Schlappen

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Schlappen (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Schlappen

die Schlappen

Genitiv des Schlappens

der Schlappen

Dativ dem Schlappen

den Schlappen

Akkusativ den Schlappen

die Schlappen

Worttrennung:
Schlap·pen, Plural: Schlap·pen

Aussprache:
IPA: [ˈʃlapn̩]
Hörbeispiele:
Reime: -apn̩

Bedeutungen:
[1] leicht abwertend: bequemer Hausschuh, ausgetretener Schuh
[2] umgangssprachlich: Autoreifen

Herkunft:
belegt seit dem 17. Jahrhundert[1]

Synonyme:
[1] Latschen, Puschen, Schlappschuh
[2] Autoreifen

Sinnverwandte Wörter:
[1] Hausschuh, Pantoffel
[2] Puschen

Oberbegriffe:
[1] Schuh
[2] Reifen

Unterbegriffe:
[1] Badeschlappen, Lederschlappen

Beispiele:
[1] „Er stieg aus dem Bett, zog Breeches an und Schlappen und rasierte sich.“[2]
[2] Nicht nur die Automodelle werden immer größer, auch die Reifen nehmen an Umfang zu. 30-Zoll-Schlappen sind keine Seltenheit mehr.[3]
[2] Die Vorteile von Breitreifen: Sie führen zu einem stabileren Fahrverhalten, besonders in Kurven. Aber davon profitieren allenfalls Fahrer mit besonders rasantem Stil. Ansonsten ist der größte "Nutzen" der breiten Schlappen die Optik.[4]
[2] Selten standen bei den Fotografen die Räder so sehr im Fokus. Wenige Minuten später durfte Pic dann mit den riesen Schlappen die erste Installationsrunde in Silverstone absolvieren. [5]
[2] Das weiß auch der koreanische Reifenhersteller Hankook und hat dem Mannschaftsbus von Borussia Dortmund, einem MAN Lions Coach L, nagelneue “Schlappen” für den Fernverkehr verpasst.[6]
[2] Wie alt ein Schlappen ist, verrät die DOT-Nummer.[7]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Schlappen
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schlappen
[*] canoonet „Schlappen
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchlappen
[1] The Free Dictionary „Schlappen
[1] Duden online „Schlappen

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „schlapp“.
  2. Walter Kempowski: Tadellöser & Wolff. Ein bürgerlicher Roman. CW Niemeyer, Hameln 1991, ISBN 3-87585-911-1, Seite 204. Das Buch ist erstmals 1971 erschienen.
  3. Heiko Haupt: Autoreifen: Die Schlappen wachsen. In: Spiegel Online. 8. Januar 2007, ISSN 0038-7452 (URL, abgerufen am 23. August 2014).
  4. Christoph Droesser: Breite Schlappen. In: Zeit Online. Nummer 43/2002, 17. Oktober 2002, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 23. August 2014).
  5. Tobias Grüner: Fotos vom ersten Lotus-Reifentest. Auto, Motor und Sport, 9. Juli 2014, abgerufen am 23. August 2014.
  6. Neue “Schlappen” für den BVB-Mannschaftsbus. Magazin Auto.de, abgerufen am 23. August 2014.
  7. Mark Bihler: Sommerreifen montieren - Reifenwechsel: Tipps zu Profiltiefe, Kosten und Lagerung. Abendzeitung München, 27. Februar 2014, abgerufen am 23. August 2014.

Deklinierte Form[Bearbeiten]

Worttrennung:
Schlap·pen

Aussprache:
IPA: [ˈʃlapn̩]
Hörbeispiele:
Reime: -apn̩

Grammatische Merkmale:
  • Nominativ Plural des Substantivs Schlappe
  • Genitiv Plural des Substantivs Schlappe
  • Dativ Plural des Substantivs Schlappe
  • Akkusativ Plural des Substantivs Schlappe
Schlappen ist eine flektierte Form von Schlappe.
Alle weiteren Informationen findest du im Haupteintrag Schlappe.
Bitte nimm Ergänzungen deshalb auch nur dort vor.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Lappen, Waschlappen
Anagramme: Schappeln