Handschrift
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[Bearbeiten] Handschrift (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nominativ | die Handschrift | die Handschriften | |||||||
| Genitiv | der Handschrift | der Handschriften | |||||||
| Dativ | der Handschrift | den Handschriften | |||||||
| Akkusativ | die Handschrift | die Handschriften | |||||||
Silbentrennung:
- Hand·schrift, Plural: Hand·schrif·ten
Aussprache:
- IPA: [ˈhantʃʀɪft], Plural: [ˈhantˌʃʀɪftn̩, ˈhantˌʃʀɪftən]
Bedeutungen:
- [1] spezielle Ausprägung der handgeschrieben Schrift einer bestimmten Person
- [2] meist altes, aus der Zeit vor der Erfindung des Buchdrucks stammendes mit der Hand geschriebenes Dokument
- [3] im 18. Jahrhundert: Schuldverschreibung mit der eigenhändigen Unterschrift
Herkunft:
- Handschrift erscheint im Spätmittelhochdeutschen nach 1450 als hantschrift und hantgeschrift als Entsprechung für das aus dem Altgriechischen stammende lateinische chirographus → la, welches später durch manuscriptum → la verdrängt wird.
Durch die siebenmalige Verwendung in der Lutherbibel gelang Handschrift dann der Durchbruch im Neuhochdeutschen.[1]
Synonyme:
- [2] Manuskript
Beispiele:
- [1] „Es war ein Meister in allen Kartenspielen, ein guter Jäger, besaß eine schöne Handschrift und hatte daheim eine Drehbank stehen.“ [2]
Abgeleitete Begriffe:
- [1] handschriftlich
[Bearbeiten] Übersetzungen
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Handschrift“
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Handschrift“
- [1] canoo.net „Handschrift“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Handschrift“
- [1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Handschrift“
- [3] Kluge21, „Handschrift“, S. 287
Quellen:
- ↑ Kluge21, „Handschrift“, S. 287
- ↑ Flaubert, Bovary (de), S. 92
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