Fagott

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Fagott (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Fagott die Fagotte
Genitiv des Fagotts
des Fagottes
der Fagotte
Dativ dem Fagott den Fagotten
Akkusativ das Fagott die Fagotte
[1] Ein Fagott

Worttrennung:

Fa·gott, Plural: Fa·got·te

Aussprache:

IPA: [faˈɡɔt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Fagott (Info)
Reime: -ɔt

Bedeutungen:

[1] Musik: Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt

Abkürzungen:

[1] Fag., Fg.

Herkunft:

Anfang des 17. Jahrhunderts von gleichbedeutend italienisch fagotto → it entlehnt[1][2]

Oberbegriffe:

[1] Holzblasinstrument, Blasinstrument, Musikinstrument

Unterbegriffe:

[1] Kontrafagott, Subkontrafagott, Quintfagott, Quartfagott, Oktavfagott

Beispiele:

[1] Er spielte im Orchester das Fagott.
[1] Das Fagott ist "im Klang weich, aber voll, in der hohen Lage gequält, spröde, rührend."[3]
[1] „Einmal hatte er in Meiningen ein neues Werk dirigiert, in dem eine längere Solostelle für die Fagotte vorkam.“[4]

Wortbildungen:

Fagottbläser, Fagottist, Fagottistin, Fagottkonzert, Fagottsonate, Fagottino, Fagonello

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, „Fagott“, Seite 422.
[1] Wikipedia-Artikel „Fagott
[*] Goethe-Wörterbuch „Fagott
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fagott
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Fagott
[1] The Free Dictionary „Fagott
[1] Duden online „Fagott
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalFagott

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, „Fagott“.
  2. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fagott
  3. aus: Hans Renner: Grundlagen der Musik, Stuttgart 1953, Seite 166
  4. Ludwig Hillenbrandt: Mit einer Träne im Knopfloch. Kleine Sittengeschichte des Witzes. Lichtenberg, München 1965, Seite 139.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: vergöttern