Kriegsbemalung

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Kriegsbemalung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Kriegsbemalung die Kriegsbemalungen
Genitiv der Kriegsbemalung der Kriegsbemalungen
Dativ der Kriegsbemalung den Kriegsbemalungen
Akkusativ die Kriegsbemalung die Kriegsbemalungen

Worttrennung:

Kriegs·be·ma·lung, Plural: Kriegs·be·ma·lun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈkʀiːksbəˌmaːluŋ], Plural: [ˈkʀiːksbəˌmaːluŋən]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Bemalung am Gesicht oder am ganzen Körper, die von indigenen Völkern vor oder in kriegerischen Auseinandersetzungen getragen wird
[2] umgangssprachlich scherzhaft: Make-Up

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem Substantiven Krieg und Bemalung mit Fugenelement -s

Synonyme:

[2] Make-Up, Schminke

Oberbegriffe:

[1] Körperbemalung

Beispiele:

[1]
[2] „In der Tür des Berliner Zimmers taucht das Antlitz ihrer Schwiegermutter auf, schon halb in Kriegsbemalung.“[1]

Charakteristische Wortkombinationen:

in/mit (voller) Kriegsbemalung

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 „Kriegsbemalung“
[1] Wikipedia-Artikel „Körperbemalung
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kriegsbemalung
[*] canoo.net „Kriegsbemalung
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKriegsbemalung
[1, 2] The Free Dictionary „Kriegsbemalung

Quellen:

  1. Hans Fallada: Kleiner Mann - was nun?. Roman. 4. Auflage. Aufbau Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-7466-2676-5, Seite 170. Erstveröffentlichung 1932.