neuerdings

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neuerdings (Deutsch)[Bearbeiten]

Adverb[Bearbeiten]

Worttrennung:

neu·er·dings

Aussprache:

IPA: [ˈnɔɪ̯ɐˈdɪŋs]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild neuerdings (Info)
Reime: -ɪŋs

Bedeutungen:

[1] seit Neuem, seit Kurzem, in jüngster Zeit, nun
[2] süddeutsch, österreichisch, schweizerisch, sonst veraltend: erneut, nochmals, wiederum

Herkunft:

Derivation (Ableitung) des Adjektivs neu mit dem Fugenelement -er und dem Suffix -dings

Synonyme:

[1] nun
[2] erneut, noch einmal, wieder, wiederum

Beispiele:

[1] „Ich habe aber auch neuerdings einen Ekel, jemanden urteilen zu hören, der nicht selbst arbeitet, daß ich es nicht ausdrücken kann.“[1]
[1] Neuerdings kocht auch manchmal mein Mann.
[2] „Da sollte jetzt Degenbeck Gelegenheit finden, bei der Errichtung des Kriegerdenkmals sein Ansehen neuerdings zu befestigen.“[2]
[2] Du hast mich beim Geldzählen ganz durcheinander gebracht, jetzt muss ich neuerdings anfangen.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „neuerdings
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „neuerdings
[*] canoonet „neuerdings
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalneuerdings
[1, 2] The Free Dictionary „neuerdings

Quellen:

  1. Johann Wolfgang von Goethe → WP: Italienische Reise. In: Projekt Gutenberg-DE. Februar Korrespondenz (URL).
  2. Ludwig Thoma → WP: Nachbarsleute. In: Projekt Gutenberg-DE. Der westfälische Glaubensbote (URL).