Dyskalkulie

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Dyskalkulie (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Dyskalkulie
Genitiv der Dyskalkulie
Dativ der Dyskalkulie
Akkusativ die Dyskalkulie

Worttrennung:

Dys·kal·ku·lie, kein Plural

Aussprache:

IPA: [dʏskalkuˈliː]
Hörbeispiele: —
Reime: -iː

Bedeutungen:

[1] Entwicklungsverzögerung des mathematischen Denkens

Herkunft:

aus griechisch δυς (dys-) → grc schlecht und spätlateinisch calculare → la berechnen gebildet[1]

Synonyme:

[1] Arithmasthenie, Rechenschwäche, Rechenstörung

Oberbegriffe:

[1] Teilleistungsstörung, Lernstörung, Entwicklungsverzögerung

Beispiele:

[1] Sabine leidet seit der dritten Klasse an einer Dyskalkulie.
[1] Dyskalkulie ist eine der Legasthenie vergleichbare Lernstörung.
[1] „Ich war eine vollkommen hohle Nuss in Mathematik, ich glaube, ich litt unter einer milden Form der Dyskalkulie, die mich auch nie wieder verlassen hat.“[2]

Wortbildungen:

[1] Dyskalkuliediagnostik, dyskalkulierelevant, Dyskalkulietherapie, Dyskalkuliker, dyskalkulisch

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Dyskalkulie
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dyskalkulie
[1] Duden online „Dyskalkulie
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDyskalkulie
[1] The Free Dictionary „Dyskalkulie

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Dyskalkulie“
  2. Jan Weiler: In meinem kleinen Land. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2006 (10. Auflage), ISBN 978-3-499-62199-4, Seite 232.

Ähnliche Wörter:

Diskalkulie