übrigens

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übrigens (Deutsch)[Bearbeiten]

Adverb[Bearbeiten]

Worttrennung:

üb·ri·gens

Aussprache:

IPA: [ˈyːbʀɪɡn̩s]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] nebenbei bemerkt, gesagt

Herkunft:

belegt seit Ende des 17. Jahrhunderts, vermutlich als Analogiebildung zu erstens[1]

Synonyme:

[1] apropos, nebenbei

Beispiele:

[1] Ah, übrigens - wusstest du, dass wir ein neues Auto gekauft haben?
[1] „Zur Tatwaffe befragt, sagte mein Sohn, ihm sei das Schießeisen - übrigens eine 7-mm-Tokarev aus sowjetischen Armeebeständen - schon vor eineinhalb Jahren zur Hand gewesen.“[2]
[1] „Die ersten Absprachen wurden übrigens in den Knuttstuben (Strickstuben) zwischen den beteiligten Hausfrauen getroffen, aus deren Reihen sich später das Festkomitee rekrutierte, das jedem - vom Koch über die Backfrau bis zum Musikus - seine Aufgaben zuwies.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „übrigens
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „übrigens
[1] canoo.net „übrigens
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonübrigens

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „über“
  2. Günter Grass: Im Krebsgang. Eine Novelle. Steidl, Göttingen 2002, ISBN 3-88243-800-2, Seite 182.
  3. Matthias Kaiser: Der Eichsfeld Report. Art de Cuisine, Erfurt 2009, ISBN 978-3-9811537-3-6, Seite 74.

Ähnliche Wörter:

übrig