab; schwarz ist hier wie durch ein Adverb, kein Adjektiv. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:30, 25. Jul 2013 (MESZ)
Meines Wissens gibt es keine doppelte Abtrennung bei getrennten Verben. 'schwarz abfertigen' würde ich eher getrennt schreiben, so wie 'schnell abfertigen'. durch ist übrigens kein Adverb.
--Betterknower (Diskussion) 20:15, 26. Jul 2013 (MESZ)
durch#Adjektiv, indeklinabel. Eine Präposition kann es nicht sein, weil die Frage Wodurch abfertigen? nicht sinnvoll ist. Nachdem es die Art des Abfertigens beschreibt (Auf welche Weise wird abgefertigt?) ist es hier ein vom Adjektiv abgeleitetes Adverb. Es ist die verkürzte Form des Adverbs hindurch. Im Übrigen lässt es die deutsche Sprache nicht nur zu, Sätze aus Wörtern zu bilden (wie Ich kann schwarz abfertigen.), sondern auch Wörter wie schwarzabfertigen zu bilden. Dass doppelt präfigierte Verben nicht getrennt werden, mag vielleicht auch daran liegen, dass sich das niemand traut. Ich würde zum Beispiel das häufigere rückabwickeln auch als ich wickle rück ab trennen. Ich wickle zurück ab. geht ja auch. Es ist ja auch überhaupt nicht erforderlich, auf den Infinitiv zurückzugreifen; in Ich wickle ab. kann ich direkt das Adverb rück einsetzen. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:39, 27. Jul 2013 (MESZ)
In der ersten Version meiner Antwort gab ich mich noch sehr verwirrt, doch nun habe ich es: Vergleicht man das Wort mit Verben wie „miteinbeziehen“ und „wiederherstellen“, so kann problemlos getrennt werden: Ich beziehe etwas mit ein, stelle es wieder her. Das liegt aber daran, dass sich die Zusätze „mit“ und „wieder“ wie nicht zum Verb gehörige Adverbien verhalten. Man ersetze das „wieder“ zum Vergleich mit „nie“, dann heißt es: Ich stelle es nie her. Der Grund für die Zusammenschreibung ist schlicht die besondere Bedeutung: „wiederherstellen“ bedeutet nicht etwa „ein zweites Mal herstellen“, sondern „in den Ursprungszustand versetzen“.
Andere Präfigierungen von trennbaren Verben wie „voranmelden“ oder eben „durchabfertigen“ gibt es hingegen (solange das erste Präfix betont ist) nur im Infinitiv, Partizip und (!) in der Nebensatzkonjugation. In der Nebensatzkonjugation erwarten wir nämlich ohnehin keine Trennung, sodass Sätze wie „Das geht nur, wenn man sich dort voranmeldet.“ problemlos akzeptiert werden. So auch: Ich hoffe, dass die Lufthansa mein Gepäck durchabfertigt. Für andere Formen lassen sich keine ausreichenden Belege finden und zwar auch für andere, besser bekannte Beispiele von solcher Art.
Das Wort wurde auch vielleicht von der Lufthansa geprägt. In einem Flugblatt hieß es (und ich gebe die Übersetzungen mit):
Zollbehandlung des durchabgefertigten Gepäcks
Customs clearance of through-checked baggage
Despacho aduanero de equipaje facturado hasta el punto de destino
Dédouanement des bagages enregistrés
Sdoganamento del bagaglio che viaggia direttamente
(Dem Sprachdienst entnommen.)
-- IvanP (Diskussion) 17:25, 12. Aug. 2013 (MESZ)

Sehr schön! Aber wir bräuchten auch noch das Verb, das man an den bombenscharfen Flughäfen so oft hört: Lassen Sie doch bitte auch mein Gepäck mitdurchabfertigen! 1PS: "Ich fertige mit durch ab." (Oder gibt es Sinnnuancen zwischen gemitdurchabfertigt, mitgedurchabfertigt, mitdurchgeabfertigt, mitdurchabgefertigt?) In diesem Problemumfeld gibt es hier so einige Dogmatismen (Nichtnennen der Varianten) und auch Fehler. --80.187.102.109 06:39, 26. Aug. 2013 (MESZ)

