Architrav

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Architrav (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Architrav

die Architrave

Genitiv des Architravs
des Architraves

der Architrave

Dativ dem Architrav
dem Architrave

den Architraven

Akkusativ den Architrav

die Architrave

Worttrennung:

Ar·chi·t·rav, Plural: Ar·chi·t·ra·ve

Aussprache:

IPA: [aʁçiˈtʁaːf]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Architrav (Info)
Reime: -aːf

Bedeutungen:

[1] Architektur: in der antiken Baukunst ein Querbalken, der die Säulen im Unterbau verbindet und den Oberbau trägt

Herkunft:

erste Deutung: abgeleitet vom italienischen architrave in derselben Bedeutung[1] italienisch arci… für Ober…, Haupt…, griechisch archein für der Erste, Oberste sein; italienisch trave für Balken, lateinisch trabs, trabis für Balken, Querbalken [Quellen fehlen]
zweite Deutung: abgeleitet vom italienischen arco (Plural archi) für Bogen und trave für Balken, die Funktion eines Bogens ausübender Balken [Quellen fehlen]

Synonyme:

[1] Epistyl, Epistylion

Beispiele:

[1] „Dieses Ufer von fremdartiger Schönheit besteht aus einer langen Reihe fast 10 m hoher Basaltsäulen, über denen basaltene Architrave liegen, die zum Wasser hin leicht vorspringen.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Architrav
[1] Kleines Wörterbuch der Architektur. Mit 113 Abbildungen. 12. Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-009360-3, Seite 12, Artikel "Architrav"
[1] Heinrich Laag: Kleines Wörterbuch der frühchristlichen Kunst und Archäologie. Mit einem Anhang altgriechischer Fachwörter und 100 Abbildungen. 1. Auflage. Reclam, Stuttgart 2001, ISBN 978-3-15-008633-9, Seite 29 f., Artikel "Architrav"

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Architrav“
  2. Jules Verne: Reise zum Mittelpunkt der Erde. Verlag Bärmeier und Nickel, Frankfurt/Main ohne Jahr (Copyright 1966), Seite 62.