Manipulation

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Manipulation (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Manipulation die Manipulationen
Genitiv der Manipulation der Manipulationen
Dativ der Manipulation den Manipulationen
Akkusativ die Manipulation die Manipulationen

Worttrennung:

Ma·ni·pu·la·ti·on, Plural: Ma·ni·pu·la·ti·o·nen

Aussprache:

IPA: [ˌmanipulaˈtsi̯oːn], Plural: [ˌmanipulaˈtsi̯oːnən]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -oːn

Bedeutungen:

[1] unerwünschte oder verbotene Veränderung von etwas
[2] Beeinflussung von Entscheidungen, ohne dass der Entscheidende sich dessen bewusst ist

Herkunft:

Substantivierung des Verbs manipulieren
im 18. Jahrhundert entlehnt aus dem französischen manipulationHandhabung“; dieses stammt von dem französischen manipule „eine Handvoll“; dies aus dem lateinischen manipulus; bezeichnete zunächst eine Handhabung oder Behandlung mit einer Handvoll Kräuter oder Substanzen; aus manusHand“ und plerevollmachen, füllen[1]

Synonyme:

[1] Handgriff, Kunstgriff, Machenschaft

Unterbegriffe:

[1] Bildmanipulation, Spielmanipulation, Sprachmanipulation, Währungsmanipulation
[?] Genmanipulation, Geruchsmanipulation, Geschmacksmanipulation, Preismanipulation

Beispiele:

[1] Nach der Manipulation sah mein Text ganz anders aus.
[1] Noch am gleichen Abend wurde die Manipulation am Roulettekessel entdeckt.
[2] Wir müssen der Manipulation von Kindern durch die Werbung Einhalt gebieten.
[2] Er war ein Meister der Manipulation, wusste genau, welche Knöpfe er bei wem zu drücken hatte.

Wortbildungen:

[1] Manipulationsabsicht
[?] Manipulationsgebühr

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Manipulation (Begriffsklärung)
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Manipulation
[1, 2] canoo.net „Manipulation
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonManipulation
[1, 2] Duden online „Manipulation
[?] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Manipulation

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 596.

Ähnliche Wörter: money, pulen