Kritiker
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Kritiker (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, m [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Kritiker | die Kritiker |
| Genitiv | des Kritikers | der Kritiker |
| Dativ | dem Kritiker | den Kritikern |
| Akkusativ | den Kritiker | die Kritiker |
Worttrennung:
- Kri·ti·ker, Plural: Kri·ti·ker
Aussprache:
- IPA: [ˈkʀiːtikɐ], Plural: [ˈkʀiːtikɐ]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] jemand, der kritisiert; jemand, der etwas tadelt oder bemängelt
- [2] jemand, der beruflich (Kunst-)Werke kritisiert oder streng beurteilt
Herkunft:
- seit dem 18. Jahrhundert bezeugt; von lateinisch: criticus = „kritischer Beurteiler“ entlehnt; Substantivierung von criticus = kritisch, entscheidend; aus gleichbedeutend griechisch: κριτικός (kritikós) [1]
Sinnverwandte Wörter:
Weibliche Wortformen:
- [1] Kritikerin
Unterbegriffe:
- [1] Zoïlus
- [2] Filmkritiker, Kunstkritiker, Literaturkritiker, Musikkritiker, Restaurantkritiker, Sozialkritiker, Systemkritiker, Theaterkritiker
Beispiele:
- [1] Ich traue mich nicht, einen Vorschlag zu unterbreiten. Es kommt sowieso ein Kritiker, der ihn wieder schlechtredet.
- [1] Der Kritiker sieht am ganzen Achilles immer nur die Ferse.
- [2] Es war eine gelungene Inszenierung im Theater gestern Abend. Die Kritiker waren begeistert.
- [2] „Aus der Besprechung ging klar hervor, dass dem guten Kritiker nicht im Geringsten aufgefallen war, dass das Verschwinden, auf das der Buchtitel hinweist, in Wirklichkeit nicht auf die Menschen anspielt, die im Roman verschwinden, sondern darauf, dass in ihm der sonst allgegenwärtige Buchstabe E nicht vorkommt.“[2]
Übersetzungen [Bearbeiten]
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Kritiker“
- [1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kritiker“
- [1] canoo.net „Kritiker“
- [1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Kritiker“
Quellen:
- ↑ Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9, Seite 736, Eintrag „kritisch“.
- ↑ Sindri Freysson: E-Mail. In: Ursula Giger, Jürgen Glauser (Hrsg.): Niemandsland. Junge Literatur aus Island. Mit einem Gleitwort von Hallgrímur Helgason. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2011, Seite 217-232, Zitat Seite 219. ISBN 978-3-423-14041-6.
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