schachten
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[Bearbeiten] schachten (Deutsch)
[Bearbeiten] Verb
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | schachte |
| du | schachtest | |
| er, sie, es | schachtet | |
| Präteritum | ich | schachtete |
| Partizip II | geschachtet | |
| Konjunktiv II | ich | schachtete |
| Imperativ | Singular | schachte! |
| Plural | schachtet! | |
| Hilfsverb | haben | |
| Alle weiteren Formen: schachten (Konjugation) | ||
Worttrennung:
- schach·ten, Präteritum: schach·te·te, Partizip II: ge·schach·tet
Aussprache:
- IPA: [ˈʃaχtn̩], Präteritum: [ˈʃaχtətə], Partizip II: [ɡəˈʃaχtət]
- Hörbeispiele:
schachten (Info), Präteritum: —, Partizip II: —
Bedeutungen:
- [1] einen Schacht graben
- [2] selten: eine Baugrube oder Ähnliches ausschaufeln
- [3] selten: durch Ausschaufeln von Erde herstellen
Herkunft:
- Denominativ von »Schacht«[1]
Sinnverwandte Wörter:
- [2] ausschaufeln
- [3] ausheben, ausschachten
Oberbegriffe:
- [1–3] graben
Beispiele:
- [1] „Da hier ohne Ausbau geschachtet wird, dürfen diese ungesicherten Schächte nicht betreten werden (siehe Unfallverhütungsvorschriften), sondern sind sofort nach dem Aushub mit Beton zu füllen.“[2]
- [2] „ Die Suchschachtungen erfolgten äußerst wurzelschonend; um oberflächennahe Wurzeln nicht zu zerstören, konnte in den meisten Bereichen nicht tiefer geschachtet werden.“[3]
- [3] „Zuerst wurde eine Grabgrube geschachtet und darin das Rind niedergelegt […].“[4]
Charakteristische Wortkombinationen:
Abgeleitete Begriffe:
- [2] ausschachten
[Bearbeiten] Übersetzungen
Dialektausdrücke:
|
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [2, 3] vergleiche Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1441
- [2] Wikipedia-Artikel „Schachten (Begriffsklärung)“
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „schachten“
- [1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „schachten“
- [1–3] canoo.net „schachten“
- [?] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „schachten“
Quellen:
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1441
- ↑ http://www.biw.fhd.edu/partsch/dipl/grundbau/kapitel/gruendungen/pfeilergruendung.htm; eingesehen am 11.06.2009
- ↑ http://www.koblenz.de/bilder/Bauleitplanverfahren/BPL_51/b-_plan_51____15_baumbiologische_untersuchung.pdf; eingesehen am 11.06.2009
- ↑ http://www.lda-lsa.de/landesmuseum_fuer_vorgeschichte/fund_des_monats/2007/november/; eingesehen am 11.06.2009
[Bearbeiten] Verb
| Person | Wortform | |
|---|---|---|
| Präsens | ich | schachte |
| du | schachtest | |
| er, sie, es | schachtet | |
| Präteritum | ich | schachtete |
| Partizip II | geschachtet | |
| Konjunktiv II | ich | schachtete |
| Imperativ | Singular | schachte! |
| Plural | schachtet! | |
| Hilfsverb | haben | |
| Alle weiteren Formen: schachten (Konjugation) | ||
Worttrennung:
- schach·ten, Präteritum: schach·te·te, Partizip II: ge·schach·tet
Aussprache:
- IPA: [ˈʃaχtn̩], Präteritum: [ˈʃaχtətə], Partizip II: [ɡəˈʃaχtət]
- Hörbeispiele: —, Präteritum: —, Partizip II: —
Bedeutungen:
- [1] Nebenform von schächten
Beispiele:
- [1] „Die Tiere werden nicht geschlachtet, sondern geschachtet, d.h., dem Tier wird mit einem Messer die Halsschlagader durchgeschnitten, damit alles Blut herausfließen kann. Dann wird das Fleisch in Salzwasser gelegt, um das restliche Blut zu beseitigen. Dann erst gilt das Fleisch als „koscher“.“[1]
- [1] „Allein in Berlin, so schätzt Damian Nowak von der dortigen Gesundheitsbehörde, werden jährlich mehrere tausend Rinder und einige zehntausend Schafe für die rund 120 000 türkischen Mitbürger geschachtet.“[2]
| Alle weiteren Informationen zu diesem Wort befinden sich im Eintrag „schächten“. Ergänzungen sollten daher auch nur dort vorgenommen werden. |
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 unter dem Lemma »schächten«, Seite 790
Quellen:
- ↑ http://irp.erzbistum-freiburg.de/fileadmin/gemeinsam/Realschule/Download/Die_Juden_-_Unsere_Geschwister_im_Glauben_01.pdf; eingesehen am 11.06.2009
- ↑ Online-Ausgabe der Die Zeit, Ein qualvolles Ritual, 01.06.1990
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