derlei

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derlei (Deutsch)[Bearbeiten]

Demonstrativpronomen[Bearbeiten]

Anmerkung:

Die Wortartbestimmung von Wörtern auf -erlei ist sehr uneinheitlich. Beispiel: mancherlei wird teils als indeklinables Adjektiv[1], teils als Indefinitpronomen[2], teils als Adverb[3], teils als Zahlwort[4] eingeordnet.
Die Duden-Grammatik führt aus: die Bildungen auf -erlei „werden als Artikelwörter und Pronomen verwendet.“[5] Die Verwendung dieser Wörter ohne Wortartwechsel als Subjekt oder Objekt spricht für die Klassifikation als Pronomen.
derlei ist indeklinabel.

Worttrennung:

der·lei

Aussprache:

IPA: [ˈdeːɐ̯laɪ̯]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild derlei (Info)

Bedeutungen:

[1] attributiv: von solcher Art, derartig
[2] selbstständig: etwas Derartiges, so etwas

Herkunft:

zusammengesetzt aus der und -lei

Synonyme:

[1] derartig, dergleichen, solch

Beispiele:

[1] Derlei Worte muss man sich öfter anhören.
[1] Auch in anderen Ortschaften gibt es derlei Plätze.
[2] Derlei habe ich schon mehrfach erlebt.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „derlei
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „derlei
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9, „derlei“, Seite 368

Quellen:

  1. Uni Leipzig: Wortschatz-Portalderlei“.
  2. The Free Dictionary „derlei“.
  3. wissen.de – Wörterbuch „derlei“.
  4. Duden online „derlei“.
  5. Duden. Grammatik der deutschen Gegenwartssprache. 8., überarbeitete Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04048-3, Seite 316.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Delire, erleid, leider, Leider, Lieder, Riedel