Wiktionary:Auskunft

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Abkürzung: WT:AS, WT:AU

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strukturelle Herkunft von poetisch bzw auch von Poetik[Bearbeiten]

Wer sich an Diskussion:poetisch beteiligen möchten, ist herzlich eingeladen :) (die Diskussion kann natürlich auch hier fortgeführt werden) - MoC ~meine Nachrichtenseite~ 20:10, 3. Apr. 2015 (MESZ)


Dieser Baustein verhindert die automatische Archivierung dieses Abschnitts und seiner Unterabschnitte. MoC ~meine Nachrichtenseite~ 09:41, 18. Mai 2015 (MESZ)

Wortherkunft "gestrieft"[Bearbeiten]

Hallo,

ich bin im Netz über die Bezeichnung Gestriefter Fenchel Apfel für eine Apfelsorte gestolpert und wollte jetzt mal schauen, woher diese Wortform stammt. Meines Erachtens nach hat das durchaus mit einer alten Mitteldeutschen bis Mittelhochdeutschen Wortform zu tun. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Wort hier in der deutschen Wiktionary gar nicht existiert und nach einem Ausflug über eine Seite die sich Nameswiki oder so ähnlich nennt, bin ich darüber gestolpert, dass es zwar die Bezeichnung "Strief" als Vornamen und auch als Nachnamen gibt. Nachdem ich jetzt auch noch einmal nachgeschaut habe, wo dieser "Name" denn vorkommt, bin ich dazu übergegangen, mal im englischen Wiktionary nachzuschauen und habe dabei entdeckt, dass der Begriff strief dort zwar verfügbar ist, aber dort im Sinne von "aufwärtsstreben" übersetzt wird. Wenn ich allerdings meinem eigenen Sprachgefühl nachgehe, dann würde ich persönlich den Begriff eher als "mit verschiedenfarbigen Streifen versehen" und nicht als aufwärtsstrebend erfassen und frage mich nun, ob ich da vielleicht richtig liege?

[1]

--2001:16B8:2884:D000:C0DC:359F:D8EE:FE49 09:54, 7. Dez. 2018 (MEZ)

"gestrieft" kommt im Goethe-Wörterbuch vor mit Weiterverweis auf "gestreift":
http://www.woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=GWB&lemid=JG02880. Gruß! Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 21:08, 4. Jan. 2019 (MEZ)

Anregung: assoziierte Icons als Unterpunkt einer Wortdefinition[Bearbeiten]

Im Internet und im Alltag werden Piktogramme/Icons immer wichtiger. Die symbolisieren meist ein bestimmtes Wort, eine bestimmte Tatigkeit oder eine bestimte Eigenschaft. Jeder kennt die Google-Stecknadeln oder das Verkehrsschild (Vorfahrtstraße) https://de.wiktionary.org/wiki/Vorfahrtsstra%C3%9Fe. Das Icon der Diskette verwenden manche Designer gern als Symbol die "Speichern"-Aktion, was bislang noch keinen Eingang in deutsche Wiktionary gefunden hat. Unsystematisch werden Icons (Verkehrsschilder, ...) verlikt, wie das Beispiel Notausgang zeigt. https://de.wiktionary.org/wiki/Notausgang

Als Anregung: Sollte eine Wortkarte immer auch den Unterabschnitt "assozierte Icons" enthalten? Es gibt sicher auch Gründe, die dafür sprechen, stattdessen ein eigenständiges Worterbuch der Icons für die verschiedenen Sprachen aufzulegen (wikiicons?) (vorstehender nicht signierter Diskussions-Beitrag stammt von 2003:e4:93c7:e001:8c7e:629:3e15:1ac9DiskussionBeiträge ° --26. Dezember 2018, 11:00 Uhr (MEZ))

die Biete = sicherer Ort beim Fangenspiel[Bearbeiten]

Liebe Wiktionaristen, ich habe eine Frage betreffend Wörter, die sich schwer belegen lassen. Im allgemeinen lautet die Regel, daß ein Eintrag entweder durch mindestens eine Referenz auf ein Standard-Nachschlagewerk oder durch mindestens fünf unabhängige Zitate zu belegen sei.

Wie ist das mit mundartlichen Ausdrücken, die oft nur schwer zu belegen sind? Konkret geht es um den sicheren Ort beim Fangenspiel. Bei wohl kaum einem anderen Wort existiert im deutschen Sprachraum so viel dialektale Vielfalt (siehe zum Beispiel die Karte des Deutschen Sprachatlas zu diesem Thema.) In meiner Heimat, dem unteren Kinzigtal (Hanau, Langenselbold, Rodenbach, Gelnhausen, Hammersbach) und der südöstlichen Wetterau (Büdingen, Altenstadt, Karben), heißt das die Biete. Nirgendwo im Internet, auch nicht in obengenannter Quelle, findet sich ein Beleg hierfür, aber bei uns zu Hause kennt das jedes Kind.