Siehe oben. Das „mit“ verhält sich wie ein nicht zum Verb gehöriges Adverb. Da es „durchabgefertigt“ heißt, ist „mit-durchabgefertigt“ am plausibelsten. Aber ich fürchte, das Wort lässt sich nicht belegen. Das Präfix „rück-“ wird übrigens auch nicht getrennt. Ich melde rück? Wenn das schon geschwollen klingt, wird kaum jemand „ich wickle rück ab“ sagen. -- IvanP (Diskussion) 10:45, 6. Sep 2013 (MESZ)

Definition von Verlagerung (in Wirtschaft)[Bearbeiten]

Hallo, als Nichtmuttersprachler möchte ich wissen, ob Ortsänderung einer Geschäftstätigkeit eine passende (und verständliche) Definition für Verlagerung wäre. Vielen Dank im Voraus. 149.238.193.124 09:41, 7. Aug. 2013 (MESZ)

Ich würde eher Standortänderung einer Geschäftstätigkeit nehmen. Aber Ortsänderung ist ebenfalls möglich. Elleff Groom ➜ Коллоквиум 17:24, 25. Aug. 2013 (MESZ).

Appenzell Ausserrhoden[Bearbeiten]

Ist Appenzell Außerrhoden jemals eine korrekte Schreibweise gewesen? --84.61.150.155 14:16, 11. Sep 2013 (MESZ)

Da diese Schreibweise sich im Duden (Duden online „Appenzell Außerrhoden“) und etwa auch bei wissen.de – Lexikon „Appenzell-Außerrhoden“ (keine Ahnung, wo die den Bindestrich hernehmen) findet, ist sie sogar gegenwärtig korrekt, theoretisch auch in der Schweiz, denn dort wurde das ß nach Angaben der Schweizer Orthographischen Konferenz niemals offiziell abgeschafft ([1]). Es ist nur außer Gebrauch geraten und heute vollkommen unüblich. Elleff Groom ➜ Коллоквиум 14:58, 11. Sep 2013 (MESZ).
Ist dafür eine Vorlage:Deutsche und Österreichische Schreibweise nötig? Betrifft sowohl Appenzell Außerrhoden als auch Außerrhoden. --84.61.150.155 15:30, 11. Sep 2013 (MESZ)
Betrifft mindestens vier Lemmata, nämlich Appenzell Außerrhoden, Appenzell Außerrhodens, Außerrhoden und Außerrhodens. --84.61.150.155 15:40, 11. Sep 2013 (MESZ)
Kann jemand bitte die genannten vier Lemmata anlegen? --84.61.150.155 15:43, 11. Sep 2013 (MESZ)
Wenn man schon dabei ist: Kurt Meyer: Wie sagt man in der Schweiz? Wörterbuch der schweizerischen Besonderheiten. Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich 1989, ISBN 3-411-04131-5, DNB 891057218 führt noch Außerrhoder, Außerrhödler und außerrhodisch. Wofür sollte denn eine solche Vorlage dienen? Wo soll sie eingesetzt werden? Elleff Groom ➜ Коллоквиум 15:48, 11. Sep 2013 (MESZ).
Das Problem ist, dass Appenzell Ausserrhoden ein Schweizer Eigenname ist, und somit das „ß“, welches eigentlich stehen müsste, durch „ss“ ersetzt wird. --84.61.150.155 14:49, 12. Sep 2013 (MESZ)

Welche Vorlage soll beim Lemma Fussballänderspiel zum Einsatz kommen: a) Vorlage:Alte Schreibweise; b) Vorlage:Schweizer und Liechtensteiner Schreibweise; oder c) eine noch zu erstellende Vorlage:Alte Schweizer und Liechtensteiner Schreibweise? --84.61.150.155 15:49, 11. Sep 2013 (MESZ)

Erledigt, denn die Vorlage:Alte Schreibweise wurde entsprechend angepasst. --84.61.150.155 22:06, 12. Sep 2013 (MESZ)

Ich möchte, dass im Lemma Appenzell Außerrhoden ein Lemmaverweis auf Appenzell Ausserrhoden steht. --84.61.150.155 18:35, 11. Sep 2013 (MESZ)

