Antonomasie
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Antonomasie (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, f [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Antonomasie | die Antonomasien |
| Genitiv | der Antonomasie | der Antonomasien |
| Dativ | der Antonomasie | den Antonomasien |
| Akkusativ | die Antonomasie | die Antonomasien |
Worttrennung:
- An·t·o·no·ma·sie, Plural: An·t·o·no·ma·si·en
Aussprache:
- IPA: [antonomaˈziː], Plural: [antonomaˈziːən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Linguistik, Rhetorik: Redefigur (Tropus), bei der ein Eigenname durch eine Umschreibung mittels Wort oder Wortgruppe ersetzt wird
Beispiele:
- [1] „Nach diesem kunterbunten Strauß an Antonomasien, also ‚Bedeutungsübertragungen‘ (oder ‚Umnennungen‘, wenn man den griechischen Terminus wörtlich übersetzt), kann ich mir zwei blumige Hinweise nicht versagen: Die ‚Begonie‘ ist nach dem französischen Botaniker Michel Bégon benannt und die ‚Magnolie‘ nach dessen Landsmann Pierre Magnol.“[1]
- [1] Eine bekannte Antonomasie ist der Ausdruck „die ewige Stadt“ für „Rom“.
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Antonomasie“
- [*] canoo.net „Antonomasie“
- [1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Antonomasie“. ISBN 3-520-45203-0.
- [1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Antonomasie“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
Quellen:
- ↑ Christoph Gutknecht: Lauter böhmische Dörfer. Wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen. Beck, München 1995, S. 52f. ISBN 3-406-39206-7. Kursiv gedruckt: Antonomasien, Begonie und Magnolie.