ersingen
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ersingen (Deutsch)
[Bearbeiten]| Person | Wortform | |||
|---|---|---|---|---|
| Präsens | ich | ersinge | ||
| du | ersingst | |||
| er, sie, es | ersingt | |||
| Präteritum | ich | ersang | ||
| Konjunktiv II | ich | ersänge | ||
| Imperativ | Singular | ersing! ersinge! | ||
| Plural | ersingt! | |||
| Perfekt | Partizip II | Hilfsverb | ||
| ersungen | haben | |||
Alle weiteren Formen: Flexion:ersingen | ||||
Worttrennung:
- er·sin·gen, Präteritum: er·sang, Partizip II: er·sun·gen
Aussprache:
Bedeutungen:
Herkunft:
- strukturell: Derivation (Ableitung) zum Verb singen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) er-[1]
Sinnverwandte Wörter:
Oberbegriffe:
- [1] erarbeiten, gewinnen
Beispiele:
- [1] „Erst ersingt sich der junge Taillefer die Aufmerksamkeit des Herzogs, dem er als einfacher Gefolgsmann dient, dann, von diesem zum Ritter geschlagen, ersingt er sich das Herz der herzoglichen Schwester.“[2]
- [1] „Direktor Wegmann räumte das siebente populäre Konzert Susanne Dessoir (am Klavier: Bruno Hinze-Reinhold) ein, die sich mit ihren Volksweisen, Tanz- und Kinderliedern grossen Erfolg ersang.“ (1907)[3]
Wortbildungen:
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] etwas erhalten/gewinnen, indem man Melodien oder Lieder interpretiert (singt)
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „ersingen“
- [1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „ersingen“
Quellen:
- ↑ Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „ersingen“
- ↑ Geist der Goethezeit: Hochromantik, Hermann August Korff, 1956. Abgerufen am 6. Juni 2017.
- ↑ Die Musik, Band 6; Bände 22-23, Bernhard Schuster. Abgerufen am 6. Juni 2017.