Blödsinn

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Blödsinn (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Blödsinn

Genitiv des Blödsinns

Dativ dem Blödsinn

Akkusativ den Blödsinn

Worttrennung:

Blöd·sinn, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈbløːtzɪn]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Blödsinn (Info)

Bedeutungen:

[1] Quatsch; unsinnige Idee; unglaubhafte Aussage
[2] störende Handlung

Herkunft:

im 18. Jahrhundert aus blödsinnig zurückgebildet[1]
Determinativkompositum aus blöd/blöde und Sinn

Synonyme:

[1] Quatsch, Quatsch mit Soße, Unsinn

Beispiele:

[1] Was du da sagst, ist der totale Blödsinn!
[1] „Deshalb nützen wir jede Gelegenheit dazu, und unmittelbar, hart, ohne Übergang steht neben dem Grauen der Blödsinn.''[2]
[1] „Der Blödsinn, den Grenfeld von sich gab, war einzig und allein seinem schlechten Gewissen geschuldet.“[3]
[2] Hör auf mit dem Blödsinn! Siehst du nicht, dass ich arbeite?

Charakteristische Wortkombinationen:

blühender Blödsinn, höherer Blödsinn

Wortbildungen:

blödsinnig

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Blödsinn
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Blödsinn
[*] canoo.net „Blödsinn
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Blödsinn
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBlödsinn
[1, 2] The Free Dictionary „Blödsinn
[1, 2] Duden online „Blödsinn

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „blöde“, Seite 134.
  2. Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1993, Seite 210. ISBN 3-462-01844-2. Erstveröffentlichung 1928, als Buch 1929.
  3. Robert Baur: Blutmai. Roman. Gmeiner, Meßkirch 2018, ISBN 978-3-8392-2290-4, Seite 110.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Lötzinn