Mundharmonika

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Mundharmonika (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Mundharmonika die Mundharmonikas
Genitiv der Mundharmonika der Mundharmonikas
Dativ der Mundharmonika den Mundharmonikas
Akkusativ die Mundharmonika die Mundharmonikas
[1] Mundharmonika

Worttrennung:

Mund·har·mo·ni·ka, Plural: Mund·har·mo·ni·kas

Aussprache:

IPA: [ˈmʊnthaʁˌmoːnika]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Mundharmonika (Info)

Bedeutungen:

[1] volkstümliches Musikinstrument, das durch Blasen bzw. Saugen und gleichzeitiges Hin- und Herbewegen vor dem Mund gespielt wird

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Mund und Harmonika

Synonyme:

[1] veraltet: Mundharfe, Bayern, Österreich: Fotzenhobel

Oberbegriffe:

[1] Musikinstrument

Beispiele:

[1] In den frühen 1820er Jahren tauchen Mundharmonikas erstmals auf und verbreiteten sich dann im deutschen Sprachraum.[1]
[1] Bob Dylan hat sehr viele Lieder mit einer Mundharmonika aufgenommen.
[1] „Sie hatten eine bessere Mundharmonika aufgetrieben und Schlump versprochen, ihm die Zeche zu bezahlen, wenn er spielte.“[2]
[1] „Und ein paar junge Burschen spielen Mundharmonika.“[3]
[1] „Man höre weder Militärkapellen noch Tanzmusik, keine Leierkastenwalze und keine Mundharmonika, keinen schmetternden Gesang, keinen schrill gepfiffenen Schlager.“[4]

Wortbildungen:

[1] Mundharmonikaspieler

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Mundharmonika
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Mundharmonika
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Mundharmonika
[1] The Free Dictionary „Mundharmonika
[1] Duden online „Mundharmonika
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalMundharmonika

Quellen:

  1. Wikipedia-Artikel „Mundharmonika“.
  2. Hans Herbert Grimm: Schlump. Roman. 2. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2014, ISBN 978-3-462-04609-0, Seite 221. Erstauflage 1928.
  3. Edgar Hilsenrath: Der Nazi & der Friseur. Roman. 15. Auflage. dtv, München 2017, ISBN 978-3-423-13441-5, Seite 263. Zuerst 1977 erschienen.
  4. Hermann Kasack: Die Stadt hinter dem Strom. Roman. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-518-39061-9, Seite 227. Entstanden in der Zeit 1942 – 1946.