Wie sieht es eigentlich mit Wörtern wie Bassaite oder Flussäure aus? --84.61.150.155 14:44, 12. Sep 2013 (MESZ)

AppelrathCüpper und Fujitec[Bearbeiten]

Wie werden AppelrathCüpper und Fujitec eigentlich ausgesprochen? --84.61.150.155 11:37, 22. Sep 2013 (MESZ)

[ŋʏ][Bearbeiten]

Es gibt einige Vorschläge, das Deutsche mit einer Silbenschrift zu verschriften. Einer dieser Vorschläge hat zum Gegenstand, neben sämtlichen deutschen Lauten/Phonemen auch jede im Deutschen vorkommende Konsonant-Vokal-Folge mit je einem eigenen Schriftzeichen zu belegen. Dabei fällt mir auf, dass für die Lautfolge [ŋʏ] kein Schriftzeichen nötig ist, weil sie im Deutschen anscheinend nicht vorkommt. --84.61.176.82 21:08, 6. Jan 2014 (MEZ)

Das hier ist die Auskunft, was ist deine Frage? PοωερZDiskussion 21:17, 6. Jan 2014 (MEZ)
Kommt die Lautfolge [ŋʏ] im Deutschen vor? --84.61.176.82 21:36, 6. Jan 2014 (MEZ)
Ich habe mich gewundert, dass im Deutschen der Laut [ŋ] nur nach kurzen, betonbaren Vokalen stehen kann. Falls das Schriftbild suggeriert, dass diesem Laut ein betonbarer Vokal folgen sollte, wird in der Regel ein [ŋɡ] gesprochen. Bei zusammengesetzten Wörtern kommen auch die Lautfolgen [] und [ŋʔ] vor. Falls [ŋ] doch unmittelbar von einem betonbaren Vokal gefolgt werden sollte, so muss dieser am Anfang eines Suffixes stehen, was für [ʏ] anscheinend nicht möglich ist. --84.61.176.82 11:02, 7. Jan 2014 (MEZ)

hausen[Bearbeiten]

Ist/War für den Imperativ Singular des Wortes "hausen" auch "haus" gültig? Den einzigen Hinweis darauf fand ich hier , aber ist das auch für dieses Wort gültig? --Impériale (Diskussion) 16:37, 27. Jan 2014 (MEZ)

Hallo Impériale, ich denke schon, dass haus ein gültiger Imperativ Singular ist, im Eintrag steht doch auch canoo.net „hausen“, siehe unter Wortformen, dort ist haus und hause angeführt. Gruß --Seidenkäfer (Diskussion) 16:48, 27. Jan 2014 (MEZ)
Soweit ich weiß kann das e im Imperativ Singular immer weggelassen werden außer bei Verben wie rechne! und atme!, also Konsonant + Nasal im Stamm. PοωερZDiskussion 17:30, 27. Jan 2014 (MEZ)

Unterwasser oder unter-Wasser?[Bearbeiten]

Gibt es hier einen Unterschied bzw. was von beiden ist richtig? --Impériale (Diskussion) 12:06, 20. Feb 2014 (MEZ)

„Unterwasser“ ist ein Synonym von Grundwasser, „unter Wasser“ ist eine Positionsangabe und „unter-Wasser“ widerspricht der deutschen Orthographie. PοωερZDiskussion 12:29, 20. Feb 2014 (MEZ)

schließen[Bearbeiten]

Im englischen Wiktionary gibt es seit geraumer Zeit eine Diskussion, ob die Formen "du schlosst" und "ihr schlosst" korrekt sind. Eine Theorie ist, dass alle starken Verben, die auf s, ß, x or z enden Formen mit -est haben. Da die selben Formen auch im deutschen Wiktionary auftauchen, sollten wir dafür eine Lösung finden.--BigbossFrin 18:03, 13. Mär. 2014 (MEZ)

