Blutbad

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Blutbad (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Blutbad

die Blutbäder

Genitiv des Blutbads
des Blutbades

der Blutbäder

Dativ dem Blutbad
dem Blutbade

den Blutbädern

Akkusativ das Blutbad

die Blutbäder

Worttrennung:

Blut·bad, Plural: Blut·bä·der

Aussprache:

IPA: [ˈbluːtˌbaːt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Blutbad (Info)

Bedeutungen:

[1] brutale Ermordung vieler Menschen

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Nomen Blut und Bad

Synonyme:

[1] Gemetzel, Massaker

Beispiele:

[1] Der Amokläufer richtete ein entsetzliches Blutbad an.
[1] „Alle Ghettos, alle diese verkrüppelten Seelen, die Blutbäder und Pogrome, die Gaskammern und Kalköfen; all dies berührte niemanden, alles ging verloren.“[1]
[1] „Im Jahr darauf folgte ein Blutbad.“[2]
[1] „Das Blutbad von Borodino lag hinter ihnen, es konnte nur noch vorwärts gehen.“[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] ein Blutbad anrichten

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Blutbad
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Blutbad
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Blutbad
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Blutbad
[1] The Free Dictionary „Blutbad
[1] Duden online „Blutbad
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBlutbad

Quellen:

  1. Norman Mailer: Die Nackten und die Toten. Deutscher Bücherbund, Stuttgart/Hamburg ohne Jahr, Seite 666.
  2. Georg Bönisch: Staatsgebiet zweiter Klasse. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016, Seite 112-115, Zitat Seite 114.
  3. Arno Surminski: Der lange Weg. Von der Memel zur Moskwa. Roman. LangenMüller, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-7844-3508-4, Seite 174.