behaglich

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behaglich (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
behaglich behaglicher am behaglichsten
Alle weiteren Formen: Flexion:behaglich

Worttrennung:
be·hag·lich, Komparativ: be·hag·li·cher, Superlativ: am be·hag·lichs·ten

Aussprache:
IPA: [bəˈhaːklɪç]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild behaglich (Info)
Reime: -aːklɪç

Bedeutungen:
[1] Wohlbehagen, Gemütlichkeit erweckend
[2] Wohlbehagen, Gemütlichkeit empfindend

Herkunft:
Derivation aus dem Verb behagen mit Suffix -lich

Synonyme:
[1] gemütlich, traulich

Sinnverwandte Wörter:
[1] angenehm, bequem

Gegenwörter:
[1, 2] unbehaglich

Beispiele:
[1] Du hast dein Zimmer wirklich behaglich eingerichtet.
[1] „Doch der Mensch lebt nicht vom Entertainment allein und die behaglichste historische Atmosphäre garantiert noch längst keinen wirtschaftlichen Erfolg.“[1].
[2] Es gab eine Zeit, da konnten sich die Chefs der großen Baumärkte in Deutschland behaglich in ihren Sesseln zurücklehnen.[2]
[2] „Um das zu verhindern und wohl auch, um persönlich voranzukommen, hat der CIA-Mann das behagliche Brüssel gegen das schweißtreibende Léopoldville getauscht.“[3]

Charakteristische Wortkombinationen:
behagliches Heim, Leben, Zimmer
behaglich fühlen, empfunden, eingerichtet, warm

Wortbildungen:
missbehaglich, unbehaglich, urbehaglich
Behaglichkeit

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „behaglich
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „behaglich
[1] canoonet „behaglich
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonbehaglich
[1, 2] The Free Dictionary „behaglich
[1, 2] Duden online „behaglich

Quellen:

  1. Matthias Kaiser: Der Eichsfeld Report. Art de Cuisine, Erfurt 2009, ISBN 978-3-9811537-3-6, Seite 25.
  2. berlinonline.de vom 20.03.2005
  3. Andreas Wassermann: Der Märtyrer. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016, Seite 123-125, Zitat Seite 124.