Autokrat

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Autokrat (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Autokrat

die Autokraten

Genitiv des Autokraten

der Autokraten

Dativ dem Autokraten

den Autokraten

Akkusativ den Autokraten

die Autokraten

Worttrennung:

Au·to·krat, Plural: Au·to·kra·ten

Aussprache:

IPA: [aʊ̯toˈkʁaːt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Autokrat (Info)
Reime: -aːt

Bedeutungen:

[1] Geschichte: Alleinherrscher mit unumschränkter Staatsgewalt
[2] bildungssprachlich, übertragen: selbstherrlicher Mensch

Herkunft:

altgriechisch: αὑτοκρατής (autokratēs) → grc, „unbeschränkt herrschend“[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Diktator, Gewaltherrscher, Despot, Tyrann

Weibliche Wortformen:

[1, 2] Autokratin

Oberbegriffe:

[1] Herrscher, Staatsoberhaupt

Beispiele:

[1] „Trotz all dieser Unterschiede war der Einheitsgedanke niemals aufgegeben worden, und der Kaiser als der Autokrat und Souverän repräsentierte das Ganze, allerdings mit Umsicht, unparteiisch, im Interesse des Ganzen und immer wieder gefährdet durch widrige Kräfte.“[2]
[2] „Tatsächlich erinnert das Verhalten des neuen US-Präsidenten an Autokraten vom Schlag eines Hugo Chávez in Venezuela.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Autokrat
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Autokrat
[*] canoonet „Autokrat
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalAutokrat
[1, 2] The Free Dictionary „Autokrat
[1, 2] wissen.de – Wörterbuch „Autokrat
[1] Wahrig Fremdwörterlexikon „Autokrat“ auf wissen.de
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Autokrat
[1, 2] Duden online „Autokrat
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 235.
[1, 2] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 10., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2010, ISBN 978-3-411-04060-5, DNB 1007274220, Seite 130.

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0
  2. Helwig Schmidt-Glintzer: Wir und China – China und wir. Kulturelle Identität und Modernität im Zeitalter der Globalisierung. Wallstein Verlag, Göttingen 2000. ISBN 978-3892444268. Seite 34
  3. Malte Herwig: Rammbock. In: Stern. Nummer Heft 7, 2017, Seite 26-35, Zitat Seite 35.