Chromatid
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[Bearbeiten] Chromatid (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, n
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[1] (1) Eines der beiden Chromatiden eines Chromosoms, (2) mit dem Zentromer als Berührungspunkt der beiden Chromatiden 3. und dem kürzeren 4. sowie dem längeren Arm
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| Kasus | Singular | Plural | |||||||
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| Nominativ | das Chromatid | die Chromatiden | |||||||
| Genitiv | des Chromatids | der Chromatiden | |||||||
| Dativ | dem Chromatid | den Chromatiden | |||||||
| Akkusativ | das Chromatid | die Chromatiden | |||||||
Worttrennung:
- Chro·ma·tid, Plural: Chro·ma·ti·den
Aussprache:
- IPA: [kʀomaˈtiːt], Plural: [kʀomaˈtiːdən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Genetik: die beiden Fäden eines Chromosoms, die bei der Zellteilung (sowohl in der Mitose als auch in der Meiose) als distinkte Strukturen sichtbar werden. Die beiden Chromatiden eines Chromosoms sind durch das Zentromer verbunden.
Herkunft:
- Der Begriff Chromatid wurde 1900 durch den amerikanischen Zoologen und Genetiker Clarence Erwin McClung für jeden der vier Fäden eines Chromosomenpaares während der Meiose eingeführt. Später wurde er auch für die in der Mitose sichtbaren fädigen Strukturen übernommen. Der Begriff leitet sich von dem Griechischen Wort χρῶμα (chrōma, dt.: "Farbe") ab.
Synonyme:
- [1]
Beispiele:
- [1] Chromosomen sind aus einem oder mehreren Chromatiden aufgebaut.
- [1] "Prophase: Es werden fädige Strukturen sichtbar, ... Während nun die Kernmembran zerfällt ..., verdicken und verkürzen sich die Doppelfäden zu kompakten Gebilden. Man nennt sie "Chromosomen", die beiden Einzelfäden "Chromatiden".[1]
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] dizentrische Chromatiden
Abgeleitete Begriffe:
- [1] Chromatiden-Interferenz, Ein-Chromatid-Chromosom, Zwei-Chromatiden-Chromosom, Schwesterchromatid
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Chromatid“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Chromatid“
- [1] canoo.net „Chromatid“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Chromatid“
Quellen:
- ↑ C. Bresch, R. Hausmann: Klassische und molekulare Genetik, 2. Die zytologischen Grundphänomene der Vererbung, Seite 24, Berlin, Heidelberg, New York 1972, Springer-Verlag, ISBN 3-540-05802-8
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