Geröll
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Geröll (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, n [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Geröll | die Gerölle |
| Genitiv | des Gerölls des Gerölles |
der Gerölle |
| Dativ | dem Geröll | den Geröllen |
| Akkusativ | das Geröll | die Gerölle |
Worttrennung:
- Ge·röll, Plural: Ge·röl·le
Aussprache:
- IPA: [ɡəˈʀœl], Plural: [ɡəˈʀœlə]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Gesteinssediment mit einer Korngröße oberhalb der von Sand, oft grenzt man nach oben zu Blockgrößen ab. Die Grenzwerte für den Durchmesser sind in Fachwissenschaften oft präzise, aber uneinheitlich festgelegt. Oft wird zudem die Bezeichnung auf leidlich gerundetes Sediment beschränkt. Allgemeinsprachlich wird das Wort oft noch vager verstanden.
Herkunft:
- [1] von rollen
Gegenwörter:
- [1] andere Korngrößen: (feiner) Ton, Schluff, Sand; (gröber) Blockgeröll
- [1] nicht gerundet, oft künstlich erzeugt: Schutt
- [1] verfestigt: Konglomerat
Oberbegriffe:
- [1] Sediment; Ablagerung; Gestein
Unterbegriffe:
- [1]
- unter und an Gletschern: glaziales Geröll, Geschiebe, Moränen, Findlinge
- im Flussbett: Flussgeröll, fluviatiles Geröll, teilweise auch: Geschiebe
- an der Küste: Brandungsgeröll, marines Geröll
- Auswurfmaterial um Vulkane: pyroklastisches Geröll
- klein, im Bett von Flüssen: Kies, süddeutsch auch: Schotter
Beispiele:
- [1] Durch Wind und Wasser abgetragenes Gestein sammelt sich oft als Geröll in Mulden am Fuße der Berge.
Charakteristische Wortkombinationen:
Übersetzungen [Bearbeiten]
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Geröll“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Geröll“
- [1] canoo.net „Geröll“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Geröll“
Ähnliche Wörter: