Riesenslalom

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Riesenslalom (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Riesenslalom die Riesenslaloms
Genitiv des Riesenslaloms der Riesenslaloms
Dativ dem Riesenslalom den Riesenslaloms
Akkusativ den Riesenslalom die Riesenslaloms

Worttrennung:

Rie·sen·sla·lom, Plural: Rie·sen·sla·loms

Aussprache:

IPA: [ˈʁiːzn̩ˌslaːlɔm]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Riesenslalom (Info)

Bedeutungen:

[1] Skisport: Disziplin, bei der Hindernisse („Tore“) in ständigem Richtungswechsel umfahren werden müssen, die allerdings so weit von einander entfernt sind, dass die Strecke flüssig abgefahren werden kann

Herkunft:

Ableitung zum Substantiv Slalom mit dem Präfixoid (Halbpräfix) Riesen-, riesen-

Synonyme:

[1] in Österreich: Riesentorlauf

Gegenwörter:

[1] Abfahrtslauf, Super-G

Oberbegriffe:

[1] Slalom, Skirennen

Beispiele:

[1] Ein Wettkampf besteht besteht beim Riesenslalom aus zwei Läufen, deren Zeiten addiert werden.
[1] „Am olympischsten geht es in Axamer Lizum (hier wurden etwa 1976 die Damenabfahrt und der Riesenslalom der Herren ausgetragen) und am markanten Patscherkofel zu, wo sich damals die Rekordmenge von 60.000 Zuschauern davon überzeugen konnte, wie Franz Klammer zum rot-weiß-roten Nationalheld aufstieg, als er den Schweizer Titelverteidiger und Favoriten Bernhard Russi besiegte.“[1]
[1] „Spätestens bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea soll Mikaela neben Slalom und Riesenslalom auch in den Speed-Disziplinen Abfahrt und Super-G um Medaillen mitfahren.“[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Riesenslalom fahren

Wortbildungen:

Riesenslalomfahrer

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Riesenslalom
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Riesenslalom
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalRiesenslalom
[1] The Free Dictionary „Riesenslalom
[1] Duden online „Riesenslalom

Quellen:

  1. Innsbruck und der etwas andere Skiurlaub. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  2. Christian Ewers: Die Beste – oder nichts. In: Stern. Nummer Heft 6, 2017, Seite 64-68, Zitat Seite 68.