Reanalyse
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[Bearbeiten] Reanalyse (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Reanalyse | die Reanalysen |
| Genitiv | der Reanalyse | der Reanalysen |
| Dativ | der Reanalyse | den Reanalysen |
| Akkusativ | die Reanalyse | die Reanalysen |
Silbentrennung:
- Re·ana·ly·se, Plural: Re·ana·ly·sen
Aussprache:
- IPA: [ˌʀeʔanaˈlyːzə], Plural: [ˌʀeʔanaˈlyːzən]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Linguistik: erneute, andersartige Analyse (einer Sprachstruktur, von Daten...)
Abkürzungen:
Herkunft:
- [1] aus lateinisch: re-= zurück, wieder und griechisch: αναλυση (analysē) = Auflösung, Untersuchung
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Restrukturierung
Oberbegriffe:
- [1] Analyse
Beispiele:
- [1] „Reanalyse wird in der generativen Grammatik für verschiedene diachrone und synchrone syntaktische Umstrukturierungsprozesse angenommen, beispielsweise für den Übergang syntaktischer Konstrukte in Wortbildungsprodukte oder bei der Beschreibung bestimmter Wortstellungsphänomene...“[1]
- [1] Im Fachwörterbuch von Bußmann wird Reanalyse als „Umorganisation eines Strukturbaumes, bei der die terminalen Knoten gleich bleiben, die hierarchische Analyse der Konstruktion jedoch verändert wird“ definiert.[2]
- [1] In der Wissenschaft werden Daten, die schon einmal behandelt wurden, oft einer Reanalyse unterzogen.
Abgeleitete Begriffe:
- [1] reanalysieren
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
Quellen:
- ↑ Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7. Abkürzungen aufgelöst.
- ↑ Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. ISBN 3-520-45203-0.
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