Müßiggang

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[Bearbeiten] Müßiggang (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

[1] Müßiggang, Kupferstich von Johann Georg Puschner
Kasus Singular Plural
Nominativ der Müßiggang
Genitiv des Müßiggangs
des Müßigganges
Dativ dem Müßiggang
dem Müßiggange
Akkusativ den Müßiggang

Alternative Schreibweisen:

Schweiz und Liechtenstein: Müssiggang

Silbentrennung:

Mü·ßig·gang, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈmyːsɪçɡaŋ]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] dauerhafte Untätigkeit (in der Umgangssprache negativer besetzt als Muße)

Herkunft:

Muße ist ursprünglich die Substantivierung des Verbs müssen, und zwar im Sinne von „sich etwas zugemessen haben, Zeit, Raum, Gelegenheit haben, um etwas tun zu können“. Muße bedeutet dementsprechend ursprünglich nichts anderes als „Gelegenheit oder Möglichkeit, etwas zu tun“. Beide Wörter stammen ab von althochdeutsch muozan.
Hiervon (über das Adjektiv müßig) abgeleitet bezeichnet Müßiggang eine dauerhafte Untätigkeit.

Synonyme:

[1] Faulenzerei, Nichtstun, Untätigkeit, Leerlauf, freie Zeit

Gegenwörter:

[1] Arbeit, Eifer, Fleiß, Beschäftigung

Beispiele:

[1] Sein Leben bestand nur noch aus Müßiggang.

Sprichwörter:

Müßiggang ist aller Laster Anfang.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] dem Müßiggang frönen

Abgeleitete Begriffe:

Müßiggänger, Müßiggängerin

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Alemannisch:
  • Bairisch:

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Müßiggang
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „müsziggang
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Müßiggang
[1] canoo.net „Müßiggang
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonMüßiggang
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