Zungenbrecher
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[Bearbeiten] Zungenbrecher (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Zungenbrecher | die Zungenbrecher |
| Genitiv | des Zungenbrechers | der Zungenbrecher |
| Dativ | dem Zungenbrecher | den Zungenbrechern |
| Akkusativ | den Zungenbrecher | die Zungenbrecher |
Silbentrennung:
- Zun·gen·bre·cher, Plural: Zun·gen·bre·cher
Aussprache:
- IPA: [ˈʦʊŋənˌbʀɛçɐ], Plural: [ˈʦʊŋənˌbʀɛçɐ]
- Hörbeispiele:
Zungenbrecher (Info), Plural:
Zungenbrecher (Info)
Bedeutungen:
- [1] eine (meist unsinnige) Wortfolge, in der sich eine Serie von gleichen oder ähnlichen Lauten und Silben wiederholt, sodass man sich beim schnellen Aussprechen leicht verspricht
- [2] übertragen: schwer auszusprechende Ausdrücke, oft Fremdwörter, und auch Namen[1]
Herkunft:
Beispiele:
- [1] Schaffst du es, diesen Zungenbrecher fehlerfrei auszusprechen?
- [1] „Im dichten Fichtendickicht sind dicke Fichten wichtig.“ ist ein Zungenbrecher.
- [1, 2] „Wir übten mit viel Vergnügen sogenannte Zungenbrecher im Hochdeutschen und im Regionalsprachlichen.“[2]
- [2] Manche Nachnamen sind für viele Leute richtige Zungenbrecher.
Abgeleitete Begriffe:
[Bearbeiten] Übersetzungen
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1, 2] Wikipedia-Artikel „Zungenbrecher“
- [1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zungenbrecher“
- [1] canoo.net „Zungenbrecher“
- [2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Zungenbrecher“
- [1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Zungenbrecher“. ISBN 3-520-45203-0.
- [1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Zungenbrecher“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
Quellen:
- ↑ Duden. Deutsches Universalwörterbuch. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007. ISBN 3-411-05506-5
- ↑ Dagmar Blei: Korrigieren oder amüsieren?. In: Sprachdienst. Nummer Heft 5, 2011, Seite 153-154, Zitat Seite 154.