Limone

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Limone (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Limone

die Limonen

Genitiv der Limone

der Limonen

Dativ der Limone

den Limonen

Akkusativ die Limone

die Limonen

[2] Zwei Limonen, eine davon aufgeschnitten

Worttrennung:

Li·mo·ne, Plural: Li·mo·nen

Aussprache:

IPA: [liˈmoːnə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Limone (Info)
Reime: -oːnə

Bedeutungen:

[1] Limette
[2] veraltet, sonst selten: Zitrone

Herkunft:

von gleichbedeutend italienisch limone → it entlehnt, das auf arabisch ليمونة‎ (DMG: laymūna)  mit gleicher Bedeutung zurückgeht[1]; belegt seit dem 14. Jahrhundert[2]
Duden nennt den Ursprung „persisch-arabisch“ (līmun „Zitrone, Zitronenbaum“); Kluge nimmt eine Entlehnung aus dem Altfranzösischen an.

Synonyme:

[2] Zitrone, wissenschaftlich: Citrus limon

Beispiele:

[1] „Nach Limonen roch es nicht die Spur.“[3]
[1, 2] Limonen kann man auf dem Wochenmarkt kaufen.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Limone
[1, 2] Duden online „Limone
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Limone
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalLimone

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Limone“
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Limone“, Seite 576.
  3. Marc Steadman: Schwarze Chronik. Ein Südstaaten-Dekameron. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1980 (übersetzt von Elisabeth Schnack), ISBN 3-596-22489-6, Seite 48. Englisches Original 1970.