Kirchenmaus
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Kirchenmaus (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, f [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Kirchenmaus | die Kirchenmäuse |
| Genitiv | der Kirchenmaus | der Kirchenmäuse |
| Dativ | der Kirchenmaus | den Kirchenmäusen |
| Akkusativ | die Kirchenmaus | die Kirchenmäuse |
Worttrennung:
- Kir·chen·maus, Plural: Kir·chen·mäu·se
Aussprache:
- IPA: [ˈkɪʁçənmaʊ̯s], Plural: [ˈkɪʁçənˌmɔɪ̯zə]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] umgangssprachlich, scherzhaft, meist in der Redewendung „arm wie eine Kirchenmaus sein“: verarmte, sehr arme Person
Herkunft:
- Zusammensetzung (Kompositum) aus den Substantiven Kirche und Maus sowie dem Fugenelement -n; die Bezeichnung rührt daher, dass es in einer Kirche für Mäuse wenig Fressbares gibt[1][2]
Gegenwörter:
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] "Die sprichwörtliche Kirchenmaus, so muss man aus der Studie im Faseb Journal folgern, mag zwar arm sein, depressiv aber ist sie nicht."[3]
Redewendungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Kirchenmaus“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kirchenmaus“
- [1] canoo.net „Kirchenmaus“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kirchenmaus“
- [1] The Free Dictionary „Kirchenmaus“
- [1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7
Quellen:
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 954
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik. In: Der Duden in zwölf Bänden. 3. Auflage. Band 11, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2008, ISBN 978-3-411-04113-8, Seiten 58, 418
- ↑ Ulrich Schnabel: Heilige Droge. In: Zeit Online. 3. Juni 2008, ISSN 0044-2070 (URL).