verleumden

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[Bearbeiten] verleumden (Deutsch)

[Bearbeiten] Verb

  Person Wortform
Präsens ich verleumde
du verleumdest
er, sie, es verleumdet
Präteritum ich verleumdete
Partizip II   verleumdet
Konjunktiv II ich verleumdete
Imperativ Singular verleumde!
Plural verleumdet!
Hilfsverb   haben
Alle weiteren Formen: verleumden (Konjugation)

Worttrennung:

ver·leum·den, Präteritum: ver·leum·de·te, Partizip II: ver·leum·det

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈlɔɪ̯mdən], [fɛɐ̯ˈlɔɪ̯mdn̩], Präteritum: [fɛɐ̯ˈlɔɪ̯mdətə], Partizip II: [fɛɐ̯ˈlɔɪ̯mdət]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] einen unwahren ehrrührigen Sachverhalt über einen anderen behaupten

Herkunft:

von Leumund beschädigen

Synonyme:

[1] beleidigen; entehren

Beispiele:

[1] „Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“[1]
[1] „Dem gewöhnlichen Menschenverstande nach wird jemand verleumdet, wenn man ihn erdichteter Tatsachen bezichtigt; aber im außergewöhnlichen Verstand des Strafgesetzbuchs wird er verleumdet, wenn man ihm wirkliche Tatsachen vorwirft, Tatsachen, die bewiesen werden können, aber nur nicht auf eine exzeptionelle Art, nur nicht durch ein Urteil, durch eine amtliche Urkunde.“[2]

Abgeleitete Begriffe:

Verleumdung

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „verleumden
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „verleumden
[1] canoo.net „verleumden
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonverleumden
[1] The Free Dictionary „verleumden

Quellen:

  1. Franz Kafka, Der Prozeß, 1. Kapitel, z.n. Projekt Gutenberg
  2. Karl Marx, Gerichtliche Untersuchung gegen die "Neue Rheinische Zeitung", Neue Rheinische Zeitung Nr. 41 vom 11. Juli 1848, z.n. Projekt Gutenberg

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