Modalwort

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Modalwort (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

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Worttrennung:

Mo·dal·wort, Plural: Mo·dal·wör·ter

Aussprache:

IPA: [moˈdaːlˌvɔʁt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Modalwort (Info)
Reime: -aːlvɔʁt

Bedeutungen:

[1] Linguistik, speziell Grammatik: Wort, mit dem der Sprecher seine Äußerung selbst kommentiert sowie auf Entscheidungsfragen antworten kann

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Adjektiv modal und dem Substantiv Wort

Synonyme:

[1] Kommentaradverb, Satzadverb

Oberbegriffe:

[1] Wortart, Wort

Beispiele:

[1] Die folgenden Wörter können als Modalwörter verwendet werden: schlechterdings, vielleicht, möglicherweise, glücklicherweise, leider, zweifellos, sicherlich, kaum, bestimmt, hoffentlich, vermutlich.
[1] „Die oben genannten und ähnliche Wörter werden heute - als Wortklasse - vielfach als Modalwörter, im Hinblick auf ihre Satzgliedschaft als Satzadverbialien bezeichnet.“[1]
[1] „Wegen dieser Funktion bezeichnet man sie auch als Modalwörter, wegen ihres Bezugs auf den gesamten Satz auch als Satzadverbien.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] canoonet „Modalwort
[1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Modalwort“. ISBN 3-520-45203-0.
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Modalwort“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Gerhard Helbig, Agnes Helbig: Lexikon deutscher Modalwörter. Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1990, Seite 12. ISBN 3-324-00550-7. Modalwörter und Satzadverbialien fett gedruckt.
  2. Duden. Die Grammatik. 7., völlig neu erarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag: Mannheim/ Leipzig/ Wien/ Zürich 2005, Seite 592f. ISBN 3-411-04047-5