unkündbar

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unkündbar (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
unkündbar
Alle weiteren Formen: Flexion:unkündbar

Worttrennung:

un·künd·bar, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [ˈʊnˌkʏntbaːɐ̯]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild unkündbar (Info), Lautsprecherbild unkündbar (Österreich) (Info), Lautsprecherbild unkündbar (Info)
Reime: -ʏntbaːɐ̯

Bedeutungen:

[1] nicht kündbar; ohne Kündigungsmöglichkeit

Herkunft:

Derivation (Ableitung) des Adjektivs kündbar mit dem Derivatem (Präfix) un-

Sinnverwandte Wörter:

[1] unbefristet

Gegenwörter:

[1] kündbar

Beispiele:

[1] Beamte haben ein unkündbares Dienstverhältnis.
[1] Als Polizist oder Richter bist du in Deutschland unkündbar. Das gilt auch für die Mehrzahl der Lehrer, die ebenfalls Beamtenstatus haben.
[1] Die angestellten Lehrer, die nicht unkündbar sind, regen sich natürlich über die Ungleichbehandlung auf.
[1] Richard ist so lange in seiner Firma beschäftigt, er ist praktisch unkündbar.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] ein unkündbares Arbeitsverhältnis, ein unkündbares Darlehen, ein unkündbarer Staatsdiener, eine unkündbare Stellung, ein unkündbarer Vertrag
[1] nahezu unkündbar, praktisch unkündbar

Wortbildungen:

Unkündbarkeit

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „unkündbar
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „unkündbar
[1] canoonet „unkündbar
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalunkündbar
[1] The Free Dictionary „unkündbar
[*] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, „unkündbar“, Seite 1104.

Quellen:

  1. Oxford Advanced Learner's Dictionary: permanent
  2. Oxford Advanced Learner's Dictionary: binding