Britannien

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Britannien (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n, Toponym[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ (das) Britannien
Genitiv (des Britannien)
(des Britanniens)

Britanniens
Dativ (dem) Britannien
Akkusativ (das) Britannien

Anmerkung zum Artikelgebrauch:

Der Artikel wird gebraucht, wenn „Britannien“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.

Worttrennung:

Bri·tan·ni·en, kein Plural

Aussprache:

IPA: [bʀiˈtani̯ən]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Britannien (Info)

Bedeutungen:

[1] kurz: Großbritannien
[2] in antikem Kontext: die Insel Großbritannien, die römische Provinz
[3] kurz: der britische Staat
[a] Königreich Großbritannien (1707–1801)
[b] umgangssprachlich: Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland (1801–1927)
[c] umgangssprachlich: Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (1927–heute)

Herkunft:

aus lateinisch Britannia → la [Quellen fehlen]

Synonyme:

[2] Albion

Unterbegriffe:

[2] Britannia Romana, Britannia Barbara (Caledonia)

Beispiele:

[2] „Historisch gesicherte Informationen über Britannien besitzen wir erst ab der Zeit, als die Römer ins Land kamen.“[1]
[2] „Die angeblichen Barbaren vom Kontinent sollten Britannien kulturell und sprachlich stärker prägen als zuvor die Römer und später die Wikinger und Normannen.“[2]

Wortbildungen:

[3] Großbritannien, Neubritannien

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–3] Wikipedia-Artikel „Britannien
[1, 2] Duden online „Britannien
[1, 2] The Free Dictionary „Britannien
[1] canoo.net „Britannien
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBritannien
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Britannien

Quellen:

  1. Ulrike Peters: Kelten. Ein Schnellkurs. DuMont, Köln 2011, ISBN 978-3-8321-9319-5, Seite 63.
  2. Christoph Gunkel: Stammbaum bis Wotan. In: Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel (Herausgeber): Die Germanen. Geschichte und Mythos. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2013, ISBN 978-3-421-04616-1, Seite 215-219, Zitat Seite 216.