Auch solche Wörter sollten in einem Wörterbuch, das sich anschickt, die deutsche Sprache in aller Vielfalt und Nuancenreichtum wiederzugeben, aufzufinden sein. Wie kann mir raten, wie hier zu verfahren ist? Wer kennt den Begriff und kann mir eine Quelle nennen?--ElNuevoEinstein (Diskussion) 13:22, 18. Jan. 2019 (MEZ)

Ohne Referenzen oder 5 Beispiel-Zitate aus seriösen Quellen sehe ich da keinen Spielraum. Das Problem ist, wenn wir einmal eine Ausnahme davon zulassen würden, dann könnten (und würden!) das andere für ihre ggf. unsinnigen oder selbst erfundenen Begriffe ebenfalls verlangen. Gruß --Udo T. (Diskussion) 13:30, 18. Jan. 2019 (MEZ)
da teile ich Udos Ansicht. Wir können die Belegpflicht nicht 'aufweichen', weil wir etwas gerade in diesem Einzelfall für nachvollziehbar halten. Es ist ja nicht so, dass die Wörterbuchautoren hier gemeinsam abstimmen, ob es ein Wort und die Bedeutung gibt. Eine Öffnung zieht der Erfahrung nach (langjährige Erfahrung, und immer gings gleich nach einer Entscheidung pro Einzelfall bei den Löschkandidaten los) einen irren Arbeitsaufwand nach sich, der vermeidbar ist. Also besser ein Tipp: schau, ob du das Wort in deiner Heimatbibliothek in einem Werk findest: das gibst du dann nach allen Regeln der Kunst als Beleg an. mlg Susann Schweden (Diskussion) 18:42, 30. Jan. 2019 (MEZ)

Beugung von jemand mit nachfolgendem substantiviertem Adjektiv[Bearbeiten]

Weiß jemand - idealerweise mit Einzelnachweis - die folgenden Lücken aufzufüllen?

  • jemand Unbekanntes (Nominativ)
  • trotz/wegen _ _ (Genitiv)
  • mit _ _ (Dativ)
  • für jemand Unbekanntes (Akkusativ)

In der Duden-Grammatik finde ich dazu nichts wirklich Eindeutiges. Viele Grüße, --Stilfehler (Diskussion) 17:27, 30. Jan. 2019 (MEZ)

vielleicht hilft, dass ich Unkundige bin: jemand ist doch letztlich das gleiche wie etwas (im Zen :)) und Unbekanntes ist ein sächliches Substantiv. Könnte auch 'etwas Schönes' sein. Hört sich für mich an wie 'ein Ereignis, eine Sache/Person, die für jemanden Unbekanntes darstellt' = 'jemandem Unbekanntes' = 'jemand Unbekanntes'. Da sind Verkürzungen beim Nominativ im Spiel, wenn du die auflöst, gehts vielleicht leichter. mlg Susann Schweden (Diskussion) 19:08, 30. Jan. 2019 (MEZ)
In der Duden-Grammatik steht verwirrenderweise, dass das -es gar nicht auf ein Neutrum verweise, sondern auf etwas ganz Anderes:
„Es handelt sich um einen ursprünglichen Genitiv, der jedoch heute meist als Nominativ/Akkusativ Neutrum empfunden wird.“ (S. 998)
Wenn man Neutrum voraussetzt und der Beugungsgrundregel folgt (= nach endungslosem Artikelwort folgt zwingend eine starke Deklination), müsste es heißen: jemand Unbekannt-es, trotz jemand Unbekannt-en, mit jemand Unbekannt-em, für jemand Unbekannt-en. Da aber das Neutrum gar nicht sicher ist, frage ich mich, ob man tatsächlich so vorgehen darf. Die Duden-Grammatik gibt dazu leider keine Informationen. --Stilfehler (Diskussion) 20:10, 30. Jan. 2019 (MEZ)
Zu "mit" u.a. Dativen für die Appositionen: "Im Dativ gelten nur die Formen auf -em als standardsprachlich - entweder (nach jemand und niemand) nur am substantivierten Adjektiv (...) oder an beiden Wortformen (...): ..."jemand Unbekanntem"; "jemandem Unbekanntem"; "standardsprachlich nicht anerkannte Varianten": "von jemandem Unbekannten", "von jemanden Unbekannten". "Die Pronomen jemand und niemand bleiben überwiegend endungslos (...), Formen mit Endung sind aber auch korrekt (...). (Duden-Grammatik, 8. Auflage, 2009, S. 998f.)
Beispiele mit "trotz" und "wegen" habe ich nicht gefunden.Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 21:27, 30. Jan. 2019 (MEZ)
Nachtrag: "von jemandem Unbekannten" ist m.E. korrekt. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 21:30, 30. Jan. 2019 (MEZ)
danke, Karl-Heinz, wieder was gelernt, ... mlg Susann Schweden (Diskussion) 21:58, 30. Jan. 2019 (MEZ)
Herzlichen Dank eure hilfreichen Antworten! Gruß, --Stilfehler (Diskussion) 14:20, 31. Jan. 2019 (MEZ)

Woher kommt der Apostroph in Käpt’n?[Bearbeiten]

Keines des Wörter Capitan, Kapitän und Kaptein fängt mit Käpt an, während Käpten in Standardlautung sowieso gleich ausgesprochen wird ([ˈkɛptn̩]), hingegen schreiben wir normalerweise ja nicht Apf’l statt Apfel, auch Häusl zum Beispiel wird ohne Apostroph geschrieben. Ich könnte mir noch denken, dass das aus dem Englischen kommt, captain wird ja gesprochen als [ˈkæptən] oder [ˈkæptɪn], wird der unbetonte Vokal verschluckt, landen wir bei capt’n. Käpt’n könnte eine eingedeutschte Schreibweise sein, in Duden online ist das jedoch wie Kaptein und Käpten als norddeutsch umgangssprachlich eingeordnet, vom Englischen ist im Herkunftsabschnitt nicht die Rede („mittelniederdeutsch kapteyn“). Weiß jd. mehr? -- IvanP (Diskussion) 10:42, 12. Feb. 2019 (MEZ)