Drainage

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Drainage (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Drainage die Drainagen
Genitiv der Drainage der Drainagen
Dativ der Drainage den Drainagen
Akkusativ die Drainage die Drainagen

Alternative Schreibweisen:

Dränage

Worttrennung:

Drai·na·ge, Plural: Drai·na·gen

Aussprache:

IPA: [dʀɛˈnaːʒə], Plural: [dʀɛˈnaːʒn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -aːʒə

Bedeutungen:

[1] Bauwesen: eine Art von Entwässerungskanal, der beispielsweise um Gebäude verlegt wird
[2] Medizin: Ableitung von Flüssigkeiten aus Körperhöhlen mittels eingelegter Glasröhren

Herkunft:

im 19. Jahrhundert von französisch drainage → fr entlehnt, das selbst von englisch drainage → en „Trockenlegung, Entwässerung, Entwässerungsanlage“ entlehnt wurde[1]

Beispiele:

[1] Wir müssen vor dem Haus noch eine Drainage verlegen.
[1] „Bei uns in Russland geht man auf eine Tiefe bis 60 Zentimeter, aber in Ostpreußen liegt die Drainage bei 40 Zentimeter Tiefe.“[2]

Wortbildungen:

Drainagerohr

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Drainage
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Drainage
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDrainage
[1, 2] The Free Dictionary „Drainage
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Drainage
[*] canoo.net „Drainage
[1, 2] Der Neue Herder. In 2 Bänden. Herder Verlag, Freiburg 1949, Band 1, Spalte 795, Artikel „Drainage“

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Dränage“.
  2. Christian Schulz: Ein Klavier für das Gebietskomitee. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 221-282, Zitat Seite 267.