Pfütze

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Pfütze (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Pfütze die Pfützen
Genitiv der Pfütze der Pfützen
Dativ der Pfütze den Pfützen
Akkusativ die Pfütze die Pfützen

Worttrennung:

Pfüt·ze, Plural: Pfüt·zen

Aussprache:

IPA: [ˈpfʏʦə], Plural: [ˈpfʏʦn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ʏʦə

Bedeutungen:

[1] kleine Flüssigkeitsansammlung, insbesondere von Regenwasser

Herkunft:

[1] mittelhochdeutsch pfütze, althochdeutsch pfuzza, puzza, belegt seit dem 8. Jahrhundert; nach Kluge früh von von lateinisch puteus → la "Grube Brunnen, Zisterne" entlehnt.[1] Duden erklärt die lateinische Herkunft für möglich, aber nicht für sicher.[2]

Synonyme:

[1] Lache, Lacke

Unterbegriffe:

[1] Wasserpfütze

Beispiele:

[1] Kinder springen gern in Pfützen, meist ohne Gummistiefel.
[1] „Oder man wäre gerade an einer Pfütze auf der Straße mit einem Benzinregenbogen darauf vorbeigekommen..“[3]
[1] „Und die Pfütze wurde immer größer.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Pfütze
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Pfütze
[1] canoo.net „Pfütze
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonPfütze

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Pfütze“, Seite 698.
  2. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. neu bearbeitete 5. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04075-9, Stichwort Pfütze.
  3. J. D. Salinger: Der Fänger im Roggen. Roman. 19. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2014, ISBN 978-3-499-23539-9, Seite 158. Englisches Original 1951.
  4. Angelika Stegemann: Kuscheln im Sessel. Geschichten und Märchen für kleine und große Leute. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2015, ISBN 978-3-942303-14-9, Seite 105.