Kerker

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Kerker (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Kerker die Kerker
Genitiv des Kerkers der Kerker
Dativ dem Kerker den Kerkern
Akkusativ den Kerker die Kerker

Worttrennung:

Ker·ker, Plural: Ker·ker

Aussprache:

IPA: [ˈkɛʁkɐ], Plural: [ˈkɛʁkɐ]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ɛʁkɐ

Bedeutungen:

[1] veraltend, historisch, synonym für: Gefängnis, Zuchthaus, Justizvollzugsanstalt

Herkunft:

mittelhochdeutsch karkære, kerker, althochdeutsch karcāri, von lateinisch carcer → laGefängnis, Umfriedung“ im 8. Jahrhundert entlehnt [1] [2]

Synonyme:

[1] Gefängnis

Oberbegriffe:

[1] Haftanstalt, Anstalt

Beispiele:

[1] Sie hielten ihn im Kerker gefangen.
[1] „Während Harald im Kerker sitzt, begehrt das Volk gegen den neuen Kaiser auf.“[3]

Redewendungen:

[1] in den Kerker werfen

Charakteristische Wortkombinationen:

feuchter Kerker

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kerker
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kerker
[1] canoo.net „Kerker
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKerker

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 402.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 484.
  3. Jens-Rainer Berg: Der letzte Wikinger. In: GeoEpoche: Die Wikinger. Nummer Heft 53, 2012, Seite 154-168, Zitat Seite 159.