Ich zitiere, bezogen auf starke Verben auf -s, -ss, -ß, -z: „Im Indikativ Präteritum wird der Zusammenfall zwischen der 2.Pers.Sg. und der 2.Pers.Pl. durch den regelmäßigen e-Einschub in der 2.Pers.Sg. verhindert. In der 2.Pers.Pl. hingegen wirkt der e-Einschub meist feierlich-veraltet.“ (Duden-Grammatik, 8. Auflage 2009, Seite 457) Also regelkonform wäre: "du schlossest, ihr schlosst". Die Form "ihr schlosset" wäre "feierlich-veraltet". Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 18:34, 13. Mär. 2014 (MEZ)
Aber ist das nun eine Amtliche Regelung oder nur eine Empfehlung vom Duden? Denn in der amtlichen Regelung des Rechtschreibrats finde ich nur folgenden Absatz: (A 2.3) § 26 "Folgt auf das s, ss, ß, x oder z eines Verb- oder Adjektivstammes die Endung -st der 2. Person Singular bzw. die Endung -st(e) des Superlativs, so lässt man das s der Endung weg.".
Es gibt m.W. keine amtliche Regelung der Grammatik, sondern nur eine der Rechtschreibung; es gibt Empfehlungen des Duden nur im Zusammenhang mit den Worttrennungsregeln. Im Vorwort der neuesten Auflage heißt es: "Die Dudengrammatik beschreibt die geschriebene und die gesprochene Standardsprache der Gegenwart." D.h. er empfiehlt nicht, er versucht, zu beschreiben, und verhält sich damit so, wie die Linguistik generell. Ob sich in der Praxis irgendwelche präskriptiven Maßnahmen eingeschlichen haben, kann ich leider nicht beurteilen. Man kann natürlich keine Grammatik schreiben, ohne auszuwählen. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 11:04, 14. Mär. 2014 (MEZ)

Deutschland[Bearbeiten]

Hallo, in irgend einem Zusammenhang habe ich kürzlich gelesen, Deutschland bzw. deutsch wurde in Verbindung gebracht mit dem häufig in osteuropäischen oder östlichen Sprachen verwendeten Laut (Buchstaben) tsch, also Deu-tsch-land. Dem widerspräche aber die in Wiktionary angegebene Trennung, nämlich dem deut-schen Volk. Wie ist es denn nun tatsächlich?

P.S.: Die in Wiktionary (richtig) angegebene Schreib- und Trennweise von Pala-tschinke wird im Duden Palat-schinke getrennt. Auf ein Ersuchen meinerseits um Richtigstellung passierte lange nichts, dann kam die Email, Palat-schinke sei richtig. Wahrscheinlich wollten die wegen einem Eierkuchen nicht hunderttausende Lexika einstampfen. --Abrape (Diskussion) 13:28, 10. Apr. 2014 (MESZ)

Wieso sollte die Trennung dem widersprechen? Das Deutsche hat einfach sehr strikte Trennregeln, da wird auch gerne mal ein einzelner Konsonant auf zwei Zeilen geschrieben. PοωερZDiskussion 13:36, 10. Apr. 2014 (MESZ)
zu Palatschinke: Die Trennung Palat-sch... ist nur die vom Duden empfohlene Trennung; Pala-tsch... ist auch angeführt. Gruß --Seidenkäfer (Diskussion) 13:41, 10. Apr. 2014 (MESZ)

Nun, ich nehme mal an, der Knackpunkt ist, daß es im Deutschen kein tsch gibt. --Abrape (Diskussion) 13:46, 10. Apr. 2014 (MESZ)

Doch klar, bloß halt nur in Fremdwörtern und eingigen Dialekten? PοωερZDiskussion 14:23, 10. Apr. 2014 (MESZ)

Ja, aber warum gibt's denn dann kein tsch, wenn denn Deu-tsch-land wirklich stimmen sollte? Wie ist es denn nun tatsächlich? --Abrape (Diskussion) 17:13, 10. Apr. 2014 (MESZ)

Weil das tsch hier eine alte Kontraktion von tisch ist. PοωερZDiskussion 17:15, 10. Apr. 2014 (MESZ)
Vergleiche hierzu auch die im Artikel deutsch unter Herkunft angegebenen altsächsischen/althochdeutschen Formen thiudisk und diutisc. (Leider fehlen dem Artikel noch die Quellen, aber man kann das in dieser Art auch bei Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017472-4, Seite 193 nachlesen. --PaulaMeh (Diskussion) 18:26, 10. Apr. 2014 (MESZ)