Hochamt

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Hochamt (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Hochamt die Hochämter
Genitiv des Hochamtes
des Hochamts
der Hochämter
Dativ dem Hochamt
dem Hochamte
den Hochämtern
Akkusativ das Hochamt die Hochämter

Worttrennung:

Hoch·amt, Plural: Hoch·äm·ter

Aussprache:

IPA: [ˈhoːxˌʔamt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Hochamt (Info)

Bedeutungen:

[1] Katholizismus: feierliche Form der Eucharistiefeier (Missa solemnis)

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus hoch und Amt

Oberbegriffe:

[1] Amt, Eucharistiefeier, Gottesdienst

Beispiele:

[1] Die Unterscheidung zwischen dem Hochamt und anderen Formen der Messfeier (Singmesse, stille Messe) spielt besonders in der Liturgie vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil eine Rolle.
[1] „Vielleicht erzählte ich Skral an diesem Nachmittag noch, daß meine Mutter mich jeden Sonntag zum Hochamt in die Kirche zerrte.“[1]
[1] „Nach dem Hochamt passte ich ihn vor der Kirchentür ab.“[2]
[1] „Als aber am Sonntag nach dem Hochamt der Diener im Salon meldete, Graf Rostow sei da, liess die Prinzessin sich doch keine Verwirrung oder Verlegenheit anmerken; nur eine leichte Röte trat ihr auf die Wangen, und ihre Augen gewannen einen neuen, leuchtenden Glanz.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Hochamt
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hochamt
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalHochamt
[1] The Free Dictionary „Hochamt
[1] Duden online „Hochamt

Quellen:

  1. Janosch: Gastmahl auf Gomera. Roman. Goldmann Verlag, München 1997, ISBN 3-442-30662-0, Seite 128.
  2. Ulla Hahn: Aufbruch. Roman. 5. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2010, ISBN 978-3-421-04263-7, Seite 256.
  3. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1971 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 1235. Russische Urfassung 1867.