Basalt

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Basalt (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Basalt die Basalte
Genitiv des Basalts
des Basaltes
der Basalte
Dativ dem Basalt den Basalten
Akkusativ den Basalt die Basalte

Worttrennung:

Ba·salt, Plural: Ba·sal·te

Aussprache:

IPA: [baˈzalt], Plural: [baˈzaltə]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -alt

Bedeutungen:

[1] dunkles, sehr hartes Gestein vulkanischen Ursprungs

Herkunft:

im 18. Jahrhundert von lateinisch basaltēs → la, das durch Fehlschreibung aus lateinisch basanitēs → la „Probierstein, sehr harter Stein“ entstanden ist; dieses geht auf gleichbedeutend griechisch βασανίθης λίθος (basanítēs (líthos)) → grc zurück.[1]

Oberbegriffe:

[1] Gestein

Unterbegriffe:

[1] Blaubasalt, Säulenbasalt

Beispiele:

[1] „Bekanntlich bildet der Basalt, ein braunes vulkanisches Gestein, oft Formen von überraschender Eigentümlichkeit.“[2]
[1] „Das mächtige Kreuz vor der Kirche, von Steinmetzen aus heimischem Basalt gehauen, imponiert durch seine monumentale Größe ebenso wie durch seine Aussagekraft als Mahnmal für die Toten der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts (...).“[3]

Wortbildungen:

Basaltblock, Basaltlava, Basaltpflaster, Basaltsäule, Basaltsplitt, Basaltstein, Basaltsteinbruch
basalten, basaltig

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Basalt
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Basalt
[1] canoo.net „Basalt
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBasalt
[1] The Free Dictionary „Basalt
[1] Duden online „Basalt

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Basalt“.
  2. Jules Verne: Reise zum Mittelpunkt der Erde. Verlag Bärmeier und Nickel, Frankfurt/Main ohne Jahr (Copyright 1966), Seite 62.
  3. Helmut Weinand: Spaziergänge durch Andernach. 2. Auflage. Selbstverlag, Andernach 2003, Seite 72.