Zuhälter
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Zuhälter (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, m [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Zuhälter | die Zuhälter |
| Genitiv | des Zuhälters | der Zuhälter |
| Dativ | dem Zuhälter | den Zuhältern |
| Akkusativ | den Zuhälter | die Zuhälter |
Worttrennung:
- Zu·häl·ter, Plural: Zu·häl·ter
Aussprache:
- IPA: [ˈʦuːˌhɛltɐ], Plural: [ˈʦuːˌhɛltɐ]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] ein Mann oder eine Frau, der beziehungsweise die von der Prostitution einer oder mehrerer Frauen (oder Männer) lebt und die Betroffenen dabei ausbeutet
Herkunft:
- Das Substantiv ist eine Ableitung von zuhalten, spätmittelhochdeutsch zuohalten (15. Jahrhundert) „es sich mit einem halten“, „zu einem halten“ bedeutete eigentlich „außerehelicher Geschlechtsverkehr“, speziell: außereheliches Verhältnis einer Frau. Im 19. Jahrhundert vermutlich in der Polizeisprache gebildet; aus der älteren Bedeutung Zuhälterin ‚Dirne‘, woraus sich Dirnenbeschützer entwickelte.[1][2]
Synonyme:
Beispiele:
- [1] Ihr Zuhälter hat sie verprügelt.
- [1] „Sie machte das als Hobby, hatte keinen Zuhälter und kannte keine anderen Nutten.“[3]
- [1] „Ein Zuhälter war auf sie aufmerksam geworden und hatte sie mit Geschenken überhäuft, bis sie nachgab und die Vormittage in einem Stundenhotel verbrachte.“[4]
Wortbildungen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Zuhälter“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zuhälter“
- [1] canoo.net „Zuhälter“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Zuhälter“
Quellen:
- ↑ Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 7. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2004, ISBN 3-423-32511-9, Seite 835
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 1018
- ↑ Hamed Abdel-Samad: Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben eines Muslims Deutschland. Knaur Taschenbuch Verlag, München 2010, ISBN 978-3-426-78408-2, Seite 57.
- ↑ Rafik Schami: Eine deutsche Leidenschaft namens Nudelsalat und andere seltsame Geschichten. 4. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2011, ISBN 978-3-423-14003-3, Zitat: Seite 137.