Wiktionary:Auskunft

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Abkürzung: WT:AS, WT:AU

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Anregung: assoziierte Icons als Unterpunkt einer Wortdefinition[Bearbeiten]

Im Internet und im Alltag werden Piktogramme/Icons immer wichtiger. Die symbolisieren meist ein bestimmtes Wort, eine bestimmte Tatigkeit oder eine bestimte Eigenschaft. Jeder kennt die Google-Stecknadeln oder das Verkehrsschild (Vorfahrtstraße) https://de.wiktionary.org/wiki/Vorfahrtsstra%C3%9Fe. Das Icon der Diskette verwenden manche Designer gern als Symbol die "Speichern"-Aktion, was bislang noch keinen Eingang in deutsche Wiktionary gefunden hat. Unsystematisch werden Icons (Verkehrsschilder, ...) verlikt, wie das Beispiel Notausgang zeigt. https://de.wiktionary.org/wiki/Notausgang

Als Anregung: Sollte eine Wortkarte immer auch den Unterabschnitt "assozierte Icons" enthalten? Es gibt sicher auch Gründe, die dafür sprechen, stattdessen ein eigenständiges Worterbuch der Icons für die verschiedenen Sprachen aufzulegen (wikiicons?) (vorstehender nicht signierter Diskussions-Beitrag stammt von 2003:e4:93c7:e001:8c7e:629:3e15:1ac9DiskussionBeiträge ° --26. Dezember 2018, 11:00 Uhr (MEZ))

Fall[Bearbeiten]

Hallo. Schreibt man: "(..) gründet in deren seltsamen verhalten" oder "(..) gründet in deren seltsamem Verhalten" --2A02:120B:2C37:9CA0:21A7:4E7B:BD42:CF45 10:56, 27. Jun. 2019 (MESZ)

'gründen in' ist ja eher selten, aber in jedem Fall ist es 'Verhalten'. Hier ein Dativ: 'gründet im Verhalten'. Plus 1 Adjektiv -> in 'seltsamem' Verhalten bzw in dem 'seltsamen' Verhalten. Oder plus 1 Pronomen -> in 'deren' Verhalten. Und zusammen > in deren seltsamen Verhalten. Würde ich sagen. mlg Susann Schweden (Diskussion) 12:45, 27. Jun. 2019 (MESZ)
«gründet in deren seltsamem Verhalten». Gruss, --Freigut (Diskussion) 18:00, 27. Jun. 2019 (MESZ)
Freigut, sagst du auch: es liegt an »meinem komischem Verhalten«? Das würde ich so nicht sagen. An »meinem komischen Verhalten« ist es für mich. Was stimmt denn nun? mlg Susann Schweden (Diskussion) 19:37, 27. Jun. 2019 (MESZ) Es ist »Mutters komischem Verhalten« zuzuschreiben. Fragt sich also, ist der Genitiv ›deren‹ so zwingend wie ›meinem‹ oder vergleichbar mit ›Mutters‹? mlg Susann Schweden (Diskussion) 19:59, 27. Jun. 2019 (MESZ)
Ihr widersprecht euch. :)--2A02:120B:2C37:9CA0:21A7:4E7B:BD42:CF45 18:43, 27. Jun. 2019 (MESZ)
Also, man kann das doch gar nicht beantworten, wenn man nicht weiß, ob deren Sg. Fem. ist oder Plural, oder? Bei Sg. Fem. müsste es doch derem seltsamen Verhalten heißen? Sonst deren seltsamem Verhalten, aber ich weiß nicht. Ich bin gespannt. --Seidenkäfer (Diskussion) 19:23, 27. Jun. 2019 (MESZ)
«Deren» ist ja gesetzt, ergo «seltsamem». Ach, ist Deutsch kompliziert … :-) --Freigut (Diskussion) 20:18, 27. Jun. 2019 (MESZ)
Vereinzelt wird derem verwendet, das ist aber nicht standardsprachlich, „in deren seltsamem Verhalten“ ist schon korrekt. -- IvanP (Diskussion) 20:23, 27. Jun. 2019 (MESZ)
(BK) Die Dudengrammatik, 8. Auflage (2009), sagt S. 954: «Nach den Wortformen dessen und deren werden die folgenden Adjektive immer stark flektiert» und gibt die Beispiele «für die Schulkinder und dessen jüngere Geschwister; der Verein, an dessen siebentem Jahrestag ich teilnahm; an deren äußerster Spitze; Norbert begegnete auch Otto und dessen Ältestem». Und seltsamem ist eine stark flektierte Form. Über die Flexion nach mein steht an dieser Stelle leider nichts, und mein Suchen war bislang erfolglos … --Freigut (Diskussion) 20:27, 27. Jun. 2019 (MESZ)

Es ist ein Fräulein.--2A02:120B:2C37:9CA0:21A7:4E7B:BD42:CF45 20:39, 27. Jun. 2019 (MESZ)

Die gemischte Deklination gilt auch nach Possessivpronomen – „meinem komischen Verhalten“. Im vorliegenden Fall ist deren der weibliche Genitiv Singular des Relativpronomens der/die/das und kein Artikelwort im Dativ, die folgende Dativform hat daher die Endung -em – „in deren seltsamem Verhalten“ (vgl. „in Mutters seltsamem Verhalten“). -- IvanP (Diskussion) 20:47, 27. Jun. 2019 (MESZ)

Spannend. Dass derem nicht standardsprachlich sein soll, verwundert mich schon. Siehe zum Beispiel Süddeutsche Zeitung. Also vielleicht typisch bairischer Sprachraum? Aber auch Die Zeit. --Seidenkäfer (Diskussion) 18:10, 28. Jun. 2019 (MESZ)

