Fingerspitze

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Fingerspitze (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Fingerspitze

die Fingerspitzen

Genitiv der Fingerspitze

der Fingerspitzen

Dativ der Fingerspitze

den Fingerspitzen

Akkusativ die Fingerspitze

die Fingerspitzen

Worttrennung:
Fin·ger·spit·ze, Plural: Fin·ger·spit·zen

Aussprache:
IPA: [ˈfɪŋɐˌʃpɪt͡sə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Fingerspitze (Info)

Bedeutungen:
[1] häufig nur Plural: der vordere Teil des Fingers, das letzte Glied des Fingers

Herkunft:
Determinativkompositum aus den Substantiven Finger und Spitze

Beispiele:
[1] Die Fingerspitzen sind für die haptische Wahrnehmung sehr wichtig.
[1] „Ihre Fingerspitzen waren in Henna getunkt.“[1]
[1] „Er streicht mit den Fingerspitzen leicht über ihre Haut.“[2]
[1] „In den Fingerspitzen fühlte er das Klopfen des fremden Pulses.“[3]
[1] „Noby stellte seinen Zeigefinger senkrecht und ließ die Fingerspitze imaginäre Kreise im Raum vollführen.“[4]

Wortbildungen:
[1] Fingerspitzengefühl

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Fingerspitze
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fingerspitze
[*] canoonet „Fingerspitze
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonFingerspitze
[1] The Free Dictionary „Fingerspitze
[1] Duden online „Fingerspitze

Quellen:

  1. Michael Obert: Regenzauber. Auf dem Niger ins Innere Afrikas. 5. Auflage. Malik National Geographic, München 2010, ISBN 978-3-89405-249-2, Seite 182.
  2. James Salter: Ein Spiel und ein Zeitvertreib. Roman. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2000, ISBN 3-499-22440-2, Seite 79.
  3. Jens Rehn, Nachwort von Ursula März: Nichts in Sicht. Schöffling, Frankfurt/Main 2018, ISBN 978-3-89561-149-0, Seite 18. Erstmals 1954 erschienen.
  4. Rainer Heuser: Ein einmaliger Kontakt. RAM-Verlag, Lüdenscheid 2019, ISBN 978-3-942303-83-5, Seite 40.