Jesus Christus

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Jesus Christus (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m, Eigenname[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ Jesus Christus
Genitiv Jesu Christi
Dativ Jesus Christus
Jesu Christo
Akkusativ Jesum Christum

Worttrennung:

Je·sus Chris·tus, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈjeːzʊs ˈkʀɪstʊs]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] die zentrale Gründerpersönlichkeit des Christentums

Herkunft:

Wortverbindung aus dem Namen Jesus und dem Hoheitstitel Christus (deutsch: „der Gesalbte“)

Synonyme:

[1] theologisch: Jesus, der Christus

Beispiele:

[1] „Die Wirklichkeit, die der Christ von Jesus Christus bekennt, ist nicht nur für ihn Wahrheit und heilspendende Wirklichkeit, sie ist für alle Heil, wo sie nicht in persönlichster Schuld abgelehnt wird.“[1]
[1] „In gleichem Maße aber verpflichtet das Christus-Bekenntnis auch zu Betrachtung und Beachtung der menschlichen Wirklichkeit Jesu. Damit stellte sich die spezifisch christologische Frage, wie im Blick auf Jesus Christus Göttliches und Menschliches in ihrem Miteinander und Zueinander, in ihrer wechselseitigen Verbundenheit und unverwechselbaren Eigenständigkeit zu begreifen sind.“[2]
[1] „Seit der Produktion filmisch dokumentierter Passionsspielszenen durch das Katholische Verlagshaus „La Bonne Presse“ im Jahr 1897 wurde Jesus Christus zur am häufigsten thematisierten Gestalt der Film- (und Fernseh-) Geschichte […]. Mit dem Rückgang des kirchlichen Einflusses auf die Filmwirtschaft […] haben zur Gegenwart hin die ironisch-satirischen […] bis provokativen Filme […], in denen die Gestalt Jesu Christi in religions-, kirchen- oder gesellschaftskritischer Absicht aufgegriffen wird, gegenüber den um Orthodoxie bemühten Aufbereitungen […] deutlich zugenommen.“[3]
[1] Jesus Christus ist der Herr.

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Jesus Christus
[1] Duden online „Jesus Christus
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 906, Eintrag „Jesus Christus“
[1] Wahrig-Redaktion (Hrsg.): Brockhaus, Wahrig, Die deutsche Rechtschreibung. 8. Auflage. Wissenmedia in der Inmedia-ONE-GmbH, Gütersloh/München 2011, ISBN 978-3-577-07590-9, DNB 100765581X (Chefred. Sabine Krome), Seite 561, Eintrag „Jesus Christus“
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion unter der Leitung von Günther Drosdowski (Hrsg.): Brockhaus-Enzyklopädie. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Band 27: Deutsches Wörterbuch II, GLUC–REG, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1995, ISBN 3-7653-1127-8, DNB 943161878, Seite 1757, Eintrag „Jesus Christus“
[1] Karl Dieter Bünting: Deutsches Wörterbuch - Mit der neuen Rechtschreibung, Chur 1996 (Isis Verlag), Seite 586, Eintrag „Jesus Christus“

Quellen:

  1. Karl Rahner: Jesus Christus, in: Karl Rahner (Herausgeber): Herders Theologisches Taschenlexikon, in acht Bänden, Band 4, ISBN 3-451-01954-X, Seite 54
  2. Arno Schilson: Jesus Christus (II. Theologie- und dogmengeschichtlich), in: Walter Kasper et al. (Hrsg.): Lexikon für Theologie und Kirche. In 11 Bänden. 3. (Sonderausgabe) Auflage. Herder, Freiburg 2009, Band 5, Seite 815, Artikel „Jesus Christus“
  3. Thomas Hausmanninger, Reinhold Zwick: Jesus Christus (X. Im Film), in: Walter Kasper et al. (Hrsg.): Lexikon für Theologie und Kirche. In 11 Bänden. 3. (Sonderausgabe) Auflage. Herder, Freiburg 2009, Band 5, Seite 842, Artikel „Jesus Christus“, Kapitel X. Im Film, Seite 842