Oder wie es im Eintrag formuliert wird: „Von den Standardgrammatiken wird diese Form bisher nicht anerkannt.“
Es gibt halt nur eine weibliche Genitiv-Singular-Form des besagten Relativpronomens, ob nun ein Dativ oder ein Akkusativ darauf folgt, ist unerheblich, einen „Genitivdativ“ kennt die deutsche Grammatik nicht. Bei derem und dessem wird so getan, als liege ein Possessivpronomen im Dativ vor, aber es heißt doch gar nicht „der/des [!] Verhalten – deres/desses [!] Verhaltens – derem/dessem Verhalten – deren/dessen Verhalten“, sondern eben „deren/dessen Verhalten – deren/dessen Verhaltens – deren/dessen Verhalten – deren/dessen Verhalten“. -- IvanP (Diskussion) 18:46, 28. Jun. 2019 (MESZ)

Wie sagt man?[Bearbeiten]

Man sagt doch ... Welle der Begeisterung/Erleichterung/Entrüstung auslösen/verursachen/erfasst werden ... oder? Sind diese Kombinationen euch bekannt bzw welche kennt ihr noch? Grüsse, 194.209.38.180 12:24, 15. Jul. 2019 (MESZ)

Ja. Spontan fällt mir ein: die Welle/Wellen der … schlägt/schlagen hoch, ebbt/ebben ab. --Seidenkäfer (Diskussion) 12:32, 15. Jul. 2019 (MESZ)

Völkerstamm[Bearbeiten]

Was ist der Unterschied zwischen einem Volk, einem Stamm und einem Völker-/Volksstamm? --91.38.160.129 23:54, 26. Aug. 2019 (MESZ)

Hilft dir w:Volksstamm#Begriffsgeschichte weiter? Schöne Grüße --Yoursmile (Diskussion) 03:54, 27. Aug. 2019 (MESZ)
Joa, also kann man sagen, dass Volksstamm und Stamm das gleiche bedeuten und zugleich ein Teil eines Volkes sind? Und das alle Begriffe auch umgangssprachlich sind? --46.83.142.48 18:05, 18. Sep. 2019 (MESZ)
nö, das ist eine nicht-richtige Schlussfolgerung, also wegen der Logik, und dann ist es ja auch immer weiterführend, wenn man in einem Wörterbuch nachschaut, das vor diesem Projekt hier entstanden ist. Da findet man diese Wörter mit grösserer Wahrscheinlichkeit und kann sich ein Bild machen, wo die Bedeutung hin will. Also konkret gesagt, schau nach, was all unsere Standerdreferenzen und dann vielleicht auch noch Grimm und Adelung oder Goethe zu deinen Suchbegriffen zu sagen haben. Wenn du danach noch Unklarheiten empfindest, was ich ganz natürlich fände, denn wer versteht das schon, komm wieder und frage konkreter nach. Denn so blank dahingestellt ist es natürlich einfach Stellung zu nehmen + zu sagen: die Wörter Stamm und Volk bedeuten ganz gewiss nicht das gleiche. mlg Susann Schweden (Diskussion) 21:37, 18. Sep. 2019 (MESZ)
[1] Wikipedia-Artikel „Volk
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Volk
[1] canoonet „Volk
[1] The Free Dictionary „Volk
[1] Duden online „Volk
[1] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Volk
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Volk
[1] Goethe-Wörterbuch „Volk
also so hier, zb für Volk, mlg Susann Schweden (Diskussion) 22:50, 18. Sep. 2019 (MESZ)
Was ich vergessen habe zu erwähnen: Ich beziehe mich hierbei nur auf Bedeutung 2 in Volk und Stamm. Da auf der Wikipedia als einzige Referenz auf die Relationen eingegangen wird zitiere ich von dort: "Volksstamm oder kurz Stamm [..]" - gleich der erste Satz im Artikel sagt mir doch, dass diese Wörter das gleiche bedeuten, richtig? Und der erste Satz unter "Begriffsgeschichte" sagt: "Der Begriff „Stamm“ als ein organisierter Verband innerhalb eines Volkes [...]" soll mir sagen, dass ein Stamm ein Teil eines Volkes ist. Und somit ist auch ein Volksstamm ein Teil eines Volkes. Und wenn laut dem wiederum allerersten Satz Volksstamm bzw. Stamm umgangsprachlich sind, dann muss Volk doch auch umgangssprachlich sein, wenn ein Volk viele Stämme sind? --46.83.142.48 13:04, 19. Sep. 2019 (MESZ)
Gut erläutert. Aber was hast du untersucht? Wie ein Autor der Wikipedia Text formuliert, nicht die Bedeutung der Lemmata.
Ich habe etwas Älteres gefunden: zunächst die Einwohner eines Landes, so fern sie einerley Sprache haben, und daher als von einerley Stamme entsprossen angesehen werden; eine Menge Menschen, welche einen gemeinschaftlichen Stammvater erkennen. Mir ist aber unklar, wo der Unterschied zwischen Volkstamm, Volksstamm und Völkerstamm liegt. mlg Susann Schweden (Diskussion) 15:27, 19. Sep. 2019 (MESZ)
Interessant, vermutlich eine ganz alte Bedeutung. Das ist mir auch unklar. Ich vermute, dass es einfach verschiedene Schreibweisen sind. Ich schau mich mal darüber um. Auch nach anderen Quellen, die die Relationen und Kontexte beleuchten.