Mobbing
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
[Bearbeiten] Mobbing (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, n
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Mobbing |
|
| Genitiv | des Mobbings |
|
| Dativ | dem Mobbing |
|
| Akkusativ | das Mobbing |
|
Silbentrennung:
- Mob·bing
Aussprache:
- IPA: [ˈmɔbɪŋ]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] Psychoterror mit dem Ziel, den Betroffenen zur Aufgabe seines Arbeitsplatzes zu bewegen
- [2] ständige Schikane, Quälerei und Verletzung eines Kollegen oder einer Kollegin (Schule, Arbeitsplatz, Verein,…)
- [3] gemeinsamer Angriff mehrerer Tiere gegen einen überlegenen Feind
Herkunft:
- zu englisch mob „jemanden anpöbeln, angreifen, über jemanden herfallen“ [1]
Synonyme:
Gegenwörter:
- [1, 2] Hilfe
Oberbegriffe:
- [1] Psychoterror
- [1, 2] Gewalt
Unterbegriffe:
Beispiele:
- [1] „Der frühere Spitzenläufer sprach von Mobbing und persönlicher Abrechnung.“ [2]
- [2] „Aggressives Verhalten und Mobbing gegenüber anderen Klassenkolleginnen seien keine Seltenheit mehr.“ [3]
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] Mobbing am Arbeitsplatz, Mobbing in der Schule
Abgeleitete Begriffe:
[Bearbeiten] Übersetzungen
|
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Herbert Fussy, Ulrike Steiner (Red.): Österreichisches Wörterbuch. 40. Auflage. öbvhpt, Wien 2006, ISBN 978-3-209-05511-8.
- [1, 2] Ursula Kraif (Red.): Duden. Das Fremdwörterbuch. 9. Auflage. Dudenverlag, Mannheim 2007, ISBN 978-3411-04059-9 (Der Duden in zwölf Bänden, Bd. 5).
- [1–3] Wikipedia-Artikel „Mobbing“
- [?] canoo.net „Mobbing“
- [?] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Mobbing“
Quellen:
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 890.
- ↑ Neue Zürcher Zeitung, 18. April 2007
- ↑ Salzburger Nachrichten, 6. Juli 2007