Prädator

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des Jahres 2011 das Wort der Woche.

Prädator (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Prädator

die Prädatoren

Genitiv des Prädators

der Prädatoren

Dativ dem Prädator

den Prädatoren

Akkusativ den Prädator

die Prädatoren

[1] ein Krokodil als erfolgreicher Prädator

Worttrennung:

Prä·da·tor, Plural: Prä·da·to·ren

Aussprache:

IPA: [pʁɛˈdaːtoːɐ̯]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Prädator (Info)
Reime: -aːtoːɐ̯

Bedeutungen:

[1] Biologie, im engeren Sinne: Lebewesen, das Beutetiere tötet und sich von ihnen ernährt

Herkunft:

von lateinisch praedator → la ‚Plünderer, Räuber‘[1]

Synonyme:

[1] Beutefänger, Beutegreifer, Episit, Fressfeind, Zoophage; umgangssprachlich: Raubtier, Räuber

Gegenwörter:

[1] Herbivore, Parasit

Oberbegriffe:

[1] Lebewesen

Unterbegriffe:

[1] Parasitoid

Beispiele:

[1] Unter ihnen verbreiteten die Dingos Angst und Schrecken - und als sie, die "Top-Prädatoren", weg waren, konnten sich die "Meso-Prädatoren" breitmachen: "In Neusüdwales begann die Ausrottung der Dingos um 1880, ab 1900 explodierten die Fuchs-Populationen, nach wenigen Jahren waren die Känguru-Ratten verschwunden"[2]
[1] Die Töne könnten sowohl eine Warnung an Artgenossen sein als auch dem Erschrecken und Irritieren der Feinde dienen, erklärt Ladich den biologischen Sinn der Töne: „Auch könnten die kleinen Fische, wenn sie angegriffen werden, andere Prädatoren (Räuber, Anm.) anlocken. Wenn sich dann die beiden Feinde streiten, kann das eigentliche Opfer abhauen.“[3]
[1] Die hohe Siedlungsdichte der Nebel- und Rabenkrähen könnte laut Holzer das Fehlen der Elster als Brutvogel erklären - denn Aaskrähen sind sehr aktive "Prädatoren" (Räuber) von Elster-Gelegen.[4]

Wortbildungen:

[1] Spitzenprädator

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Prädator
[1] Duden online „Prädator
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Prädator
[1] Michael Schmitt (Herausgeber): Lexikon der Biologie. In 10 Bänden. 1. Auflage. Herder, Freiburg im Breisgau/Basel/Wien 1983–1992, DNB 550880577, Band 6, Seite 476, Eintrag „Prädatoren“ mit Verweis auf den Artikel „Räuber“

Quellen:

  1. J.M. Stowasser, M. Petschening und F. Skutsch: Stowasser, Lateinisch-Deutsches Schulwörterbuch. Österreichische Schulausgabe. Verlag Hölder-Pichler-Tempsky, 2008, ISBN 8-3-230-03319-2, Seite 395.
  2. Jürgen Langenbach: Wie große Räuber für reiches Leben sorgen. In: DiePresse.com. 4. November 2006, ISSN 1563-5449 (URL).
  3. Veronika Schmidt: Welsbabys quietschen höher. In: DiePresse.com. 10. April 2010, ISSN 1563-5449 (URL).
  4. ku: Aaskrähen fühlen sich in Wien sauwohl. In: DiePresse.com. 26. November 2002, ISSN 1563-5449 (URL).

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