Dreistigkeit

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Dreistigkeit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Dreistigkeit

die Dreistigkeiten

Genitiv der Dreistigkeit

der Dreistigkeiten

Dativ der Dreistigkeit

den Dreistigkeiten

Akkusativ die Dreistigkeit

die Dreistigkeiten

Worttrennung:
Dreis·tig·keit, Plural: Dreis·tig·kei·ten

Aussprache:
IPA: [ˈdʁaɪ̯stɪçkaɪ̯t]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Dreistigkeit (Info)
Reime: -aɪ̯stɪçkaɪ̯t

Bedeutungen:
[1] Eigenschaft/Verhaltensweise, keine Hemmungen/keine Zurückhaltung zu zeigen

Herkunft:
Ende des 16. Jahrhunderts von mittelniederdeutsch drīstichēt übernommen[1]

Sinnverwandte Wörter:
[1] Dreistheit, Frechheit, Risikobereitschaft, Unverfrorenheit, Unverschämtheit

Unterbegriffe:
[1] Dummdreistigkeit

Beispiele:
[1] Dreistigkeit siegt.
[1] Sie trat mit einer Dreistigkeit ohnegleichen auf.
[1] Er besaß die Dreistigkeit, einfach den Raum zu verlassen.
[1] „Ihre Dreistigkeit und ihr Selbstvertrauen gingen schließlich so weit, daß sie nicht mehr warteten, bis die Eltern die Wohnung verlassen hatten.“[2]

Charakteristische Wortkombinationen:
[1] die Dreistigkeit besitzen, eine Dreistigkeit sondergleichen, etwas ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Dreistigkeit
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dreistigkeit
[*] canoonet „Dreistigkeit
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDreistigkeit
[*] The Free Dictionary „Dreistigkeit
[1] Duden online „Dreistigkeit
[1] wissen.de – Wörterbuch „Dreistigkeit

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „dreist“.
  2. Ralph Giordano: Die Bertinis. Roman. 22. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-596-25961-8, Seite 90.