Diskussion:Adjektiv

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Korrektur (2007)[Bearbeiten]

Erläuterung zur Korrektur: Adjektive werden auch am Satzanfang und, wenn sie substantiviert sind, groß geschrieben. Dr. Karl-Heinz Best 09:16, 27. Apr 2007 (CEST)

Beispiele[Bearbeiten]

Beispiele:

[1] Der schnelle Läufer. (attributive Verwendung)
[2] Der Läufer ist schnell. (prädikative Verwendung)
[3] Der Mann läuft schnell. (adverbiale Verwendung)

Ich hab die mal rausgenommen, weil sie kein Beispiel für das Wort Adjektiv selbst darstellen. --Crux (Diskussion) 14:01, 6. Jun 2009 (MESZ)

Unterbegriffe?[Bearbeiten]

  • "Prädikatsadjektiv" ist doch sicher ein geläufiger Unterbegriff. Gibt es auch einen Begriff wie "Attributsadjektiv"?
  • Sind "Prädikatadjektiv" und "Attributadjektiv" geläufige Unterbegriffe? Google liefert nur wenige Ergebnisse, aber immerhin Ergebnisse dafür (inkl. Bücher bei books.google.

-93.196.253.101 01:45, 12. Nov. 2014 (MEZ)

Prädikatsadjektiv wird als Stichwort im Metzler Lexikon Sprache von Glück genannt mit Verweis auf Prädikativ, Attributsadjektiv nicht; die beiden Begriffe ohne Fugen-s fehlen ebenfalls. Dr. Karl-Heinz Best (Diskussion) 21:29, 30. Apr. 2015 (MESZ)

Ü en[Bearbeiten]

ich denke, das sind alte Formen, die keine Relevanz mehr haben. Sollen sie erscheinen, muss man sie sicher irgendwie als nicht aktuell kennzeichnen und man muss sie eigentlich bei den veralteten deutsche Formen als Übersetzungen führen und nicht hier. , adnoun → en, describing word → en, noun adjective → en --Susann Schweden (Diskussion) 21:00, 19. Feb. 2015 (MEZ)

  • describing word gibt es noch (eher kindlich, Grundschulbücher) und sollte sogar jünger sein. (Ebenso bei action word für verb und naming word für noun (i.e.S.) - bei anderen Wortarten scheinen kindliche Begriffe zu vielen.)
  • Ein Führen von veralteten Übersetzungen bei veralteten Begriffen ergibt nicht viel Sinn, da es nicht immer passende neue und veraltete Begriffe gibt. Beispielsweise kann im Englischen ein Wort veralteten und im Deutschen erhalten bleiben. Sollte da das englische Wort dann verschwiegen werden? Wohl kaum. Konkretes Beispiel: Englisch noun (im weiteren Sinne von Substantiv oder Adjektiv) könnte veraltet sein - deutsch Nennwort, Namenwort, Nomen sind es nicht. Sollte nun noun bei Übersetzungen (von Nennwort/Namenwort/Nomen) unerwähnt bleiben? Eher nicht, sondern ggf. um den Zusatz "im weiteren Sinne" ergänzt werden und ggf. als veraltet gekennzeichnet werden. -19:47, 29. Apr. 2015 (MESZ)

Herkunft (Form)[Bearbeiten]

Vielleicht ist diese Form besser?

Das Wort wurde im 17. Jahrhundert, die Form im 18. Jahrhundert, aus dem spätlateinischen Ausdruck (nōmen) adjectīvum → la „hinzugefügtes (Namenwort)“ ins Deutsche übernommen. Adjectum ist das Partizip Perfekt Passiv von ad-icere → la – eine mit ad- → la „zu, hin, bei, an“ gebildete Präfigierung vom Verb iacere → la „werfen, schleudern“, die „hinzufügen“ bedeutet. Das lateinische Wort selbst wurde analog dem griechischen Ausdruck ἐπίθετον (epitheton) → grc gebildet.[1]

Anm.: Streng genommen ist die Übersetzung „hinzugefügtes (Namenwort)“ nicht richtig, weil es eben nicht „(nōmen) adjectum“, sondern „(nōmen) adjectīvum“ heißt.
--PaulaMeh (Diskussion) 21:15, 30. Apr. 2015 (MESZ)

  • Was wäre, wenn man lieber direkt zum Eintrag "nomen adjectivum" gehen möchte, beispielsweise weil man an anderen Bedeutungen von "adjectivum" nicht interessiert ist?
  • Das griechische könnte so sogar "richtiger" sein, aber selbst wenn nur ἐπίθετον epitheton = hinzugefügtes, zugesetztes genutzt wurde, so wurde ὄνομα ónoma doch wohl mitgedacht.
  • Nach Georges heißt adjectivus (-a -um) "zum Beifügen dienlich", bei duden.de ist es "(nomen) adiectivum, eigentlich = zum Beifügen dienend(es Nomen)", in älteren Grammatikwerken ist es (unter anderem) "beiständiges Nennwort". Vielleicht sollte es dann "zum Beifügen dienend(es Namenwort)" [eher am Lateinischen angelehnt; wörtlicher, aber mißverständlich wäre "zum Beifügen dienend(er Name)"] und/oder "beiständiges Nennwort" [so im Deutschen genutzt] sein. Wie Duden könnte man nomen auch mit Nomen "übersetzten", aber dann könnte man auch gleich den ganzen Ausdruck als "Nomen adjectivum" [so auch im Deutschen genutzt] "übersetzen", was jedoch nutzlos wäre.
  • Ohne die Sprachverweise (wie → grc) wäre es sicherlich übersichtlich und die Verweise könnten auch unnötig sein.
-IP, 00:35, 2. Mai 2015 (MESZ)


Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Adjektiv“, Seite 17.