Müntefering

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Müntefering (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural
Nominativ der Müntefering
(Müntefering)
die Müntefering
(Müntefering)
die Münteferings
Genitiv des Müntefering
des Münteferings
Münteferings
der Müntefering
(Müntefering)
der Münteferings
Dativ dem Müntefering
(Müntefering)
der Müntefering
(Müntefering)
den Münteferings
Akkusativ den Müntefering
(Müntefering)
die Müntefering
(Müntefering)
die Münteferings
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen
[1] Verteilung des Nachnamens Müntefering in Deutschland

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Müntefering“ – für männliche Einzelpersonen, die „Müntefering“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Müntefering“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Müntefering“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Mün·te·fe·ring, Plural: Mün·te·fe·rings

Aussprache:

IPA: [ˈmʏntəfeːʁɪŋ], Plural: [ˈmʏntəfeːʁɪŋs]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] deutscher Nachname, Familienname

Herkunft:

Zusammensetzung aus niederdeutsch münte → nds "Münze" und mittelniederdeutsch verding → gml "eine kleine Münzeinheit".[Quellen fehlen]

Bekannte Namensträger: (Links führen zu Wikipedia)

Franz Müntefering, deutscher Politiker

Beispiele:

[1] Es gibt nicht so viele junge, frische Gesichter in der SPD: Michelle Müntefering, 32, auch "schöne Michelle" genannt, seit vier Jahren Ehefrau vom Franz, der bekanntlich viel älter ist (schöne vier Jahrzehnte älter).[1]
[1] Müntefering hatte sich 2007 eine Zeit aus der Politik zurückgezogen, um seiner krebskranken Frau beizustehen, die 2008 starb.[2]


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Müntefering
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonMüntefering

Quellen:

  1. Moritz von Uslar: Michelle Müntefering. In: Zeit Online. Nummer 40/2013, 26. September 2013, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 16. November 2015).
  2. dpa: Müntefering: Sterberegeln sind keine Sache für den Gesetzgeber. Gesellschaft. In: Zeit Online. 23. Oktober 2014, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 16. November 2015).