Zwillingsformel
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[Bearbeiten] Zwillingsformel (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, f
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | die Zwillingsformel | die Zwillingsformeln |
| Genitiv | der Zwillingsformel | der Zwillingsformeln |
| Dativ | der Zwillingsformel | den Zwillingsformeln |
| Akkusativ | die Zwillingsformel | die Zwillingsformeln |
Worttrennung:
- Zwil·lings·for·mel, Plural: Zwil·lings·for·meln
Aussprache:
- IPA: [ˈʦvɪlɪŋsˌfɔʁməl], Plural: [ˈʦvɪlɪŋsˌfɔʁməln]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Linguistik: spez. Phraseologie: feststehende Wortpaare, die meist durch eine Art von Reim miteinander verbunden sind
Herkunft:
- Determinativkompositum aus Zwilling, Fugenelement -s und Formel
Synonyme:
- [1] Binomiale, Kopplung, Paarformel
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] "Kind und Kegel", "Mann und Maus" sind bekannte, sich reimende Zwillingsformeln.
- [1] „In ähnlicher Weise wie die komparativen Phraseologismen sind die phraseologisierten Wortpaare (auch Paarformeln oder Zwillingsformeln genannt...) durch eine charakteristische Struktur gekennzeichnet: zwei (nur selten drei) der gleichen Wortart angehörende Wörter, verknüpft durch eine Konjunktion (...) oder Präposition (...).“[1]
- [1] „Paarformeln (...), Zwillingsformeln, phraseologische Wortpaare (...) oder binomials (...) sind z. B. »ab und zu«, »Haus und Hof«, »Tag und Nacht«...“[2]
- [1] „In diesen Zusammenhang gehört die Bildung von Zwillings- oder Paarformeln aus sinnverwandten Wörtern.“[3]
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Zwillingsformel“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zwillingsformel“
- [1] canoo.net „Zwillingsformel“
- [1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Zwillingsformel“. ISBN 3-520-45203-0.
- [1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Zwillingsformel“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
Quellen:
- ↑ Wolfgang Fleischer: Phraseologie der deutschen Gegenwartssprache. 2., durchgesehene und ergänzte Auflage. Niemeyer, Tübingen 1997, S. 106. ISBN 3-484-73032-3
- ↑ Dorothea Heller: Idiomatik. In: Lexikon der germanistischen Linguistik. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Hrsg. v. Hans Peter Althaus, Helmut Henne, Herbert Ernst Wiegand. Niemeyer, Tübingen 1980, S. 180-186; Zitat S. 184. ISBN 3-484-10392-2. Kursiv gedruckt: »ab und zu«, »Haus und Hof«, »Tag und Nacht«.
- ↑ Ulrike Haß-Zumkehr: Deutsche Wörterbücher - Brennpunkt von Sprach- und Kulturgeschichte. de Gruyter, Berlin/New York 2001, S. 272. ISBN 3-11-014885-4.
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