mittel
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
[Bearbeiten] mittel (Deutsch)
[Bearbeiten] Adjektiv
| Positiv | Komparativ | Superlativ |
|---|---|---|
| mittel | mittlere | mittelste |
| Alle weiteren Formen: mittel (Deklination) | ||
Anmerkung:
- Das Adjektiv „mittel“ wird nur noch selten im aktuellen Neuhochdeutschen verwendet. Lediglich im Frühneuhochdeutschen ist es gebräuchlich. Als Positiv ist es vorwiegend in Komposita erhalten. (z.B.: Mittelalter, Mittelplatonismus, Mittelpunkt, mitteldeutsch). Der Komparativ „mittlerer / mittlere“ und der Superlativ „mittelster / mittelste“ finden sich noch häufiger in der deutschen Gegenwartssprache.[1]
Worttrennung:
- mit·tel, Komparativ: mit·tle·rer, Superlativ: mit·tel·ste
Aussprache:
- IPA: [ˈmɪtl̩], Komparativ: [ˈmɪtləʀɐ], Superlativ: [ˈmɪtl̩stə]
- Hörbeispiele: —, Komparativ: —, Superlativ: —
Bedeutungen:
- [1] selten im Neuhochdeutschen: in der Mitte befindlich[2]
- [2] umgangssprachlich: mäßig, nicht besonders gut und nicht besonders schlecht, durchschnittlich
Herkunft:
- Mittelhochdeutsch: „mittel“, althochdeutsch: „mittil“ zu „mitti“ (die Mitte)[3]
Beispiele:
- [2] Wie ist die Klassenarbeit gelaufen? Na ja, so mittel!
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] Frühneuhochdeutsch: in mitteler Nacht, in mitteler Zeit[4]
- [1] Neuhochdeutsch: zum mittlen (Segel-)Tau (Goethe)[4]
[Bearbeiten] Übersetzungen
|
|
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, Seite 879, Artikel „mittel“
- [2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion unter der Leitung von Günther Drosdowski (Hrsg.): Brockhaus-Enzyklopädie. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Band 27: Deutsches Wörterbuch II, GLUC–REG, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1995, ISBN 3-7653-1127-8, DNB 943161878, Seite 2280, Eintrag „mittel“
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „mittel“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „mittel“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „mittel“
- [1] Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart „mittel“
- [2] canoo.net „mittel“
Quellen:
- ↑ nach Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9
- ↑ Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, Seite 879, Artikel „mittel“
- ↑ nach: Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion unter der Leitung von Günther Drosdowski (Hrsg.): Brockhaus-Enzyklopädie. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Band 27: Deutsches Wörterbuch II, GLUC–REG, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1995, ISBN 3-7653-1127-8, DNB 943161878, Seite 2280, Eintrag „mittel“
- ↑ 4,0 4,1 Beispiel aus Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9
Ähnliche Wörter: