Kausalität
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Kausalität (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, f [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Kausalität | die Kausalitäten |
| Genitiv | der Kausalität | der Kausalitäten |
| Dativ | der Kausalität | den Kausalitäten |
| Akkusativ | die Kausalität | die Kausalitäten |
Worttrennung:
- Kau·sa·li·tät, Plural: Kau·sa·li·tä·ten
Aussprache:
- IPA: [kaʊ̯zaliˈtɛːt], Plural: [kaʊ̯zaliˈtɛːtn̩]
- Hörbeispiele: —, Plural: -
- Reime: -ɛːt
Bedeutungen:
- [1] Philosophie Ursache und Wirkung im Zusammenhang; Prinzip, nach dem jede Wirkung eine Ursache hat bzw. Ursache einer anderen Wirkung ist
- [2] Strafrecht: Verbindung zwischen Handlung des Täters und dem Erfolgseintritt
Herkunft:
- von gleichbedeutend mittellateinisch: causalitas im 18. Jahrhundert entlehnt; zum lateinischen Adjektiv causalis = kausal gebildet; zum Substantiv causa = Grund, Ursache gebildet [1] [2] [3]
Synonyme:
Gegenwörter:
Unterbegriffe:
Beispiele:
- [2] Im Allgemeinen wird die Kausalität im Strafrecht nach der Conditio-sine-qua-non-Formel bestimmt.
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
|
|
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Kausalität“, [2] Wikipedia-Artikel „Kausalität (Recht)“
- [2] Volker Krey: Deutsches Strafrecht, Allgemeiner Teil Band 1, 3. Aufl., Stuttgart 2008, Rdnr. 257ff.
Quellen:
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 399, Eintrag „kausal“.
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 480, Eintrag „kausal“.
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 707, Eintrag „Kausalis“.